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Montabaur

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JfcU/88

verständlich zu machen, die Ungerechtigkeit in den Lebensver­hältnissen zu rechtfertigen und die persönliche und soziale Schuld abzutragen. Worin liegt die heutige Attraktivität des REINKARNATIONSGLAUBENS! Ist die christliche Hoff­nung als Antwort auf existentielle Lebensfragen nicht mehr glaubwürdig? Ist Wiedergeburt ein Thema der Bibel, ein Be­standteil des christlichen Glaubens?

Ort/Ttermin: Vallendar, Theolog. Hochschule, Fr. 27. Mai 88, 18.00 Uhr bis Sa, 28. Mai 88,19.00 Uhr, Kosten: 40,- DM.

Weitere Informationen und ausführliche Unterlagen erhalten sie über das Kath. Bildungswerk/Bezirk Westerwald.

Seit 35 Jahren Arbeit für den Frieden

Auch 1988 Jugendlager des Volksbundes Deutsche Kriegsgrä­berfürsorge av. unter dem Leitwort »Versöhnung über den Grä­bern« während der Sommermonate Jugendlager im In- und Aus­land. Neben den Arbeitseinsätzen auf deutschen Soldatenfried­höfen haben junge Leute im Alter von 16 bis 24 J ahren ausgiebig Gelegenheit Land und Leute und ....natürlich auch die eigene Geschichte kennenzulernen.

Über 2.000 derartige Lager, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, hat der Volksbund in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten durchgeführt. Fast 150.000 Jugendliche aus 24 eu­ropäischen und nordafrikanischen Ländern nahmen daran teil. In diesem Jahr finden folgende Lager statt:

12.07. bis 28.07.1988 Dahn (international besetzt)

19.07. bis 02.08.198 Grandcamp/Frankreich und 02.08. bis 16.08.1988 (Normandie)

03.08. bis 17.08.1988 Albert/Frankreich (Picardie)

Bedingt durch die große Nachfrage bittet der Volksbund alle In­teressenten bis zum 01. April 1988 um Ihre Anmeldung. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aV. Kurfürstenstraße 60, 5400 Koblenz, TfeL 0261/27772

Feldgehölze schützen und erhalten

Tier- und Pflanzenarten brauchen intakte Lebens räume In der Zeit vom 01. März bis 30. September eines jeden Jahres ist es verboten, Hecken oder Gebüsche zu roden, abzuschneiden, zurückzuschneiden oder abzubrennen. Darauf weist die Kreis­verwaltung in einer Pressemitteilung hin.

Obwohl Feldgehölze ökologisch sehr wertvolle Biotope darstell­ten, werden sie leider auchheutzutagenochgerodet, abgeschnit­ten oder abgebrannt. Welche drastischen Eingriffe die Vernich­tung der Feldgehölze darstellen, wird klar, wenn man die Viel­zahl der Pflanzen- und Tierarten aufzählt, die in diesen Lebens­räumen beherbergt sind. Neben Ebereschen, Hasel und Holun­der sind auch Hartriegel, Weiden, Wildrosen, Weiß- und Schwarzdorn zu finden. Diese Pflazen bilden Lebensraum, Zu­fluchtsort, Nist- und Brutstätte, Winterquartier und Nah­rungsquelle für viele, oft vom Aussterben bedrohte Tierarten. Hasen, Igel, Niederwild und nicht zuletzt Bienen, denen die Feldgehölze im Frühjahr als sogenannte »Bienenweide« dienen und Insekten, aber auch Vögel, finden hier Lebensmöglichkei­ten. Sie helfen mit, Schädlinge auf natürliche Art zu reduzieren, das heißt, daß auf den Einsatz von Schädlingsbekämpfungs­mitteln weitgehend verzichtet werden kann.

Hecken, Büsche sowie lebende Zäune gliedern, bereichern und beleben die Landschaft - ein weiterer Grund, der gegen ihre Ver­nichtung spricht.

Gerade in der jetzt beginnenden Vegetationsperiode sind die Schäden gravierend, die durch die Zerstörung der Feldgehölze, zum Beispiel durch drastischen Rückschnitt, angerichtet wer­den. Übertriebene Ordnungs- und Sauberkeitsliebe kann nie ein ausreichender Grund dafür sein, diese wichtigen Lebensräume zu vernichten.

Wanderausstellung zum 40. Landesgeburtstag macht im Westerwaldkreis

Station

Landtagspräsident eröffnet Jubiläumsschau »40 Jahre Landtag Rheinland-Pfalz, Parteien, Wahlen, Parla­ment« ist der Titel einer Wanderausstellung, die vom 22. März bis zum 07. April 1988 in der Schalterhalle der Kreissparkasse inMontabaur zu sehen ist. Sie wird am 22. März durch den Präsi­denten des Landtages Rheinland-Pfalz, Dr. Heinz Peter Volkert eröffnet.

Die Jubiläumsschau ist ein Gemeinschaftswerk des Landtages und der Landeszentrale für politische Bildung. In ihr werden

die Geschichte der politischen Parteien, die Wahlkämpfe Landesebene und die Arbeit des Landesparlaments dokum«! tiert. Die einzelnen Themenfelder werden auf Ausstellung fein und Lichtsäulen dargestellt. ^

Zahlreiche Dokumente werden erstmals einer breiten öffenk lichkeit zugänglich gemacht. *

2. Montabaurer Eiermarkt der Schulen

Die schönsten Eier für den Osterstrauß findet man auf dem 2. Montabaurer Eiermarkt der Schulen am Samstag, 19. März 1988,10.00 -14.00 Uhr vor dem Ratlmu Montabaur. Alle Schüler Montabaurs werden herzlich gebeta ausgeblasene und bemalte Eier bei ihren Lehrern abzugsbe Extra-Service: Wir fotografieren Sie vor dem Osteieierbau und machen eine Glückwunschkarte daraus. Rechtzeitige Liefe rung zugesichert. Wenn Sie nicht kommen können, bestell* ^ noch am 18.03.1988 unser Standardmotiv »Ostereierbaunu k dem Sie 10,00 DM für fünf Karten auf Konto Nr. 433 420 beidj Volksbank Montabaur-Wallmerod überweisen (BL 67091000).

Hierin enthaltener Spendenanteil 5,00 DM. Bitte Adresse t ben.

Der Erlös dieses M arktes wird dringend gebraucht zum t _ des Medikamentes CLEXON zur Bekämpfung der Rind krankheit Theileriosis, die es bisher nur in Ost Arbeitsgemeinschaft der Schulen Montabaurs zur Pfleget Partnerschaft mit ZAZA (Ruanda).

24. März - Gedenktag für Oskar-Arnulfo Romero

Am Donnerstag, dem 24. März jährt sich zum 8. Mal, daßd Erzbischof von El Salvador,A. Oskar Romero, während e Gottesdienstes erschossen wurde DieTbdesschwadronewollte so seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und soziale ( rechtigkeit beenden. Jedoch lebt Erzbischof Romero in der K che Lateinamerikas weiter als »Heiliger«, als Blutzeuge c Glaubens, als prophetische Stimme der Armen.

Wir, die KJG - Westerwald, laden an diesem Donnerstag, 24S| alle interessierten Leute zu einem Informationsabend ins / Haus (gegenüber der Wehrkirche) in Dreikirchen ein.

19.30 Uhr. Wir werden einen Dokumentarfilm zeigen undd Möglichkeit zur Diskussion geben.

Westerwälder wandern

Zum Frühlingsanfang, am Sonntag, 20. März, lädt Zweigverein Montabaur des Westerwald-Vereins seine Mit| der und Freunde zu seiner ersten G anztagswanderungein. Bits an Rucksackverpflegung denken. Iteffpunkt ist umlO.OOr amBahnhof Montabaur. Gewandert wird durch das Kalterb# talzum Psdel 276 mhoch und weiter nach Vallendar. Von hier »i geht es per Bus wieder zurück nach Montabaur. Die eigentlich Wanderstrecke ist etwa 15 km lang.

Anmeldungen bitte bei Wanderwart Walter 1 02602/17171.

Eisbachtaler Vereinsnachrichten

a) Senioren:

Samstag, den 19.3.1988

16.30 Ühr Verbandsliga: TUS Mayen-Eisbachtal in May® Sonntag, den 20.3J988

16.00 Uhr: Bezirksliga: Steinefrenz/W.-Eisbachtal 2 in Wer

b) Jugend:

Samstag, den 19.3.88

16.00 Ühr D-Jug. Eisbachtal-Neustadt in Nentershausen 16.00 Uhr C-Jug. JSG Asbach-Eisbachtal in Asbach 16.00 Uhr B-Jug. Leistungsklasse: Eisbachtal-JSG Wri Nentershausen.

VdK legt stolze Ehrfolgsbilanz vor

Eine wahrhaft stolze Erfolgs-undLeistungsbilanz seiner* len Rechtschutztätigkeit kann der Verband der Krieg* 11 Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deuts®* (VdK) Landesverband Rheinland-Pfalz zum Abschluß des^ res 1987 vorlegen.

Allein von den hauptamtlichen Mitarbeitern Rechtsschutzstellen in Koblenz, Mainz, Neustadt und wurden im Jahre 1987 berechtigte Rentennachzahlung®^ Verbandsmitglieder in Höhe von 4,1 Millionen Mark

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