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Montabaur

Seite 12

1988

1987

Grundsteuer A

14.000,-

14.300,- i

300,-

Grundsteuer B

138.500.-

137.900,- +

600,-

Gewerbesteuer

76.000,-

80.000,- Ji

6.000,-

Gemeindeanteil an der E inkommensteuer

1.035.000,-

940.000,- +

96.000,-

Hundesteuer

4.300,-

4.300,-

Sonstige steuerähnliche Einnahmen

14.446,-

14.446,-

Schlüsselzuweisungen

245.600,-

316.546- +

71.046,-

1.526,746,-

1.607.492,- J.

19.264,-

Erkennbar ist der enorme Zuwachs beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, der insbesondere hervorgerufen wird durch die erstmals angewendeten Zahlen der Lohn- und Einkommen- steuerstatistik des Jahres 1983.

Hingegen verzeichnen die Schlüsselzuweisungen einen erhebli­chen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Begründen läßt sich dies durch den Anstieg der örtlichen Steuerkraft:

1987 1988

1.094.867,- DM 1.186.198,- DM + 90.331,- DM.

Die sonstigen Einnahmen im Verwaltungshaushalt beruhen auf sorgfältigen Schätzungen und Berechnungen.

Im Ausgabenbereich des Verwaltungshaushaltes ergeben sich gegenüber 1987 erhebliche Änderungen, von denen schwer­punktmäßig folgende erläutert werden:

1. Für die Aufstellung eines Ortsprospektes sind 6.000,- DM be­reitgestellt. Durch Werbeeinnahmen in der gleichen Größenord­nung wird jedoch der Ausgabenbetrag kompensiert.

2. Im Bereich der Sozialhilfe verringern sich die Kostenanteile der Ortsgemeinde um insgesamt 2.600,- DM.

3. Im Unterabschnitt - Orts- und Regionalplanung - sind Pla­nungskosten von 8.000,- DM und Sachkosten für das Umle­gungsverfahrenNörrenpfad-Buchenstück in Höhe von 10.000,- DM veranschlagt. Dies sind 14.600,- DM mehr Mittel als im Vorjahr.

4. Auch in 1988 erfolgt die Reparatur von Bürgersteigen, wofür 36.000,- DM benötigt werden.

5. Durch die Beschäftigung der beiden Gemeindearbeiter über einen vollen Jahreszeitraum müssen erheblich mehr Lohnko­sten bereitgestellt werden (+ 6.800,- DM), denen jedoch entspre­chende Erstattungsleistungen seitens der Verbands gemeinde und der Verbandsgemeindewerke gegenüberstehen.

6. Umlageentwicklung:

1987 1988

Kreis Umlage 381.082,- 408.000,- + 26.918,-

Verbandsgemeindeumlage 479.880,- 487.000,- + 7.120,-

860.962,- 895.000,- + 34.038,-

Die höheren Umlagebeträge resultiewren zum einen aus dem Anstieg der Umlagegrundlage:

1987 1988

1.411.413,- 1.430.946,- + 19.632,-

und zum anderen aus der Anhebung des Umlagesatzes von 27 v. H. auf 28,6 v. H. bei der Kreisumlage.

7. Infolge der Neuverschuldung aus 1987 erhöht sich der Zins­zahlungsbeitrag auf 145.532,-DM. Somit müssen 19.802,-DM mehr Mittel bereitgestellt werden.

Die Auswirkungen dieser Veränderungen schlagen sich in dem Zuführungsbetrag zum Vermögenshaushalt nieder. Währendin 1987 noch 319.000,- DM zugeführt werden konnten, verringert sich die Zuführung in 1988 auf 239.000,- DM.

Die echte freie Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1988 errech­net sich unter Beachtung der als einmalig anzusehenden Umle­gungskosten (10.000,- DM) und der ordentlichen Tilgungslei­stungen (34.639,- DM) mit Ü 216.000,- DM.

Den Ausgabeansätzen liegen die Erfahrungswerte des Vorjah­res zugrunde sowie sorgfältige Berechnungen.

Vennögenshaushalt

Das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investionsprogramm dient zur Koordinierung sämtlicher Investitionen für die kom­menden Jahre. Dieses Progr amm (Zeitraum 1987-1991) gibt Auskunft über Investitionen und Ausgaben der Ortsgemeinde und setzt Prioritäten.

Ausweislich dieses Konzeptes werden in 1988 für die nachfol­genden Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen und Ausgaben die entsprechenden Haushaltsmittel bereitgestellt: 1. Zuweisung an die Verbandsgemeinde zur Dachemeuerung an der Augst-Halle

_Nr io/ 8a I Moni

4.

Bau eines Dorfplatzes

Bau einer WC-Anlage und Errichtung von

Garagen

Zuweisung an die Ortsgemeinde Neuhäu­sel zum Bau eines Sportplatzes Ortsdurchgrünung Ausbau von Wanderwegen Zuschüsse für Dorfemeuerungsmaßnah- men

Erwerb von Straßenflächen Grunderwerb beim Ausbau der K 113 Grundsrwerb beim Ausbau des Friedhofs-

385.000,- DM 3.000,-DM 1000,-DM

1-000,-DM 2.000,-DM I 6-000,-DM

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18.

19.

Grunderwerb beim Ausbau Streimerich Grunderwerb beim Ausbau der Garten­straße

Ausbau der Gartenstraße Straßenbeleuchtungserweiterung Anschafffung von Geräten Ausbau von Wirtschaftswegen Zuführung zur allgemeinen Rücklage Planabrundung

Tilgung von Krediten an den Bund und an den Kreditmarkt

Abwicklung des Soll-Fehlbetrages

6-000,-DM 2-000,-DM

16-000,- DM I 200.000,- DM I 80.000,-DM | 4.000,-DM 6.000,- dm|

' Diem ' Sport

Mittv | ca. 10

849,- OMI

call [ ße für

34.639,-DMI 100.000,-dm|

[ca 12 iwähre lehem.

Die Finanzierung dieses umfangreichen Ausgabenkatalogal wird durch die nachfolgend auf geführten Einnahmen g nay hatl

1.

6 .

Zuweisung des Landes zum Bau eines Dorfplatzes

Zuweisung vom Naturpark Nassau Erschiießungs- und Ausbaubeiträge - siehe Seite 78 und 79 -

Zuweisung zum Ausbau der Gartenstraße Einnahmen aus dem Verkauf von Straßen­lampen

Einnahmen aus der Veräußerung von Grundstücken

Zuführung vom Verwaltungshaushalt Entnahme aus der allgemeinen Rücklage - Planabrundung -

Einnahmen aus Krediten vom Kredit­markt

Ica 17 lausch

26.000,-DMI 500,-DMI

lausch

Imitgli

276.000,- DMl 60.000,- DMI

lausch

linder

3.000,-DMI

|ca.l 9 .

ditwi

100.000,-DM 239.000,- DM

600,- DM 261.000,- DM

Die sich aus dieser Verschuldung ergebende Zinslast beeinflul die Verwaltungshaushalte kommender Jahre

z.H

Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde Eitelbarn beläut sich zum Jahresende auf 2.311.976,60 DM. Hieraus resultiert^ ne Pro-Kopf-Verschuldung von 934.51 DM. Die örtliche I Kopf-Verschuldung liegt deutlich über dem vergleichbarm 1 desdurchschnitt vom 614,- DM.

Oienä

Erdwall zwischen Sport- und Schützenplatz erhält Bepft zung

Gemeinsamen Interessen (Ortsgemeinde und Schützenvi wurde durch die Anlegung des Erdwalls zwischen dem f und dem Schützenplatz Rechnung getragen.

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1. Ge

Demnach erscheint es gerechtfertigt, daß nunmehr die Kot der Bepflanzung (ca. 1.500,- DM) mit Laubwald je zur Hälftevo der Gemeinde und dem Schützenverein getragen werden.

Für diese Regelung entschied sich der Rat einstimmig.

Geschäftsordnung wird nicht geändert:

Die Sprecher der im Rat vertretenen Fraktionen erhalten^ weiterhin kein Mitspracherecht in den Gemeindeausscht denen sie nicht als Mitglied an gehören.

Mehrheitlich entschied sich der Rat, es in ( gesetzlichen und satzungsmäßigen Regelung zu belassen» von einer entsprechenden Änderung der Geschäftsordnung Zusehen.

i&. Be

err

[feilnahme der Gemeinde 1988 an der AktionUnser DwH ichöner werden.

Der Rat ist der Meinung, daß nunmehr nach der Fertigst* veiterer Einrichtungen im Ort (Brunnen, Dorfplatz, G* itraßeusw.) die Grundlage für eine BeteiligungderGemew ler AktionUnser Dorf soll schöner werden gegeben i*

Die Besichtigung wird Anfang Juni erfolgen.

2. Hi

19.000,- DM