Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 24

Ni,

Aufgrund verstärkter Nachfrage im Auslandsgeschäft durch die Fir­menkundschaft hat die Naspa entsprechende personelle sowie technisch-organisatorische Maßnahmen eingeleitet.

So war das Geschäftsjahr 1987 gekennzeichnet durch eine weiterhin po­sitive Entwicklung. Die Umsätze konnten in fast allen Sparten des kom­merziellen Auslandsgeschäftes teilweise erheblich gesteigert werden. Herauszuheben sind die Umsatzsteigerungen im Akkreditivgeschäft (exportseitig + 126,7 Prozent, importseitig + 60,8 Prozent), im Dokumenten- und Wechselinkassi-Geschäft (exportseitig + 39,6 Pro­zent) sowie im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr (Eingänge + 62,7 Prozent, Ausgänge + 16,6 Prozent).

Die TUrbulenzen an den Devisenmärkten veranlaßten die Kunden, ver­mehrt Kurssicherungsgeschäfte abzuschließen, so daß sich das Volu­men der Devisentermingeschäfte nahezu verdoppelte.

Wegen des nach wie vor bestehenden Zinsgefälles zwischen dem Aus­land und der Bundesrepublik fragen unsere Kunden lebhaft Tbrminein- lagen in fremden Währungen - vor allem in US-Dollar und Stg.-Pd. - trotz des latenten Währungsrisikos nach (Umsatzplus 148,7 Prozent).

Die differenzierte Entwicklung der Edelmetallpreise führte dazu, daß sich einerseits Kunden von ihren Beständen trennten (= Zuwachs bei Ankäufen von Kunden 68,4 Prozent), andererseits wir eine gegenüber dem Vorjahr um 23,4 Prozent gestiegene Nachfrage nach Goldanlage verzeichnen konnten.

Die ungebrochene Reiselust unserer Kunden läßt sich trotz erheblicher Konkurrenz der Kredit- und EC-Karten an den Verkaufszahlen für Sor­ten und Reiseschecks dokumentieren (Umsatzplus Sortenverkauf 6,7 Prozent, Reiseschecks 26,4 Prozent). Aufgrund der durchgehend positi­ven Umsatzentwicklung hat sich der Gesamtertrag nicht nur absolut, sondern auch relativ (bezogen auf die durchschnittliche Bilanzsumme) verbessert.

Im Bereich der technischen Dienstleistungen bietet die Naspa ihren Kunden seit Jahren einen ständig wachsenden Service - auch Naspa- Datenservice genannt.

Zu der umfassenden Kundenberatung von groß- und mittelständischen Unternehmen, aber auch von öffentlichen Institutionen im EDV- Dienstleistungsbereich zählen der beleglose Datenträgeraustausch, die Kundenbestandsführung, der Beleglese-Service, der Kleinmengenser­vice, die Vereinsmitgliederverwaltung, die Kundenbestandsführung beim Kunden - DATA-PC- und die elektronische Kontoführung (Cash Management).

Bezüglich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nassauischen Sparkasse führte Dr. Kauermann u.a. aus, daß sich die Naspa bei aller Sorgfalt und Intensität der permanenten Fortbildung vornehmlich auch durch die Auswahl und Einstellung von Auszubildenden eine ange­messene Basis für die zukünftige Qualität des Personalkörpers schafft. Außerdem wurden auch im Berichtsjahr über den Bedarf hinaus Auszu­bildende eingestellt, um damit einen Beitrag zur Verminderung der Ju­gendarbeitslosigkeit zu leisten.

Die Ertragsentwicklung ist bei deutlich gesunkener Zinsspanne nur be­dingt zufriedenstellend, liegt aber im allgemeinen TVend des Kreditge­werbes und auch der Großsparkassen.

Die relative Zinsspanne verminderte sich von 3,18 Prozent auf 2,87 Pro­zent der Durchschnittsbilanzsumme (DBZ). Nur aufgrund des guten Wachstums konnte verhindert werden, daß sich dies auch in vollem Um­fang niederschlug.

TVotz einer Steigerung bei den ordentlichen Ertragen um 2,6 Mia DM lag der Bruttoertrag absolut und realtiv betrachtet unter dem des Vor­jahres.

Zur Ermittlung des ordentlichen Betriebsergebnisses verbleibt als Rest- größeder ordentliche Aufwand, den dieNaspa von 2,44 Prozent der DBS im Jahre 1986 auf 2,36 Prozent im Berichtsjahr reduzieren konnte. Ausgehend von einem niedrigeren ordentlichen Betriebsergebnis und unter Berücksichtigung der genannten Bewertungsmaßnahmen wird diesmal mit 16,0 Mia DM (Vorjahr 20,0 Mia DM) ein niedrigerer Bilanz­gewinn ausgewiesen. Nach dessen Zuführung zur Sicherheitsrücklage wird sich das haftende Eigenkapital der Naspa auf 366,0 Mio. DM erhö­hen.

Die Naspa geht aber davon aus, daß sie im Jahr 1988 wieder einen höhe­ren Bilanzgewinn ausweisen kann. Zwar ist im Jahr 1988 mit einer vor­aussichtlich sich abschwächenden gesamtwirtschaftlichen Wachs­tumsrate zu rechnen. Dennoch dürften das niedrige Zinsniveau, die Steuerentlastung sowie die sich leicht verstärkende Bautätigkeit zu ei­ner weiteren zunehmenden Nachfrage nach Bankdienstleistungen füh­ren.

Kreishandwerkerschaft des Westerwaldkreises

Die Kreishandwerkerschaft des Westerwaldkreises führt vom 13. Juni -19. Aug. 1988 jeweils von montags - freitags von 8.00 bis 16.45 Uhr einen Meistervorbereitungskursus auf die Tfeile I (fachpraktischer Tfeil) und II (fachtheoretischer Tteil) im Friseur- Handwerk in Vollzeitform durch.

Außerdem führt die Kreishandwerkerschaft Vorbereitungskur­se auf die Tfeile III (wirtschaftlichen und rechtlichen) sowie IV (berufs- und arbeitspädagogischen) der Meisterprüfung durch. Die Kurse beginnen im September jeden Jahres und enden im Juni des darauffolgenden Jahres.

Die Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung^

förderungs würdig anerkannt. Entsprechende Auskünftee

Ihr zuständiges Arbeitsamt.

Informationen und Anmeldeformulare anfordern bei: 1 handwerkerschaft des Westerwaldkreises, Postfach 1364, Montabaur, Tfelefon: 02602/3067.

Aus der heimischen Wirtschaft

Der Stadtrat von Montabaur zu Gast be Pentaplast

v.l.n.r.: Weber, KlöcknerPentaplast; Schweizer;Dr. Poesel-Dolke o;l ling; Schneider, Sesaar, Klöckner Pentaplast; Diehl

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und Mitglieder Stadtrates waren am 18.01.1988 zu Gast bei Klöckner I plast, Montabaur, Hersteller von kalandrierten Hartl Folien. Bei einem Werksrundgang, der auch die erst kürzU Betrieb genommene neue Kalanderanlage einschloB, lernte Besucher den Produktionsprozeß von den Rohstoffen bii zum Endprodukt, der Folie, kennen.

In der anschließenden Diskussion beantworteten Günter hörst, Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie leitende! stellte die Fragen der Ratsmitglieder.

Dank sagen wir allen die me nem lieben Mann, unserem gui Vater und Opa

Josef Keul

das letzte Geleit gaben und dui Wort, Kranz-, Blumen-, und Gell spenden ihre herzliche Anteilnal me zeigten.

Besonderen Dank Herrn Pfai Rehberg und dem Männergesa verein Cäcilia

Rosa Keul und Kinder

Gackenbach, im Januar 1988