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Nr. 30/87
Mfgang Müller stellte zudem fest, daß die Löwensteinhalle in "orgeshausen nicht voll für den Schulsport nutzbar sei und die Uandsgemeinde sich bei einer sportlichen Nutzung dieser jjjje an einer baulichen Erweiterung zur ordnungsgemäßen Erbringung der Sportgeräte finanziell beteiligen müsse Der meiner auf den zukünftigen Bedaf ausgerichteten Halle vermache zwar höhere Investitionskosten, die jedoch dennoch ge- iager seien als die Baukosten im Falle eines späteren Anbaues (einigen Jahren. Als langfristige Vorteile nannte Ratsmitglied jüUer(CDU) bessere Schulsportmöglichkeiten für die Freiherr- 0 -Stehi'Schule in Nentershausen und die noch zu bauende Itundschule und Einsparung bei den Kosten der Schülerbeför- jnuig zur Löwensteinhalle nach Görgeshausen. Weiterhin beste die Vergrößerung der Halle auch eine erhebliche Verbesse- j,g der Möglichkeiten des Vereinssportes.
Stellungnahme der SPD-Fraktion r Vorsitzende der SPD-Fraktion Reiner Schlemmer n ahm j Antrag »Erweiterung des Raumprogrammes der Thmhalle lentershausen« ausführlich Stellung. DieSPD-Fraktionerken- *zwar den Vorteil einer Vergrößerung des Raumprogrammes irden Schulsport an, fordere aber mit Blick auf vergleichbare ie in anderen Ortsgemeinden eine finanzielle BeteiUgung der Irtsgemeinde Nentershausen an den für das größere Raumpro- nm entstehenden Mehrkosten. Die größere Halle begünsti- ^gerade auch den Vereinssport. Dies abzugelten sei Sache der rtsgemeinde Nentershausen.
Erster Beigeordneter Heinz Reusch berichtete, er werde am jchsten 1hg an einer Sitzung des Ortsgemeinderates Nenters- itusen teilnehmen, in der es um die Erhöhung des Geldanteiles jdie. Er sei - so der Beigeordnete - optimistisch eine positive Scheidung erreichen zu können.
IPD-Fraktionssprecher Reiner Schle mm er bemerkte dazu, i die Entscheidung des Ortsgemeinderates Nentershausen brliegen würde, könnte die SPD-Fraktion zust imm en. In der gtzigen Situation der Ungewißheit falle dies schwer. Die SPD- Fraktion beantragte deshalb eine Sitzungsunterbrechung.
Stellungnahme der FWG-Fraktion jtsmitglied Günter Windeck (FWG) erklärte, daß seine Frak- ion grundsätzlich einer vernünftigen Erweiterung des Raumes zustimma Windeck appellierte an die Verantwortli- b, beim Bau der Halle eine Konstruktion zu wählen, die nicht reits nach wenigen Jahren renovierungsbedürftig sei. Weil er ■seiner polemischen Stellungnahme den Verbandsgemeinde- it beleidigte, wurde er vom Sitzungsleiter zur Ordnung geru-
iach der von der SPD-Fraktion beantragten Sitzungsunterbre- tung erklärte deren Vorsitzender Reiner Schlemmer, wenn die iPD-Fraktion der Erweiterung des Raumprogrammes zustim- e,dann nur unter der Voraussetzung, daß sich die Ortsgemein- sNentershausen zur Hälfte an den Mehrkosten beteilige Der (rbandsgemeinderat stimmte daraufhin mit 29 Stimmen bei 3 jithaltungen dem Antrag der CDU-Fraktion, die Halle auf 18 36 m zu vergrößern, zu. Die Verbandsgemeindeverwaltung irdebeauftragt, mit der Ortsgemeinde Nentershausen wegen ioer höheren Kostenbeteiligung zu verhandeln und die erforschen Anträge bei Land und Kreis auf Förderung des vergrüben Raumprogrammes zu stellen.
Statik und Planung für Haustechnik vergeben teilmit dem Bau möglichst bald begonnen werden soll, wurden Nittelbar nach der Entscheidung über die Vergrößerung der feile die Aufträge zur Erstellung der Statik und zur Fachpla- ng für Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär) vergeben.
I Planungsauftrag fUr ein neues Freizeitbad in Montabaur vergeben
rater Beigeordneter Heinz Reusch berichtete zu Beginn dieses sordnungspunktes über die sorgfältigen und umfangrei- N Vorbereitungen der heute anstehenden Entscheidung. N Reusch hat sich die Unterdeckung des jetzigen Hallen- und Wades in den letzten Jahren auf einen Betrag von über [ 0.000 DM jährlich gesteigert. Grund hierfür seien die stagnie- i Besucherzahlen.
%its 1984 habe der Verbandsgemeinderat beschlossen, eine [Ntsgruppe einzusetzen, die sich Gedanken machen sollte Fein Konzept zur Modernisierung und Attraktivierung des Men- und Freibades. Ursprüngliche Überlegungen, das Bad Fgeringem Mitteleinsatz optisch zu verschönern, hätten sich [nicht erfolgsversprechend erwiesen. Die räumliche Enge des ,zi gen Gebäudes erlaubte es nicht, die von den Besuchern
heute gewünschten Angebote wie Sauna, Solarium, Cafeteria und andere Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten unterzubringen. Reusch fügte hinzu, für eine in naher Zukunft ohnehin erforderliche Sanierung des bestehenden Hallen- und Freibades müßten mindestens 1,5 Mio DM investiert werden. Eine bloße Sanierung des Hallen- und Freibades hätte jedoch keine Attraktivierung und damit höhere Besucherzahlen zur Folge. Hieraus sei die Erkenntnis entstanden, daß nur mit einem umfassenden Umbau ein heutigen Bedürfnissen entsprechendes Bad zu erhalten sei und somit die UnterdeckungdesBades in Grenzen gehalten werden könne Zunächst habe der Haupt- und Finanzausschuß das Büro Dr. Krieger, Velbert, beauftragt, die Bausubstanz zu untersuchen und einen Plan zur Umgestaltung des Hallen- und Freibades zu einem Freizeitbad zu erstellen. Diese Pläne - so Reusch - seien im Haupt- und Finanzausschuß und in seiner Arbeitsgruppe Hallenbad ausführlich diskutiert worden. Nachdem dann im November 1986 zusammen mit Vertretern des Verbandsgemeinderates Wirges eine Besichtigungsfahrt stattgefunden habe, sei der Wunsch entstanden, das Büro Geller und Müller, Mainz, mit einer Alternativplanung zu beauftragen. Nachdem man mittlerweile beide Planentwürfe nochmals überarbeitet hätte, habe sich der Haupt- und Finanzausschuß in seiner Sitzung am 2.7.1987 einstimmig für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Büro Geller und Müller, Mainz, ausgesprochen. Die Pläne dieses Büros bieten nach Überzeugung des Ausschusses am ehesten die Gewähr dafür,daß eine benutzerfreundliche attraktive Anlage entstehe, die einen entsprechenden Zuspruch bei den Badebesuchem finde Die Kosten des Planentwurfes des Büros Geller + Müller beliefen sich - so Erster Beigeordneter Reusch - auf 8,5 Mio DM. Dieses Büro habe jedoch selbst Vorschläge gemacht, wie eine Kostensenkungerzielt werden könne Reusch fügte hinzu, daß ein Projekt dieser Größenordnung nur möglich sei, wenn die erwarteten Zuschüsse des Landes und des Kreises gewährt würden.
Aufgrund der Erfahrungen anderer Kommunen mit vergleichbaren Bädern könne man von einer Verdoppelung der Besucherzahlen ausgehen. In diesem Zusammenhang verwies der Erste Beigeordnete darauf, daß in früheren Jahren das Hallen- und Freibad Montabaur jährlich ca. 150.000 Besucher verzeichnen konnte. Die in den jetzigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen angenommenen Besucherzahlen sehe er daher für realistisch an. Mit dem Bau des Freizeitbades würde auch eine Verbesserung der Infrastruktur und ein Beitrag zur Förderung des Fremdenverkehrs für den Bereich Montabaur und Umland erreicht.
Stellungnahme der CDU-Fraktion Ratsmitglied Müller (CDU) erklärte, daß dieses Projekt nicht einfach zu finanzieren sei, seine Fraktion jedoch keine Alternative zum Bau des neuen Freizeitbades seha Eine Sanierung verursache erhebliche zusätzliche Kosten, ohne daß dadurch eine Attraktivitätssteigerung erreicht würde. Eine Verbesserung der Infrastruktur für die Kreisstadt Montabaur und die Förderung des Fremdenverkehrs sprächen für den Bau eines Freizeitbades. Wirtschaftlich sei die Saienmg des alten Bades nicht zu vertreten. Müller bedauerte in seiner Stellungnahme, daß man keine engere Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Wirges über einen Vertriebsverbund hätte erzielen können. Für seine Fraktion habe der Vorschlag Geller + Müller, Mainz, Priorität.
Stellungnahme der SPD-Fraktion Nach den Worten von Reiner Schlemmer (SPD) hat man sich mit der Frage, ob saniert, umgebaut oder neugebaut werden soll, schon lange beschäftigt. In seiner Fraktion finde der Neubau eines Freizeitbades nicht nur einhellige Zustimmung. Die Mehrheit der SPD-Fraktionsmitglieder habe sich auch für einen Neubau und für die Planentwürfe des Büros Geller + Müller entschieden, da diese Entwürfe am ehesten den Bau eines attraktiven und ansprechenden Freizeitbades gewährleisten. Schlemmer fügte hinzu, daß es sich bei einem Bad um eine kostenrechnende Einrichtunghandele, bei der es im Idealfall am Jahresende zu einem Ausgleich zwischen den Kosten und den Einnahmen kommen könnte. Einen Ausgleich halte er jedoch für illusorisch. Dennoch sollte man so SPD- Fraktionsvorsitzender Schle mm er - bedenken, daß die ungedeckten Kosten im Falle einer Sanierung des bestehenden* Hallen- und Freibades höher seien als die ungedeckten Kosten im Falle des Baues eines Freizeit'bades. Ratsmitglied Schlemmer fügte hinzu, daß jedes Unternehmen im Falle einer wirtschaftlichen Betätigung ein gewisses Risiko eingehe. Seine Fraktion stimme dem Plan zu. Eine spätere Vereinbarung mit der Verbandsgemeinde Wirges hielt Ratsmitglied Schlemmer weiterhin für möglich.
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