Einzelbild herunterladen

itabaur

Seite 15

Nr. 51/52/86

[Mannergesangverein Eschelbach lädt ein

^lachtfest am 3.1.1987

| |re u alter Tradition hält die Sängervereinigung »Harmonie- Klerkranz« Eschelbach auch in diesem Jahr wieder und zwar

Samstag, dem 3. Januar 1987 LrWaldbachhalle in Eschelbach ein Schlachtfest ab. (Beginn |,30 Uhr).

3 Einwohner des Stadtteils und sonstige Interessenten sind jzlich eingeladen.

[Jahreshauptversammlung am 16.1.1987

lSängervereinigung lädt bereits jetzt alle Mitglieder zur Jah- [hauptversammlung am

| Freitag, dem 16. Januar 1987, 20.00 Uhr LrWaldbachhalle in Eschelbach ein. Die Tagesordnung wird [dieser Stelle noch bekanntgegeben.

Blasorchester der Freiw. Feuerwehr Montabaur

3 Mitglieder des Blasorchesters der Freiw. Feuerwehr Monta- (urtreffen sich am Sonntag, dem 21. Dez. 1986, pünktlich um |i,30 Uhr in Uniform im Altenheim Montabaur zur Mitgestaltung ((Weihnachtsfeier.

Werdern wird die Bevölkerung nochmals darauf hingewiesen, g bei günstigem Wetter, das Blasorchester (Bläserkreis) am fciligabend von ca. 20.30 Uhr bis 21.15 Uhr, auf dem Wolfsturm jgihnachtslieder zu Gehör bringt. Die Mitwirkenden treffen sich [nktlich um 20.15 Uhr am Wolfsturm, sBevölkerung wird hierzu recht herzlich eingeladen, hse musikalischen WeihnachtsgrüBe gelten insbesondere un­ten älteren Mitbürgern, wie auch Schwestern des Altenheims Ltabaur.

IrMitgestaltung des Gottesdienstes am 2. Weihnachtsfeiertag, jeitag,den26.Dez. 1986, in der Brüderkapelle des Krankenhau- k,treffen sich die mitwirkenden Musikfreunde um 8.30 Uhr vor jim Brüderkrankenhaus (Haupteingang).

Geistliche Musik zur Weihnachtszeit

i Sonntag, dem 11. Januar 1987 findet in der Pfarrkirche (it.Peter in Ketten« Montabaur eine geistliche Musik zur Weih- ichtszeit statt. Zur Aufführung kommen weihnachtliche Sologe- i und Orgelwerke. eAusführenden sind: Angela Koob, Sopran, Alfred Koob, Or- Itl.Der Eintritt ist frei) oinn 16.30 Uhr.

Boden

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Boden vom 9.12.1986

iushaltsplan/Haushaltssatzung 1987 beschlossen iirch einstimmigen Beschluß verabschiedete der Ortsgemein­brat den in der Sitzung vorgelegten und durch den zuständigen bchbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, laus Reusch, erläuterten Haushaltsplan bzw. die Haushaltssat- «ng 1987.

i Haushaltssatzung stellt eine summarische Zusammenfas- >ng der Einzelansätze des Haushaltsplanes dar und weist fol- fnde Endsummen aus:

brwaltungshaushalt

unahmen/Ausgaben. je 483.000,--DM

btmögenshaushalt

inahmen/Ausgaben . je 125.000,--DM

Kredite sind nicht veranschlagt. »Gemeindesteuern bleiben gegenüber dem Vorjahr unverän- bft und betragen

Srundsteuer A. 220 %

undsteuerB. 240%

fcwerbesteuer . 300%

bindesteuer:. 36,-- DM (für den 1. Hund)

. 54,- DM (für den 2. Hund)

. 72,-DM (für jeden weiteren Hund)

Aussagen zur Haushaltssituation/Prognosen zum Haushalts­jahr 1987

Dem Haushaltsplan 1987 ist ein Vorbericht beigefügt, der in kur­zer Zusammenfassung Informationen über die derzeitige Finanz­situation bzw. die Planung für 1987 enthält. Nachstehend werden einige Informationen hieraus zur Kenntnis gegeben:

Rückblick auf das Haushaltsjahr 1986

Es ist wiederum ein enormer Rückgang bei der Gewerbesteuer festzusteilen. Zudem ergeben sich Mehrausgaben beim Halle­nanbau. Diese Negativeinflüsse führte dazu, daß der Rücklagen­bestand der Ortsgemeinde in Anspruch genommen werden muß­te. Es ist damit zu rechnen, daß zum Jahresende 1986 noch ein Rücklagenbestand von ca. 60.000,-- DM verbleibt. Der Gesamt­schuldenstand der Ortsgemeinde erreicht Ende 1986 einen Be­trag von. 21.600,- DM. Dies entspricht einer pro Kopf- Verschuiidung von 38,01 DM, die mithin weit unter dem Landes­durchschnitt für Gemeinden vergleichbarer Größenordnungen liegt.

Haushalt 1987 Verwaltungshaushalt

Das Volumen wird sich gegenüber dem Vorjahr vermindern. Hauptursache hierfür ist wiederum ein Rückgang bei der Gewer­besteuer. Im Vergleich zum Vorjahr ist insgesamt eine negtative Tendenz erkennbar. Dies wird dadurch verdeutlicht, daß der Volu­mensrückgang im Vergleich zum Vorjahr beim Verwaltungshaus­halt 14.000,-- DM beträgt, der Überschuß aus dem Verwaltungs­haushalt, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wird, jedoch um 47.000,-DM niedriger liegt als im Vorjahr (1987 = 48.000,-DM). Ausstehende Reparaturarbeiten zur Beseitigung von Manöver­schäden und Sach-und Verfahrenskosten fürdas Umlegungsver­fahren »Unter dem Dorf« stellen wesentliche zusätzliche Bela­stungen gegenüber 1986 dar. Eine deutliche geringere Belastung erfährt die Gemeinde jedoch bei den Umlagezahlungen. 1986 mußten für die Kreis- und Verbandsgemeindeumlage insgesamt 356.789,-DM aufgebracht werden, fürdas Jahr 1987 sind Umla­gezahlungen von 302.375,- DM, veranschlagt.

Als Beurteilungsmaßstab für die finanzielle Leistungsfähigkeit ei­ner Gemeinde wird die sog. »freie Finanzspitze« angesehen. Für das Haushaltsjahr 1986 errechnet sich hierein Betrag von (Über­schuß) 59.000,-DM.

Vermögenshaushalt:

Das vom Rat erstellte Investionsprogramm dient als Vorgabe zur Erstellung des Vermögenshaushaltes. Art und Umfang der ge­planten Vorhaben begrenzen das Volumen auf 125.000,- DM. Für die nachfolgenden Maßnahmen stehen entsprechende Haus­

haltsmittel zur Verfügung:

1. Ortsdurchgrünungsmaßnahmen. 2.000,-DM

2. Ausgleichszahlungen an Beteiligte im Umlegungsverfahren »Unter dem Dorf«... 50.000,-- DM

3. Erwerb von Straßenparzellen. 1.000,-DM

4. Ausbau des Verbindungsweges zwischen

Boden und Ruppach-Goldhausen einschl.Grunderwerb. 17.000,-DM

5. Erschließung »Unter dem Dorf« einschl. Straßenoberflächenentwässerungsanteil. . 42.000,- DM

6. Erweiterung der Straßenbeleuchtung . 1.500,-DM

7. Anbau an die Dorfgemeinschaftshalle. 5.000,- DM

8. Haus- und Kanalanschlußkosten für

gemeindeeigene Grundstücke. 3.000,-- DM

9. Zuführung zur allgemeinen Rücklage. 444,- DM

10. Tilgungsleistungen an den Bund. 516,- DM

11. Tilgungsleistungen an private Unternehmen2.540,~ DM,

Die Finanzierung dieser Ausgaben erfolgt durch die Ausgleichs­zahlungen von Beteiligten im Umlegungsverfahren »Unter dem Dorf« (15.000,- DM), der Zuführung vom Verwaltungshaushalt (48.000,- DM), durch Grundstückserlöse (2.000,- DM) sowie durch eine Rücklagenentnahme in Höhe von 60.000,- DM.

Ausblick 1988-1990

Der Bau eines Kinderspielplatzes, die weitere Erschließung »Un­ter dem Dorf« sowie die Anlegung eines Fußweges zum Friedhof bilden die Investitionsschwerpunkte der kommenden Jahre.

Die Finanzierung dieser Vorhaben ist angesichts des geringen Volumensumfanges gesichert. Die Finanzplanung weist sogar Rücklagenzuführungen (Ansparung von Guthaben) aus.