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Montabaur

Seite T4

Nr. 51/52/86

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(Text hierzu siehe Seite 13)

Hunde auf Kinderspielplätzen

Fortsetzung von links!

gefährlichen Krankheitserregern enthält, die zu einer schweren Gefährdung der Gesundheit spielender Kinder führen können. Wir fordern hiermit alle Hundehalter auf, für eine ordnungsgemä­ße Tierhaltung Sorge zu tragen, und dabei insbesondere zu ver­meiden, Hunde unbeaufsichtigt im Stadtgebiet herumstreunen zu lassen. Das Ausführen von Hunden auf Kinderspielplätzen ist nach unserer Ansicht kein Kavaliersdelikt, sondern aufgrund der konkreten Gesundheitsgefährdung ein bewußtes und absichtli­ches Fehlverhalten, daß in Zukunft nur noch mit polizeilichen Maßnahmen beantwortet werden kann. Verbandsgemeindeverwaltung als Ortspolizeibehörde

»Tretminen« in der Fußgängerzone

Wer kennt das nicht:

Man spaziert durch die Fußgängerzone, schaut hier und dort in ein Schaufenster, betrachtet die restaurierten Fachwerkhäuser - und schon ist es passiert. Man steht mitten in einem mehr oder weniger großen Haufen Hundekotes, den einer unserer vierbeinigen Freunde hinterlassen hat.

Verantwortlich für diese unliebsamen und unappetitlichen Hinter­lassenschaften ist in diesen Fällen nicht der Hund, sondern der Mensch am anderen Ende der Leine. Er müßte wissen, daß die Fußgängerzone und vor allem die Grünanlagen in den Fußgän­gerbereichen keine Hundetoiletten sind und daß die übelriechen­den Verdauungsrückstände seines Haustieres andere Menschen belästigen und beeinträchtigen. Auch die ebenso überhebliche wie falsche Antwort »ich zahle ja schließlich Hundesteuer« ver­mag den Tierhalter nicht zu entlasten. Die Hundesteuer wird nicht erhoben, um öffentliche Flächen zu Hundetoiletten umzufunktio­nieren; sie vermittelt keinem Hundehalter das Recht, sein Tier dort seine Notdurft verrichten zu lassen, wo er gerade geht oder steht.

Sollte nicht in Kürze die Vernunft Einkehr halten und die Hunde­halter zu einer Änderung ihres Verhaltens bewegen, können nur polizeiliche Maßnahmen für eine Abhilfe sorgen. Verbandsgemeindeverwaltung als Ortspolizeibehörde

Aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Bauausschusses der Stadt Montabaur am 9.12.1986

Zukünftige Nutzung der freien Fläche Ecke Wallstra- ße/Wilhelm-Mangels-Straße

Nach den Planungabsichten der Stadt soll die derzeit als Park­platz genutzte freie Fläche an der Ecke Wallstraße/Wilhelm-J Mangels-Straße wieder einer Bebauung zugeführt werden. Zur Vorbereitung dieser Bebauung haben Haupt- und Finanzaus­schuß und Bauausschuß ein Planungsbüro beauftragt, entspre­chende Untersuchungen anzustellen.

In der letzten Sitzung der Ausschüsse standen 4 Alternativvor- schläge zur Diskussion, die verschiedene Nutzungsvarianten aufzeigten. Die Ausschüsse entschieden sich für den Vorschlag 4, der vorsieht

- ebenerdige Parkplätze

- Errichtung einer Tiefgarage

- zu den Straßenfronten im Erdgeschoß kleine Läden ]

- in den Obergeschossen Wohnungen. I

Auf dieser Grundlage soll das Planungsbüro weitere Untersu­chungen anstellen und insbesondere der Frage nachgehen, wie die verkehrstechnischen Probleme am besten zu lösen sind, ln diesemZusammenhang werden auch Verkehrszählungen durch­geführt, die Auskunft über die Verkehrsströme geben sollen.

Standort für Informationskästen der politischen Parteien fest­gelegt

Mehrheitlich haben sich die Ausschüsse dafür ausgesprochen, die Informationskästen in der Rathauspassage unterzubringen. Die Verwaltung ist mit der Prüfung über die Realisierungsmög­lichkeiten beauftragt.

Vorerst keine fahrdynamischen Schwellen im Schulzentrum Der Beratung lag ein Antrag der SPD-Fraktion auf Anbringung von] fahrdynamischen Schwellen im Bereich des Schulzentrums zu­grunde. Mit dieser Maßnahme sollte eine Verlangsamung des Verkehrs auf den Nebenstraßen zum Schulzentrum (z.B. Hum­boldtstraße, Humbachstraße) erreicht werden. Verwendet wer-j den sollten die in der Albertstraße zu entfernenden Schwellen. I Der Antrag wurde kontrovers diskutiert und von den Ausschüssen! mehrheitlich abgelehnt. * I

Gleichwohl wurden die Fraktionen aufgefordert, bevor weitere! derartige Maßnahmen durchgeführt werden, selbst Vorschläge] übersinnvolle Anbringung weiterer Schwellen im Stadtbereichzu] erarbeiten und diese in einem Gesamtplan vorzulegen. |

wasjwo

Stand der Arbeiterwohlfahrt auf dem Weihnachtsmarkt

Einladung der AWO Montabaur zum Samstag-Stand.

Hast Du Dein Auto gut geparkt

und gehst dann auf den Weihnachtsmarkt

mußt Du den AWO - Stand besuchen

denn dort gibt's warmen Zwiebelkuchen ,

fegt kalter Wind auch um die Ecken

wird unser Glühwein Dir gut schmecken.

Westerwaldverein e.V.,

Zweigverein Montabaur

Letzte Wanderung im Wanderjahr 1986 über 8 Kilometer am Sonntag, dem 21. Dez. um 13.00 Uhr vom Finanzamt zum Spieß­weiher und Umgebung. '

Reges Interesse am Markt für kinderartikel

Der 2.Basar für Kinderartikel, den die Eltern- und Spielgruppe »Neun kleine Pimpfe« veranstalteten, fand ein großes Echo in der Bevölkerung. Da die Veranstalter sich ganz in den Dienst der gu­ten Sache gestellt haben, entstanden keinerlei Unkosten, so daß ein Erlös von 2375,- DM erzielt wurde, der einer Schwesternsta­tion in Indonesien zugute kommt. ^

Es sei an dieser Stelle allen Anbietern und Käufern gedankt, die] durch ihre Mitwirkung zum großen Erfolg des Marktes beigetra-j gen haben