Einzelbild herunterladen

Wäller Nachrichten

Seite 2

Nr.

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Schiesser,

wie ich aus der Presse erfahren mußte, beabsichtigen Sie vom Deutschen Ge­werkschaftsbund (DGB) und der SPD den größten Ballast für die anstehende Wahl zu übernehmen.

Da Sie ja mit der Brotfabrik »Geschi« im Bezirk Reinickendorf verwurzelt sind und ich weiterhin Ihr leckeres Brot zu mir nehmen möchte, wäre es mir eine große Freude, Ihnen beim Bewältigen dieses Wirtschaftskabaretts behilflich sein zu dürfen.

Im Interesse des Gemeinwohls, der Gemeinnützigkeit und der vielen Mie­ter erkläre ich mich bereit, Ihnen das Doppelte des Kaufpreises zu bezah­len. Selbstverständlich werde ich da­bei die wesentlichen Paragraphen des Betriebsverfassungsgesetzes beach­ten. Im übrigen bin ich auch kein Stroh­mann und werde daher im Gegensatz zum DGB dem Grundsatz »Eigentum verpflichtet« entsprechen.

Außerdem bin ich auch gerne bereit, im Interesse der Herren Rau und Börner auf die Neue Heimat NRW und Hessen zu verzichten. Ich wäre natürlich auch in der Lage, den Herren Breit, Stein­kühler und Frau Wulf-Mathies sowie den übrigen DGB-Vertretern ihre hoch- dotierten Aufsichtsratspöstchen zu er­halten. Leider habe ich nicht 7,8 Millio­nen Mitglieder, denen ich dafür ihr ehr­lich verdientes Geld aus der Tasche ziehen kann. Aber ich werde mich be­mühen, die 700 Mitglieder der Jungen Union Reinickendorf dafür soweit wie möglich aufkommen zu lassen. Für eventuelle Kontaktaufnahme zum DGB würde ich gerne die Herren Brandt, Rau, Vogel und Ristock zum Essen einladen. Den Kaufpreis in Höhe von zwei Mark lege ich in Briefmarken bei.

Frank Steffel, Vorsitzender des Kreisver­bandes Reinickendorf der Jungen Union Deutschlands, Berlin.

(Entnommen aus Wirtschaftswoche)

Sozialabbau ä la Rau

Von der SPD und Johannes Rau haben die Familien und die Frauen in unse­rem Land wenig zu erwarten. Während die Sozialdemokraten im Bundestag die Familienpolitik der Bundesregie­rung als »unsozial« angreifen, lehnen die Sozialdemokraten in Nordrhein- Westfalen es ab, nach dem Vorbild des Bundes und zahlreicher CDU-Länder, eine Landesstiftung »Mutter in Not« zu gründen, die schwangeren Frauen un­bürokratisch helfen könnte. Darauf hat die Kreisvorsitzende der CDU- Frauenvereinigung, Ulla Schmidt, jetzt hingewiesen.

Ulla Schmidt erklärte dazu: »Damit set­zen die Sozialdemokraten mit Johan­nes Rau konsequent eine Politik fort, die Familien und Frauen mit ihren ak­tuellen Sorgen an den gesellschafts­politischen Rand drängt. Insbesonde­re für Johannes Rau gilt: Während er landauf, landab verspricht, was er im Falle einer Regierungsübernahme al­les rückgängig machen will, führt er ei­ne Politik weiter, die in den letzten Jah­ren die Familien und junge Menschen in Nordrhein-Westfalen massiv be­nachteiligt hat, z.B. durch die Erhö­hung der Elternbeiträge für Kindergär­ten von 20 auf 100 DM, durch die massi­ve Reduzierung der Investitionsmittel für Kindergärten und durch die Strei­chung beträchtlicher Mittel in der Familien-, Kinder- und Jugenderho­lung«.

Zitate:

»Die SPD ist eine »Logen«-Partei, am stärk­sten in ihr vertreten sind die Soziologen, Politologen, Ideologen...

In der Wirtschaftspolitik bestehen die Vor­stellungen der SPD aus einer Mischung von Markt und Marx. Im Ergebnis kommt dann Murx raus.«

Hans-Otto Wilhelm, Vorsitzender der CDU- Landtagsfraktion.

Impressum: Herausgeber: CDU-Kreistagsfraktion, Geschäftsstelle Koblenzer Str. 48,5430 Montabaur, Telefon: 02602/2030. Dienstzeiten: Mo.-Fr. 8.00bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Verantwortlich und Redaktion: Karl-Heinz Boll; Druck: Verlag + Druck Linus Wit- tich, Rheinstraße 41,5410 Höhr-Grenzhausen, Tel.-Nr. 02624/106-0

Herzlichen Glück­wunsch Karl Hoppe

SB

Karl Hoppe, langjähriges Mitgliec Landtages und Vorsitzender Handels-und Finanzausschusses Staatssekretär im Mainzer Finanz sterium. Der Vorsitzende der Ws wälder CDU genießt das beson Vertrauen von Ministerpräsident! hard Vogel und Finanzmir Carl-Ludwig Wagner. Der Sad stand von MdL Karl Hoppe wird von politisch Andersdenkendei lobt. Die Westerwälder CDU jedei freut sich darüber, daß die Arbeiti Kreisvorsitzenden in Mainz soici erkennung findet.

Vom Schlußlicht zum Spitzenreiter

1982 - unter der Regierung He Schmidt - lag die Bundesrepubli Kreis der 12 Länder der Europäis Gemeinschaft

beim Bruttoinlandsprodukt i nem Minus an vorletzter Stelleaufj 11

bei der Entwicklung der I gung ebenfalls mit einem I Platz 10

bei der Reallohnentwicklung« nem Minus auf Platz 10 und

bei der Inlandsnachfrage mits] Minus auf Platz 11.

Wir waren Schlußlicht. Heute sinj beim Wachstum, bei der Bes< gungsentwicklung, bei den R® Steigerungen, bei der Inlands«! ge und bei der Inflationsrateau^ oder 2. Vom Schlußlicht zurSp®]