Wäller Nachrichten
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Offener Brief
Sehr geehrter Herr Schiesser,
wie ich aus der Presse erfahren mußte, beabsichtigen Sie vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der SPD den größten Ballast für die anstehende Wahl zu übernehmen.
Da Sie ja mit der Brotfabrik »Geschi« im Bezirk Reinickendorf verwurzelt sind und ich weiterhin Ihr leckeres Brot zu mir nehmen möchte, wäre es mir eine große Freude, Ihnen beim Bewältigen dieses Wirtschaftskabaretts behilflich sein zu dürfen.
Im Interesse des Gemeinwohls, der Gemeinnützigkeit und der vielen Mieter erkläre ich mich bereit, Ihnen das Doppelte des Kaufpreises zu bezahlen. Selbstverständlich werde ich dabei die wesentlichen Paragraphen des Betriebsverfassungsgesetzes beachten. Im übrigen bin ich auch kein Strohmann und werde daher im Gegensatz zum DGB dem Grundsatz »Eigentum verpflichtet« entsprechen.
Außerdem bin ich auch gerne bereit, im Interesse der Herren Rau und Börner auf die Neue Heimat NRW und Hessen zu verzichten. Ich wäre natürlich auch in der Lage, den Herren Breit, Steinkühler und Frau Wulf-Mathies sowie den übrigen DGB-Vertretern ihre hoch- dotierten Aufsichtsratspöstchen zu erhalten. Leider habe ich nicht 7,8 Millionen Mitglieder, denen ich dafür ihr ehrlich verdientes Geld aus der Tasche ziehen kann. Aber ich werde mich bemühen, die 700 Mitglieder der Jungen Union Reinickendorf dafür soweit wie möglich aufkommen zu lassen. Für eventuelle Kontaktaufnahme zum DGB würde ich gerne die Herren Brandt, Rau, Vogel und Ristock zum Essen einladen. Den Kaufpreis in Höhe von zwei Mark lege ich in Briefmarken bei.
Frank Steffel, Vorsitzender des Kreisverbandes Reinickendorf der Jungen Union Deutschlands, Berlin.
(Entnommen aus Wirtschaftswoche)
Sozialabbau ä la Rau
Von der SPD und Johannes Rau haben die Familien und die Frauen in unserem Land wenig zu erwarten. Während die Sozialdemokraten im Bundestag die Familienpolitik der Bundesregierung als »unsozial« angreifen, lehnen die Sozialdemokraten in Nordrhein- Westfalen es ab, nach dem Vorbild des Bundes und zahlreicher CDU-Länder, eine Landesstiftung »Mutter in Not« zu gründen, die schwangeren Frauen unbürokratisch helfen könnte. Darauf hat die Kreisvorsitzende der CDU- Frauenvereinigung, Ulla Schmidt, jetzt hingewiesen.
Ulla Schmidt erklärte dazu: »Damit setzen die Sozialdemokraten mit Johannes Rau konsequent eine Politik fort, die Familien und Frauen mit ihren aktuellen Sorgen an den gesellschaftspolitischen Rand drängt. Insbesondere für Johannes Rau gilt: Während er landauf, landab verspricht, was er im Falle einer Regierungsübernahme alles rückgängig machen will, führt er eine Politik weiter, die in den letzten Jahren die Familien und junge Menschen in Nordrhein-Westfalen massiv benachteiligt hat, z.B. durch die Erhöhung der Elternbeiträge für Kindergärten von 20 auf 100 DM, durch die massive Reduzierung der Investitionsmittel für Kindergärten und durch die Streichung beträchtlicher Mittel in der Familien-, Kinder- und Jugenderholung«.
Zitate:
»Die SPD ist eine »Logen«-Partei, am stärksten in ihr vertreten sind die Soziologen, Politologen, Ideologen...
In der Wirtschaftspolitik bestehen die Vorstellungen der SPD aus einer Mischung von Markt und Marx. Im Ergebnis kommt dann Murx raus.«
Hans-Otto Wilhelm, Vorsitzender der CDU- Landtagsfraktion.
Impressum: Herausgeber: CDU-Kreistagsfraktion, Geschäftsstelle Koblenzer Str. 48,5430 Montabaur, Telefon: 02602/2030. Dienstzeiten: Mo.-Fr. 8.00bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
Verantwortlich und Redaktion: Karl-Heinz Boll; Druck: Verlag + Druck Linus Wit- tich, Rheinstraße 41,5410 Höhr-Grenzhausen, Tel.-Nr. 02624/106-0
Herzlichen Glückwunsch Karl Hoppe
SB
Karl Hoppe, langjähriges Mitgliec Landtages und Vorsitzender Handels-und Finanzausschusses Staatssekretär im Mainzer Finanz sterium. Der Vorsitzende der Ws wälder CDU genießt das beson Vertrauen von Ministerpräsident! hard Vogel und Finanzmir Carl-Ludwig Wagner. Der Sad stand von MdL Karl Hoppe wird von politisch Andersdenkendei lobt. Die Westerwälder CDU jedei freut sich darüber, daß die Arbeiti Kreisvorsitzenden in Mainz soici erkennung findet.
Vom Schlußlicht zum Spitzenreiter
1982 - unter der Regierung He Schmidt - lag die Bundesrepubli Kreis der 12 Länder der Europäis Gemeinschaft
• beim Bruttoinlandsprodukt i nem Minus an vorletzter Stelleaufj 11
• bei der Entwicklung der I gung ebenfalls mit einem I Platz 10
• bei der Reallohnentwicklung« nem Minus auf Platz 10 und
• bei der Inlandsnachfrage mits] Minus auf Platz 11.
Wir waren Schlußlicht. Heute sinj beim Wachstum, bei der Bes< gungsentwicklung, bei den R® Steigerungen, bei der Inlands«! ge und bei der Inflationsrateau^ oder 2. Vom Schlußlicht zurSp®]

