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10. Jahrgang Nr. 3
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Wäller
Nachrichten
Bürgerzeitung der CDU-
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Kreistagsfraktion
Westerwald
i Ruhmesblatt für sSPD
»Schnellschuß« und [lampige Vorlage« bezeich- i der CDU-Fraktionsvorsit- fce Joachim Hörster, MdL, der jüngsten Kreistags- j gestellten Antrag der kreistagsfraktion, der We- Laldkreis solle sich der Kla- ferStadt Neuwied gegen das pftwerk Mülheim-Kärlich Ihließen.
(Antrag der SPD hätte näm- Tselbst bei Zustimmung des itages nicht vollzogen wer- Jönnen, da der Westerwald- izu keinem Zeitpunkt ir- fcwelche Bedenken gegen
das Kernkraftwerk habe.
Die SPD habe sich offenbar über Einzelheiten nicht informiert und habe den gesamten Antrag wohl kaum durchgedacht. Andernfalls müsse das Ganze als ein durchsichtiger, zu Wahlkampfzwecken gedachter Schauantrag gewertet werden.
MdL Hörster warnte die SPD davor, »politisch motivierte Prozesse« zu führen, deren Kosten der Steuerzahler zu tragen habe. Bei dem hohen Streitwert sei ein Prozeßkostenrisiko von über 500.000 DM zu erwarten. Durch die nach dem SPD-Antrag möglichen Prozeßkosten werden auch die We-
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nicht nur nach Mehrheiten, sie beansprucht auch fachliche Kompetenz. Bundes- nsministerDr. Heinz Riesenhuber erörterte in der Fachhochschule in Höhr-Grenzhausen Feiern der mittelständischen Wirtschaft, Professoren und interessierten Fachvertretern ' Forschungsförderung. Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Dekan Prof. Rasch; Bundesfor- ßminister Dr. Heinz Riesenhuber; CDU-Kreisvorsitzender Karl Hoppe MdL; CDU-Bundes- v dat Joachim Hörster, MdL, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion sowie Landrat Peter ftnert.
vorgetragen sterwälder Städte und Gemeinden getroffen.
Sehr detailliert machte der CDU- Fraktionsvorsitzende die SPD auf ihre Widersprüche in den Aussagen zur friedlichen Nutzung der Kernenergie aufmerksam. Meldung und Gegenmeldung wechselten sich ab. Die SPD sei offenbar zur Zeit nicht in der Lage eine langfristig umsetzbare Energiepolitik zu vertreten. Die CDU werde eine solche »SPD-Schaukel- politik« nicht unterstützen. Insbesondere sei sich der Westerwälder Kreistag zu schade dafür, als Politarena für SPD-Schauanträ- ge zu dienen.
Stop - für rot-grün
Als Richtungsentscheidung wertete der CDU-Kreisvorsitzende Karl Hoppe, MdL auf dem Kreistag der Jungen Union in Limbach die Bundestagswahl am 25. Januar 1987. Es sei entscheidend für die Zukunft der Bundesrepublik, ob bei dieser Bundestagswahl das rot-grüne Lager eine Mehrheit bekomme oder nicht. Dabei sei es unerheblich, ob SPD-Kanzler- kandidat Rau dabei Steigbügelhalter, Nutznießer oder nur Stimmenfänger sei. Im übrigen könne man nicht oft genug wiederholen: »Warum sollten wir dem Johannes Rau mehr glauben als Holger Börner?«
Die Leistung der Bundesregierung unter Helmut Kohl weise eine gute Bilanz auf. Aber auch für die Zukunft seien solide Ideen und Konzepte vorhanden. Ein Sprichwort laute: »Wer die Jugend hat, hat die Zukunft« noch treffender für die politische Auseinandersetzung sei die Aussage: »Wer eine gute Zukunftsgestaltung hat, hat auch die Jugend«. Daher blicke die CDU mit Tatkraft und Optimismus auf die Bundestagswahl am 25. Januar 1987.

