Montabaur
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Name. Wohnori
Lehrbetrieb
Thomas Brenner. Bad Marienberg Johanna Pook, Hillscheid Frank Goldhagen, Nistertal Michael Eberz, Montabaur
Bernd Wildgrube, Wirges Martina Rose, Steinen
Bäckermeister Klaus-Dieter Pfeiffer Bäckermeister Günter Casper Radio Schäfer, Hachenburg Elektroinstallateurmeister Theo Decker
Fleischermeister Kurt Steilen Fleischermeister Kurt Jung, Freilin-
gen
Friseurmeisterin Helga Rehfisch Sanitherm, Rehe Autohaus Degenhart, Rennerod Maler- u. Lackierermeister Ernst Günter Willwacher, Bad Marienberg Maler- u. Lackierermeister Gerd Wörsdörfer
Maurermeister Peter Maurer, Wingert
Kempf, Bad Marienberg Tischlermeister Johannes Köchling Tischlermeister Walter Schmidt Tischlermeister Rudolf Meyhöfer, Höhr-Grenzhausen Eisenmenger, Ransbach-Baumbach Dachdeckermeister W. u. D. Schwickert, Neuhausei Steinmetzmeister Helmut Müller, Irmtraut
Zimmererbetrieb Menges u. Theis Raumausstattungsbetrieb Klöckner,
Bad Marienberg.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den »Mörsba- chern«, eine Gruppe von 5 jungen Leuten, die mit volkstümlichen Melodien die Gäste der Abschlußveranstaltung bestens unterhielten und viel Beifall bekamen.
Andrea Winterscheidt, Montabaur Wolfgang Kampchen, Hüblingen Peter Hering, Höhn Hans Friedrich Schulz, Kirburg
Carolin Wagner, Ransbach-
Baumbach
Willi Wolf, Deesen
Markus Hilpisch, Enspel Thomas Kohlhaas, Streithausen Markus Walper, Wirges Stefan Gerz, Hillscheid
Roland Günther, Hilgert Saskia Schwickert, Arzbach
Olaf Jex, Neustadt
Bernhard Güth, Rennerod Heike Schmidt, Niederroßbach
Berichte über ein erfolgreiches Geschäftsjahr vorgetragen
Die Vertreter und Mitglieder der Volksbank Montabaur- Wallmerod eG tagten zum 127. mal.
Montabaur: Rund 300 interessierte Mitglieder und gewählte Vertreter konnte der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Montabaur-Wallmerod, Wilhelm Wahl, im Hause Mons-Tabor, in Montabaur begrüßen. Darunter die zahlreich erschienenen Ehrengäste, Stadt- und Verbandsbürgermeister Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister der Stadt Wirges Herr Schumann, Geschäftsführer der IHK Herr Dipl. Volkswirt Schmidt, Vorstandsmitglied der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur Herr A. Baumert, Leiter des Amtsgerichtes Montabaur Dr. Kurt Rüb, Vorstandspensionäre Willi Hain und Josef Ortseifen, sowie die Vertreter der R + V Versicherung und weiterer Verbundunternehmen. Im Anschluß hieran erteilte der Aufsichtsratvorsitzende dem Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höber das Wort.
Dir. Hans-Jürgen Höber gab zunächst einen allgemeinen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung im Jahre 1985. Danach ging er speziell auf die Entwicklung der Voksbank Montabaur- Wallmerod ein.
Der Zuwachs in der Bilanzsumme um 16.0 Mio. = 10%auf174,6 Mio.,dieSteigerungderreinenSpareinlagenum8,1 Mio. = 15% auf 62,7 Mio., der Gesamtkundeneinlagen um 15,7 Mio. = 11% auf 150,7 Mio. unddie Ausweitung der Ausleihungen um 10,0 Mio. = 9,4% auf 116,3 Mio., seien Zahlen, die sich sehen lassen könnten und mit denen die Bank erheblich überden Durchschnittswerten vergleichbarer Institute liege würde.
Erfreulich war die Entwicklung der Mitglieder. In 1985 konnte die Bank das 6000. Mitglied, Uwe Weisbender aus Hundsangen, begrüßen. Insgesamt hatte die Bank per 31.12.1985 rd. 6.200 Mitglieder mit etwa 28.000 Geschäftsanteilen. Somit ist jeder 9. Einwohner des Geschäftsgebietes Mitglied der Volksbank Montabaur - Wallmerod.
Noch wesentlich günstigersiehtes bei den geführten Kundenkonten aus. Nach einem Anstieg von rd. 1.500 Konten führt das Kreditinstitut nunmehr 29.500 Kundenkonten, bei ca. 58.000 Einwohnern im Einzugsgebiet. Dies bedeutet, daß statistisch gesehen jeder 2. Einwohner ein Konto bei der Volksbank unterhält.
Positiv stellt sich auch die Entwicklung des im Oktober 1985 neu eingeführten Jugendproduktes ‘'Jeans-Sparbuch” dar. Daß dieses Produkt von den 7 - 17jährigen angenommen wird, zeigt die Zahl von fast 1.000 neu eröffneten Konten, mit weiter ungebrochenem Aufwärtstrend. Nach den Worten des Vorstandssprechers soll mit diesem Produkt der Spargedanke bei den Jugendlichen gefördert werden.
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Nach den speziellen Bankzahlen nahm Höber Stellung z ud Solvenzentwicklung in der Bundesrepublik, wovon auch leidert Westerwald nicht verschon geblieben sei. Gründe hierfür sei™ erster Linie Managementfehler, falsche Einschätzung desnf 1
tes und nicht zuletzt die schwache Eigenkapitalstruktur der gif
nehmen. Die Ausstattung mit haftendem Eigenkapital sinkt! Mitte der 60-iger Jahre. Das Verhältnis von Eigenkapital zurf lanzsumme aller bundesdeutschen Unternehmern ist seit dies Zeitpunkt von rd. 30% auf mittlerweile 18 % abgesunken. Neh den genannten wirtschaftlichen Problemen gilt es in derZuku für die Volksbank, insbesondere die Herausforderungen zu m Stern die durch neue Techniken im Bankservice auf die Geldin * tute zukommen.
Daß aber nicht jede Neuerung ein Senkrechstarter wird, zeiqij Nutzung von BTX, auch “home-banking” genannt. Die PrL sen der Post, bis Ende 1986 eine Million Teilnehmer anzuschlii ßen, seien mit 50.000 Anschlüssen Mitte dieses Jahres beiweite verfehlt worden.
Doch bei aller Technisierung des Bankbereiches wird für uns in mer eines gelten: Die qalifizierte Kundenberatung durch den Mi arbeiter ist durch keinen Computer oder Terminal zu ersetz® Vielmehr wird in Zukunft die persönliche Beratung noch zu ve stärken sein.
Zurderzeitigen Zinssituation in der Bundesrepublik bemerkteDi Höber, daß ein gewisser Zinssockel erreicht ist. Unabhängig^ von ob der Leitzins noch einmal gesenkt wird, ist der Spielraui
nach unten sehr begrenzt. Vieles spreche dafür, daß derTiefpunl
desZinszyklusses erreicht sei bzw. unmittelbar bevorstehe. Nac Meinung des Sprechers wird der Spielraum nach unten kauf
überO,25 %-0,50 %-Punkte hinausgehen. Das dieses Zinstalk
doch nicht mit schnellen Schritten durchwandert wird und in sehbarer Zeit mit steigenden Zinsen gerechnet werden muß,i für dürfte die Stabilität des Preisniveaus und die fortgeschritten Sanierung der Staatsfinanzen beitragen.
Abschließend dankte der Vorstandssprecher dem gesamtenMj arbeiterteam für die in 1985 gezeigte Berufsauffassung undd Engagement. N icht zuletzt galt der Dank den Kunden derBankli die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im abgelaufeng Geschäftsjahr.
Vorstandsmitglied Ulrich Schlosser erläuterte die einzelnenE lanzpositionen sowie die Gewinn- und Verlustrechnung. Erve] wies darauf, daß einige Daten im Zahlenwerk des Hauseskoj junkturbedingt seien. Das zufriedenstellende Ergebnis in 198] mit einem Gewinn von 442,0 TDM wurde vom Vorstand, nachA Stimmung mit dem Aufsichtsrat, der Versammlung wie folgtzd Verteilung vorgeschlagen: 6,5% Dividende = 86,0 TDM, Zufüj rung zu den Rücklagen 355,0 TDM.
Die vorgeschlagene Gewinnverteilung wurde von den Vertreter: einstimmig angenommen.
Unter Tagesordnungspunkt 8 standen die Wahlen zum Aufsicht rat an. Frau Resi Weisbender, Montabaur, Herr Wilhelm Wal Montabaur und Herr Joachim Novotny, Dreikirchen, schiedenn nusgemäß aus dem Aufsichtsgremium aus. Alle drei wurden ei stimmig wiedergewählt.
Ebenfalls Zustimmung fand der Vorschlag zur Wahl einesWa| ausschusses für die Vertreterversammlung 1987.
Im Anschluß an den offiziellen T eil der Versammlung wurdean»! len Tischen noch intensiv diskutiert und die Mitglieder undGäsJ der Volksbank hatten Gelegenheit, die eine oder andere Verbi| düng zu knüpfen oder zu vertiefen.
Berufsberatung startet Aktion "Lehre 87'j
"Der Ausbildungsstellenmarkt befindet sich zur Zeit in einerPI se des Übergangs.” Unter diesem Motto wendet sich die BeruJ beratung des Arbeitsamtes Montabaur im Rahmen der AMf "Lehre 87” zurZeit wieder an alle heimischen Betriebe und* waltungen, zugleich aber auch an die Jugendlichen. Zielderj tion ist, möglichst allen interessierten Bewerbern einen Aus^ dungsplatz zu beschaffen.
Die Berufsberater heben dabei hervor, daß zuverlässige staffi sehe Informationen in den nächsten Jahren einen starken® gang der Schulabgängerzahlen und damit an jungen Fachkran erwarten lassen. Vornehmlich im gewerblich technischen reich fehle es bereits jetzt an männlichen Bewerbern. GW Schwierigkeiten beim Berufsnachwuchs werden inzweibisw Jahren in vielen Berufen sichtbar werden. Andere rseits b^ a .J wiederum im nächsten Jahr - so das Arbeitsamt - großer/

