Waller Nachrichten
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Karl-Hoppe MdL:
SPD handelt verantwortungslos
Eine fragwürdige und doppelzüngige Energiepolitik wirft der CDU-KreisvorsitzendeKarl Hoppe, MdL.derSPDvor. DieSPD erscheine wenig glaubwürdig, wenn sie für das französische Kernkraftwerk Cattenom deutschen Sicherheitsstandard fordere und diegleichen Sicherheitsanforderungen in Mülheim-Kärlich für unzureichend halte.
Die SPD drücke damit indirekt auch ein mangelndes Vertrauen in die Leistung und Arbeitsqualität der deutschen Unternehmen und ihrer Arbeiter aus.
Nach den SPD-Plänen sei das Kohlekraftwerk Weitefeld wieder wahrscheinlicher geworden. Dem Opportunismus opfere die SPD die Zukunft der Wälder, wertvolle Bodenschätze und eine gesunde wirtschaftliche Weiterentwicklung.
Demgegenüber die CDU: Es muß überhaupt nicht Kernenergie sein, wenn sich andere Möglichkeiten einer sauberen Energiegewinnung erschließen lassen.
Daran muß jedoch ernsthaft gearbeitet werden. Das eilfertige Sprücheklopfen der SPD dient weder unserer Sicherheit noch unserer Umwelt.
Schämt ihr euch
nicht Genossen?
So erleben wir es seit Jahren: Zu allem und jedem geben die Genossen des DGB vom hohen moralischen Roß herab ihr Urteil zum besten. Nur der DGB ist klug, sozial und gerecht.
Wie sieht die DGB-Moral in Wirklichkeit aus:
Jahrelang haben die DGB-Genossen für die Neue Heimat Steuergelder kassiert: 10 Milliarden Mark.
Jahrelang mußten die Gewerkschaftsmitglieder mit ihren Beiträgen herhalten.
Jahrelang haben sich DGB-Genossen selbst bedient.
Heute hat die Neue Heimat 17 Milliarden Mark Schulden durch die Mißwirtschaft der Genossen; weil die reichen
Gewerkschaften ihre Kassen schonen wollen, stiehlt sich der DGB jetzt aus der Verantwortung: Für 1 Mark verscherbelt er 190000 Wohnungen der Neuen Heimat. Außerdem stellt er dem Brotbäcker Schiesser eine Milliarde Mark zur Verfügung.
Auf eine Million Mieter und 2500 Arbeitnehmer nimmt der DGB dabei keine Rücksicht. Das ist der kaltschnäuzige Kommentar des DGB-Vorsitzen- den Breit: »Was der Erwerber mit den Wohnungen auf Dauer tut, wird ersieh von uns nicht vorschreiben lassen.« Der obskure Verkauf der Neuen Heimat ist ein linkes Ding der DGB-Genossen, ein Verrat an der Idee der Gemeinwirtschaft, ein Schlag gegen alle ehrlichen Gewerkschafter und Steuerzahler.
Der DGB redet von Gemeinnützigkeit. Aber was bisher läuft, ist gemein für die Mieter und die Arbeitnehmer und nützlich für die DGB-Genossen.
IMPRESSUM: Herausgeber: CDU-Kreistagsfraktion, Geschäftsstelle Koblenzer Str. 48, 5430 Montabaur, Telefon: 02602/2030. Dienstzeiten: Mo. - Fr. 8.00 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
VERANTWORTLICH und REDAKTION: Karl-Heinz Boll; Druck: Verlag + Druck Linus Wittich, Rheinstr. 41,5410 Höhr-Grenzhausen, Tel.-Nr. 02624/106-0.
DGB-Institut bestaunt.
STÄRKSTE REALLOHNERhöJJ SEIT 1977
Mit einer Erhöhung <j er J und Gehälter von durchscM lieh 3,5 Prozent gegenüber^ und gemessen an der erj
ten Preissteigerungsrate vol
nem Prozent ist bei der Tarif] de 1986 die stärkste RealloJ höhung seit 1977 erreicht J den, erklärte das Wirtsch]
und Sozialwissenschaftlichel stitut des Deutschen GewJ schaftsbundes (WSJ) in eiJ Düsseldorf vorgelegten BM der Tarifbewegungen. Für Arbeitnehmer hat es sich lohnt 1983 Helmut Kohl und CDU zu wählen. Weiter so!
Johannes Rau, der Aus- und Absteiger
Ein besonderes Beispiel fürj otisches Denken liefert dasnj energiepolitische As der soa demokratischen Partei, Joil nes Rau. Am 29. April 19fi6ha gesagt, die gegenwärtig bei benen Kernkraftwerke auf Ui basis werden politisch nichl Frage gestellt. Pressemitteilj derSPD. Ein ige T age später,] 05.05.1986, sagte er, einel zialdemokratische Bunde] gierung würde alles daran] zen, auf die Kernenergie zu] zichten. Am 17.05., also 12T] später, schreibt er im "I wärts”, die SPD werde diel] nenergie mittelfristig überflül machen. Und dann schreib] neun Tage später, am 26.3 ”Vor dem Jahr 2000 dürfte] kaum der Fall sein.” | Also, das Durcheinander] Kopf des Kanzlerkandidatei mindestens genauso groß] das Durcheinander in der El giepolitik der SPD. I Erst waren sie für den Einstig die Kernenergie, dann wäre« für den Ausstieg, dann wäre« für den Umstieg, dann für] Einstieg in den Ausstieg] dann für den Einstieg in den! stieg zum Ausstieg. Mit einer] chen Partei kann es für Deut« land nur einen Abstieg ge] und deswegen kann man fl] Leute nicht wählen.

