Montabaur
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Schneeräumpflicht
Wieder einmal ist es Winter und daher wird wieder einmal auf die allgemeine Schneeräumungspflicht hingewiesen.
Nentershausen
Terminvormerkung/Bürgerversammlung in Nentershausen
Um eventuellen Vorwürfen zu begegnen, der Termin sei zu kurzfristig bekanntgegeben worden, wird schon jetzt darauf hingewiesen, daß die alljährlich einzuberufende Bürgerversammlung in Nentershausen, am Donnerstag, 13.3.1986 um 20.00 Uhr in der Turnhalle stattfindet. Die Tagesordnung sieht den Bericht des Ortsbürgermeisters sowie des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde zu aktuellen Themen, die die Gemeinde betreffen und eine anschließende Diskussion mit den Bürgern vor.
Perne, Ortsbürgermeister
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Nentershausen vom 14.2.1986
Schaffung einer 6. Kindergartengruppe und deren Unterbringung im Gemeindehaus Görgeshausen befürwortet.
Von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur wurde gegenüber allen vom Kindergarten Nentershausen betreuten Gemeinden dargelegt, daß die derzeitige Raumsituation im Kindergarten Nentershausen unbefriedigend ist, d.h. das derzeit vorhandene Raumprogramm läßt nicht die Aufnahme aller angemeldeten Kinder zu. Unter diesem Gesichtspunkt wurde vom Rat die Stellungnahme erbeten, ob der Einrichtung einer 6. Gruppe zur Unterbringung weiterer Kindergartenkinder sowie der Beteiligung an der für die räumliche Unterbringung erforderlichen Investitionskosten zugestimmt werde. Hinsichtlich des Standortes für die 6. Gruppe standen drei Alternativen zur Diskussion.
a) Kindergarten Nentershausen
b) ehern. Schule Nomborn
c) Gemeindehaus Görgeshausen
Den weiteren Darlegungen der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur war zu entnehmen, daß sich die Raumnot nicht nur für kurze Zeit, sondern auch für die nächsten Jahre ergibt, so daß es durchaus erforderlich sei, eine Lösung dieses Problems anzustreben, zumal die derzeitige Situation zu einer Verärgerung bei den Eltern, deren Kinder nicht in den Kindergarten aufgenommen werden können, führt.
Hinsichtlich der sich anbietenden Standorte zur Unterbringung der 6. Gruppe wurden für die vorgenannten Alternativen die Vor- und Nachteile aufgezeigt.
Zum Standortvorschlag Nentershausen (Hausmeisterwohnung im Kindergartengebäude) wurde mitgeteilt, daß die Bausubstanz nicht geeignet sei für die Einrichtung eines Gruppenraumes (zu niedrige Deckenhöhe). Bauliche Veränderungen, die erforderlich würden, bedingten Kosten von ca. 100.000,- DM. Als nachteilig bezogen auf den Standort Neptershausen wurde weiterhin aufgeführt, daß der Kindergarten alsdann zu groß sei, d.h. die Heimaufsicht bei der Bezirksregierung Koblenz vertritt die Auffassung, daß ein Kindergarten mit 3 - 4 Gruppen ideal sei und ein fünfgrup- piger Kindergarten gerade noch vertretbar erscheine. Bei einem sechsgruppigen Kindergarten bestünden jedoch gravierende Bedenken aus pädagogischer Sicht.
Bezüglich des Alternativstandortes in Nomborn (ehern. Schulgebäude) wurde als nachteilig herausgestellt, daß hier bauliche Veränderungen erforderlich würden, die einen Kostenaufwand von ca. 130.000,-DM bedingten.
Hinsichtlich des vorgeschlagenen Standortes in Görgeshausen wurde von der Verwaltung dargelegt, daß sich hierdie Möglichkeit zur Schaffung einer 6. Gruppe im Gemeindehaus anbiete. Eine Besichtigung des Gebäudes ergab, daß im Erdgeschoß genügend Raum vorhanden ist, um die 6. Gruppe mit dem erforderlichen Nebenraumprogramm unterzubringen; die erforderlichen Freiflächen seien auf dem benachbarten gemeindeeigenen Grundstück vorhanden. Auch unter Kostengesichtspunkten erweise sich diese Alternative mit max. 60.000,- DM (incl. Einrichtung) als die kostengünstigste.
Zum Organisatorischen wurde darüber hinaus vorges*
dieser6. Gruppe ausschließlich die Kinder aus Görgesi),, terzubringen (ausweislich der erstellten Berechnung y Zahl der Kinder in Görgeshausen im KindergartenalterJ 25; 1987 = 25; 1988 = 23). Damit wäre die eine GrupJ
gelastet. *
Dies hätte zwar zur Folge, daß das Angebot an Kindern zen in Nentershausen für die Kinder aus Heilberscheid i hausen, Niedererbach und Nomborn nicht vollständigaiiy würde. Dennoch wäre eine deutliche Verbesserungz uv J Weiterhin wurde vorgeschlagen, bei der Schaffung eine] stelle alternativ in Nomborn oder Görgeshausen daserfol Personal am Ort der Außenstelle zu beschäftigen. Audi! fende Betrieb des Kindergartens sowie die Elternarbeitsf eigenverantwortlich geregelt werden. Allerdings solltet stelle der Leitung des Kindergartens Nentershausen uni und auch Vertretungsregelungen in Krankheitsfällend Personal des Kindergartens in Nentershausen er
Die kostenmäßige Belastung für die Gemeinden wurdeii weiteren Abschnitt dargelegt. Dementsprechend müßtenl im Einzugsbereich des Kindergartens Nentershausen;*! Gemeinden einmalig den nicht durch den KreiszuschuSj ten Investitionskostenanteil von 55 % übernehmen und] hinaus als laufende Kostenbelastung die Sachkostenli dig) und einen Anteil an den Personalkosten tragen. Nach Diskussion überdie von derVerwaltungzu deneid ternatiworschlägen dargelegten Vor- und Nachteilen*] sich der Ortsgemeinderat Nentershausen durch Beschluß für die Schaffung einer 6. Gruppe im Gemd Görgeshausen. Bevor nun endgültige organisatorische! rungen zur Lösung des Kindergartenproblems noch die Entscheidungen der übrigen beteiligten Ortsgsn abzuwarten.
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1986 beschlossen! Vor der Entscheidung über den Haushaltsplan bzw.i haltssatzung 1986 erläuterte der Ortsbü rgermeistereinigj ze und gab eine Grundsatzerklärung zur Haushaltssili» Gemeinde ab. Seinen Ausführungen war im wesentlich«! des zu entnehmen:
Ortsbürgemeister Perne vertrat die Auffassung, c glücklich sein über den vorgelegten Haushaltsplanentml| wohl eimalig in Rheinland-Pfalz, daß eine Gemeindeol che Schulden mit einem Rückiagenstand zum 31.12.1! 1.800.000,- DM in ein neues Haushaltsjahr gehe. Diet| das Ergebnis einer über 12 Jahre konsequent verfolgte^ Bern Verantwortungsbewußtsein getragenen Finanzpc Wohle der Allgemeinheit. Bei diesem äußerst günstige^ be die Gemeinde trotzdem im vergangenen Jahr wisi 250.000 DM investiert.
Die Steuerhebesätze blieben auch in diesem Jahrunti und würden somit seit Jahren im untersten Drittel dasij durchschnittes liegen. Eine Aufstockung hingegenerli» Aust jährlichen Zuwendungen an die Ortsvereine.
Alle im Investitionsprogramm bis 1989 vorgesehenen! ^ rsc men seien nach derzeitigem Kenntnisstand ohne dieAd 9 en " von Fremdkapital möglich. Als Investitionsschwerpunk» Ortsbürgermeister Perne u.a. Erschließungsmaßnal» »Wolfen« (einschl. einer umfangreichen Fläche für den schulstandort) sowie gleiche Maßnahmen im »Wiesenr r| 6l, h
Ausbau des Marktplatzbereiches, Kostenbeteiligung Schulturnhalle etc
Allein für die letztgenannte Maßnahme sei die Bildung»* fj ac lagen erforderlich gewesen, um zu verhindern, daßdieö)' Orts in die roten Zahlen gelange. \rnet
Bürgermeister Perne wies ausdrücklich darauf hin, daii nß u Absicht bestehe - wie weder besseres Wissen von gewiss Au; behauptet würde - der Bürgermeister und die Mehrheit! Vor ' Vertretung wollten durch hohe Rücklagen glänzen. b au Es treffe auch nicht zu, wie fälschlicherweise zu hären ' ^ Gemeinde hätte durch Raubbau im Wald ihre Rücklagen 1 ge , fen.DasGegenteilseiderFall.Heutewisseeinjeder,de) i p ui le Jahre der Forstetat jeweils nur mit einer negativen Bis 1 hai schlossen wurde. Auch das Ausmaß des Holzeinschlag' Un , tiere sich ausschließlich an der Notwendigkeit zur Erha*^ Pflege des Gemeindewaldes.
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