Montabaur
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Konrad-Adenauer-Platz 8, Zimmer 201, während der Dienststunden (montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 7.30 -
12.30 und 13.30 -16.00 Uhr sowie dienstags von 7.30 -12.30 und
13.30 -18.30 Uhr) öffentlich aus.
Bedenken und Anregungen können während dieser Zeit bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden.
Montabaur, 16,9.1985
(Dr. Possel-Dölken), Bürgermeister
Öffentliche Bekannmachung
Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes »Christches Weiher« der Stadt Montabaur in der Gemarkung Horressen;
Offenlage der Planunterlagen gemäß § 2a Abs. 6 des Bundesbaugesetzes (BBauG)
Der Stadtrat von Montabaur hat am 21.12.1982 beschlossenen den Gemarkungsteil »An dem'Lindchen« und »Christches Weiher« der Gemarkung Horressen den Bebauungsplan »Christches Weiher« aufzustellen.
Das Plangebiet wird im groben begrenzt:
im Norden: von der Kreisstraße Nr. 151 (Montabaur-Horressen),
der Wegeparzelle Nr. 2315/2, den Flurstücken Nr. 2101/35,
2101/29, 2101/22, 2101/28, 2101/26, 2101/6, 2101/5, 2093/9,
2083/9, 2083/3;
im Osten: von der WeserstraBe
im Süden: von den Grabenparzellen Nr. 2309 und 2294/1
im Westen: von der LandesstraBe Nr. 312 (Elgendorf-Horressen).
Der Bebauungsplanentwurf einschließtlich Text und Begründung sowie der Entwurf des Grünordnungsplanes liegen gemäß § 2a Abs. 6 BBauG in der Zeit
vom 30.9. bis 30.10.1985 (einschließlich) bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Konrad-Adenauer-Platz 8, Zimmer 201, während den Dienststunden (montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 7.30 -
12.30 und 13.30 -16.00 Uhr sowie dienstags von 7.30 -12.30 und
13.30 -18.30 Uhr) öffentlich aus.
Bedenken und Anregungen können während dieser Zeit bei der Verbandsgmeindeverwaltung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden.
Montabaur, 16.9.1985
(Dr. Possel-Dölken), Bürgermeister
Bericht über die Sitzung des Stadtrates vom 12.9.1985
Auftragsvergabe zur Bepflanzung der Herzog-Adolf-Straße
Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung entschied der Rat über die Auftragserteilung zur Bepflanzung der als verkehrsberuhigten Bereich ausgebauten Herzog-Adolf-StraBe. Das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung sowie der Inahlt des von einem Garten- und Landschaftsarchitekten erstellten Bepflanzungsplanes wurden dem Rat zur Kenntnis gegeben. Zunächst wurde über Detailänderungen des Bepflanzungsplanes diskutiert. Bei grundsätzlicher Befürwortung des Planes, der auch die Anpflanzung groBkroniger Bäume vorsieht, wurde vom Rat beschlossen, von der Anlegung der geplanten Rosenbeete abzusehen, da diese zu pflegeintensiv seien. Statt dessen wurde die Bepflanzung mit Heckenrosen und heimischen Wildsträuchern beschlossen. Daran anschließenderteiltederRatdurcheinstimmigen Beschluß der mindestbietenden Firma den Auftrag zur Ausführung der Bepflanzungsarbeiten (Kostenaufwand: ca. 10.500,- DM).
Weiterer Ausbau des Brunnens und Bereitstellung der Haushaltsmittel für die Durchführung eines Langzeitpumpversuches beschlossen
Bereits in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26.8.1985 wurde über weitere Maßnahmen zum Ausbau des Sauerbrunnens beschlossen - wir berichteten hierüber in der Ausgabe des Wochenblattes Nr. 36 vom 26.9.1985 -.
In der Sitzung am 12.9.1985 wurde die Angelegenheit erneut aufgegriffen, zum einen wegen des Antrages der CDU-Fraktion, der die Ergreifung von Maßnahmen zur Abdichtung des Brunnens, Verlegung einer Rohrleitung vom Sauerbrunnen zum Großen Markt sowie zur EinrichtungeinesZapfbrunnens in der Bürgerhal- lezum Inhalt hätte, undzum anderen wegen der Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel.
Zu Beginn der Beratungen wurde von der CDU-FrakT daß man den vorgelegten Antrag z.Z. nicht weiterveS Verlegung einer Rohrleitung vom Sauerbrunnen ? Markt bereits erfolgt ist. Die Einrichtung eines Zapihl der Bürgerhalle soll erst dann zur Diskussion gest!? wenn der noch ausstehende Langzeitpumpversuch
verläuft. 9
Zur Darstellung des derzeitigen Sachverhaltes wurde* meister Dr. Possel-Dölken folgendes ausgeführt: *
Nach Abschluß der Bohrarbeiten und der erweiterten? che seien im Rahmen eines Behördentermins, andeijr des geologischen Landesamtes, der Kreisverwaltunn serwirtschaftsamtes und des Verbandsgemeindeweji
men, folgende Fragen erörtert worden: 6
1. Auswertung der Wasseruntersuchung sowie derR lochmessungen,
2. Ausbau des Bunnens und Abdichtung gegen Oberfi chenwasser,
3. Ausweisung eines Wasserschutzgebietes.
Die Unterredungen führten zu folgenden Ergebnis zu 1:
Die chemische Analyse habe ergeben, daß es sichbeitv derten Wasser um ein Mineralwasser mit mehr als3ii Kohlesäure handelt. Eine bakteriologische Prüfungtii Keime im Wasser nachgewiesen, so daß es erfordert nächst festzustellen, ob diese auf die Bohrarbeitenoda unreinigung durch Oberflächenwasser zurückzuführen tere U ntersuchungen ergaben, daß die Zuflüsse biszuei von ca. 51 m nur schwach mineralhaltig sind undunterfit Grenze Zuflüsse stark mineralisierter Wässer Vorlagen,; wurde jedoch auch festgestellt, daß ein erheblicherTeiijj 70 %) des zuströmenden Wassers aus dem oberenB schnitt stammen. Aus diesem Grunde wurde die Wied, me der Bohrarbeiten zur Vertiefung des Bohrloches m
Zu 2.
Um Aufschluß über die dauerhafte Ergiebigkeit derQgj Möglichkeiten zur Verhinderung von Verunreinig™ ten, wurde empfohlen, die Bohrung um ca. 18 m auf a tiefen und anschließend das Bohrloch abzudichten.
Zu 3.
.Während des über ca. 1 Jahr durchzuführenden Langi Versuches sollen regelmäßig bakteriologische Wassel chungen durch das Gesundheitsamt Montabaur d werden. Danach soll, sofern das Wasser währenddes? suches bakteriologisch einwandfrei ist, Mögiichkeilet| Weisung einer Wasserschutzzone geprüft werden.
Nach Kenntnisnahme dieses Sachstandes beschielte einstimmig bei 1 Enthaltung, das Bohrloch um weitere itj tiefen und zusätzlich 30.000,- DM für diese Arbeite)! Durchführung des Langzeitpumpversuches bereiMj
Künftige Parkzeitregelung in der Bahnhofshalle« Parkscheiben erfolgen
Nach Vorberatungen im Haupt- und Finanzausschuß den Stadtrat die Empfehlung ausgesprochen, diePaiü lung in der Bahnhofstraße biszur FertigstellungderFu8| ne durch Parkscheiben zu überwachen und die Hochs auf 1 Stunde zu begrenzen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärte, auch dieVS schlage dieses Verfahren vor. Es sei jedoch für diesen^ gänglich, einen weiteren Vollzugsbeamten zur Übern» ruhenden Verkehrs einzustellen.
Die Sprecher allerdrei im Rat vertretenen Fraktioneilt* ten gleichfalls die Einführung einer Parkzeitregelunglj scheibe. Zugleich wurde die Empfehlung ausgespro Regelung zunächt befristet bis zum Herbst 1986durd mit dem Ziel, Erfahrungen zu sammeln und darana«s| nochmals über die fortdauernde Parkzeitregelung den.
Nach Abschluß der Diskussion wurde vom Rat einstiml genannten befristeten Parkzeitregelung entsprochen!
Beschlüsse zur Fortführung verschiedener Behau verfahren gefaßt
Insgesamtö T agesordnungspunkte befaßten sichaMB rung lfd. Bebauungsplanverfahren. Es handelte sichtj

