Lbaur 11/8/85
üed Kram (CDU) präzisierte die Meinung seiner Frak- " Verkehrsführung. Es solle mit der Schloßverwaltung >ine Abfahrtmöglichkeit über den Hinteren Schloßberg : 'delt werden. Sofern keine Notwendigkeit bestehe, den .hrvom Schloß über den Vorderen Rebstock abfließen sen sei die CDU-Fraktion ebenfalls gegen einen Gegenver- j m Bereich des Vorderen Rebstocks. Nach wie vor solle jieMöglichkeit erhalten bleiben, den Verkehr aus der Bahn- ■aße sowohl über den Vorderen und den Hinteren Rebstock ch überden Steinweg abfließen zu lassen. Dies bedeute eine urige Einbahnregelung für den Bereich des Kleinen Marktes | e sHinteren Rebstockes.
iließend faßte der Vorsitzende wiederum die relevanten tezusammen und stellte diese zur Abstimmung.
> r Antrag der CDU-Fraktion, eine einspurige Einbahnrege- igaus Richtung Kleiner Ma rkt in Richtung Hinterer Reb- ick zuzulassen, wurde mit 14 Ja-Stimmen angenommen, iraussetzung für diese Regelung ist aber, daß das Schloß :ht mehr auf eine Abfahrtmöglichkeit über den Vorderen bstock angewiesen ist.
vor wurden jedoch die Anträge der SPD-Fraktion auf Einziehung des Vorderen Rebstocks in die Fußgängerzone dder FWG-Fraktion auf eine Einbahnregelung ohne Ein- irankung mehrheitlich abgelehnt.
r Gestaltung fand der Antrag der SPD-Fraktion, den Klei- i Markt mit einem Baum und einer Sitzgruppe zu möblie- i, nicht die Mehrheit des Stadtrates, enso abgelehnt wurde die Aufstellung eines Obelisken ntrag der FWG-Fraktion)
> Frage der Beleuchtung wurde zurückgestellt, da hierüber heitlich für den gesamten verkehrsberuhigten Bereich ent- lieden werden soll.
rStadtrat einigte sich darauf, daß der Antrag des I .Beige- Ineten Dr. Hütte auf Anlegung von Bändern aus Platten mit Jen Antrag der CDU-Fraktion einfließt. Es fand daher keine onderte Abstimmung statt.
1 3: G roßer M arkt
raktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Kram stellte fest,
»ne Fraktion sich bezügl. der Möblierung des Großen es für folgende Lösung entschieden habe, athaus solle ein Brunnen an der Stelle angebracht werden, sich bereits früher einmal befand. Die CDU-Fraktion ssich einen Löwenkopf aus rotem Sandstein mit einem echenden Auffangbecken aus dem gleichen Material vor-
i. Außerdem sei die CDU-Fraktion übereingekommen, auf iroßen Markt einen Baum dort aufzustellen, wo ihn Prof, ann in seiner Planung vorgeschlagen habe, da er an diesem irt keine Häuserfassaden verdecken könne. Ratsmitglied (CDU) verneinte die feste Anbringung einer Bühne, um eine ihiebung der Proportionen der Eingänge des Rathauses zu dern. Der kleine Raum des Großen Marktes solle nicht eingeengt werden. Man befürworte eine mobile Tribüne, 'Bedarf aufgebaut, aber auch wieder weggenommen wer~ >nne. Der Große Markt solle wie der Kleine Markt durch 'flasterung gestaltet werden und frei von Aufbauten n.2u guter Letzt solle eine Vorrichtung zur Aufstellung iihnachtstanne oder des Kirmesbaumes installiert werden.
’tglied Widner (SPD) sprach sich ebenfalls für die Auf- 'Seines Baumes aus. Eine andere Auffassung habe seine Ton zur Position und zur Art des Brunnens. Der Brunnen F ^ ere ich vor dem Anwesen Heisser so aufgestellt werden, Fon allen Seiten zu erreichen ist, um so mehr Kontakt Vasser zu ermöglichen.
TfVG-Sprecher Eschenauer erklärte, daß seine Fraktion für f lnere Lösung des sogenannten „Trogs" am Rathaus sei. fi^ un 9 eines Baumes und die Anbringung einer festen ne ma n ab. Den Teil der Sauertalstraße bis zur j> U eng der Elisabethenstraße soll man in die Pflasterung
des Großen Marktes einbeziehen.
Ratsmitglied Bächer (SPD) trug vor, daß ein großer Baum weniger Fachwerk verdecken würde, wie dies bei bei einem kleinen der Fall ist, da die Krone über die Häuser hinausgehen würde.
Die SPD-Fraktion habe bei den Besichtigungen immer wieder festgestellt, daß ein großer Baum als Kommunikationspunkt angenommen werde. Daher solle man auf dem Großen Markt einen großen Baum anpflanzen.
Dr. Possel-Dölken ist der Meinung, die Entscheidung über die Größe und Art des Baumes solle man dem Planer überlassen. Er faßte die Vorträge der Fraktion zusammen und stellte diese zur Abstimmung:
1. Bei der Verkehrsführung ist lediglich ein Zulieferungsverkehr zu bestimmten Zeiten zugelassen. Die Entscheidung über die Fahrtrichtung wird zurückgestellt, bis über die Planung der Kirchstraße bzw. des Kirchplatzes entschieden ist
2. Auf Anregung von Ratsmitglied Eschenauer (FWG) sollen Anschlüsse für Abwasser und Strom im Bereich des Großen Marktes vorgesehen werden, die z.B. anläßlich der Märkte benutzt werden können.
3. Der Stadtrat sprach sich gegen die Aufpflasterung einer festen Tribüne aus.
4. Mit 17 Ja-Stimmen beschloß der Stadtrat die Aufstellung eines Baumes auf dem Großen Markt.
5. Als Pflasterung wurde übereinstimmend eine Kombination von Natur- und Kunststein als Vorgabe für den Planer festgelegt.
6. Der Antrag der SPD-Fraktion , den Brunnen vor dem Anwesen Heisser anzubringen, wurde abgelehnt.
Zustimmung fand der Antrag der CDU und der FWG-Fraktion, den Brunnen direkt vor dem Rathaus anzubringen.
Bereich 4: Kirchstraße zwischen dem Großen Markt und dem K irchplatz
Die Pflasterung der Kirchstraße solle sich - so Ratsmitglied Kram (CDU) sinnvoll vom Großen Markt her fortsetzen.
Die CDU-Fraktion könne sich die Anlegung einer Mittelrinne mit einer Pflasterung zu den angrenzenden Gebäuden vorstellen. Auch hier solle eine vernünftige Synthese zwischen Natur- und Kunststein erarbeitet werden, dem Kunststein sei hierbei Vorrang einzuräumen. Die Kirchstraße solle als Verbindungsstraße zwischen Kirchplatz und Großer/Kleiner Markt durch ihre Fachwerkfassaden sprechen.
Die CDU-Fraktion habe mtehrere Bäume an den Stellen vorgesehen, wo jetzt die Ausbuchtungen für die Parkplätze sind.
Dabei sei darauf zu achte, daß die Bäume an den Rand der jetzigen Straße gepflanzt werden, um den Geschäftsleuten weiterhin das Ausfahren ihrer Markisen zu ermöglichen. In die Kirchstraße seien die „Ählchen" jeweils bis zur nächsten Querstraße in die Pflasterung einzubeziehen, ausgenommen der Bereiche, wo das Pflaster bereits erneuert wurde. Bei der Beleuchtung gehe man davon aus, daß die Leuchten des Vorderen Rebstocks auch in der Kirchstraße angebracht werden. Zusätzlich sollten die „Ählchen" durch Eckkandelaber ausgeleuchtet werden.
Hierzu müsse mit den Anliegern verhandelt werden, damit diese die Anbringung an den Häusern erlauben. Zum Kirchplatz wünsche die CDU-Fraktion die Einbeziehung des Platzes in die Fußgängerzone. Dies sei ein weiterer Bereich, in dem der Verkehr über einen Platz geleitet werden müsse.
Die Vorstellung der CDU-Fraktion bezügl. der Aufstellung der Bäume wird nach Aussage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Widner abgelehnt. Die Bäume würden die Aufstellung von Tischen durch die Cafes verhindern. Die SPD-Fraktion befür ~ worte die Übernahme der Planung von Prof. Deilmann, jeweils gegenüber den Ausgängen der „Ählchen" Bäume anzupflanzen. Beim Pflastermaterial bat der SPD-Sprecher die Detailabstimmung in der Farbauswahl zu berücksichtigen.
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