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Montabaur 10/8/85

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Ratsmitglied Bacher (SPD) sah keinen Widerspruch zwischen einem Ausbau der Bahnhofstraße mit einer Pflasterung zu einer späteren Fußgängerzone.

Ratsmitglied König (CDU) wies darauf hin, daß man nicht die gesamte Stadt gleichzeitig aufreißen könne, um Bauarbeiten durchzuführen. Man solle sich daher in der Bahnhofstraße auf ein Minimum beschränken. Da die Bahnho^straße mehr eine Geschäftsstraße sei, hätten sich die Anlieger für die Schaffung von Parkmöglichkeiten ausgesprochen.

Ratsmitglied Friemel (SPD) gab zu bedenken, daß die Bahnhof­straße von der Attraktivität hinter der Kirchstraße zurück­stehen würde, wenn hier kein Ausbau erfolge. Das Interesse der Anlieger sollte daher darin liegen, in der Bahnhofstraße ebenfalls einen verkehrsberuhigten Ausbau vorzunehmen.

Dies sei nur durch Baumaßnahmen zu erreichen.

Eine persönliche Befragung habe ergeben, daß viele Geschäfts­leute der Meinung seien, nicht hinter die Kirchstraße zurück­treten zu wollen. Ein Abwarten führe aber dazu, daß für die Dauer von 1 bis 2 Jahren die Bahnhofstraße im Nachteil gegen­über der Kirchstraße wäre.

Bürgermeister Dr. Possei - Dölken faßte die Punkte zusammen, die dem Planer als Vorgaben vorgegeben werden sollen:

1. Die Fraktionen stimmten überein, in der Bahnhofstraße einen einspurigen Verkehr aus Richtung Wallstraße in Richtung

Stadtmitte zuzulassen.

2.

Zur Verkehrsführung hatte die CDU-Fraktion vorgeschlagen, eine Fahrspur in Mitte der Bahnhofstraße mit beiderseitigen Parkmöglichkeiten auszubauen. Alternativ soll der Planer einen Vorschlag für schräges Parken erarbeiten.

Die SPDFraktion schlug versetztes Parken und eine Verschwenkung der Fahrbahn vor. In der anschließenden Abstimmung fand der Vorschlag der CDU-Fraktion die Mehrheit des Stadtrates.

3.

Der Antrg der SPDFraktion auf niveaugleichen Ausbau der Bahnhofstraße mit entsprechender Pflasterung wurde abgelehnt.

Der Vorschlag der CDU-Fraktion, im Bereich der Bahn- hofstraße keine baulichen Veränderungen vorzunehmen, fand mit 17 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen die Mehrheit des Stadtrates.

4.

Der Stadtrat beschloß mit 19 Ja-Stimmen die Grüngestal­tung der Bahnhofstraße mittels mobilen Bäumen vorzu­nehmen. Eine feste Anpflanzung von Bäumen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

5. Im Stadtrat herrschte Einvernehmen darüber, daß an der bestehenden Beleuchtung in der Bahnhofstraße keine Verän­derungen vorgenommen werden.

Bereich 2: Kleiner Markt bis zum Großen Markt Für die CDU-Fraktion erklärte Ratsmitglied Kram, daß der Vordere Rebstock in die Fußgängerzone einbezogen werden müßte. Die Versorgung des Schlosses

erfordere aber zunächst noch einen abfließenden Verkehr über den Vorderen Rebstock. Damit könne auch eine Überbelastung des Steinwegs vermieden werden. Auf längerer Sicht könne man aber den Vekehr aus dem Vorderen Rebstock herauszie­hen. Der Kleine Markt eigne sich nach Meinung der CDU- Fraktion nicht für eine Möblierung mit Bäumen und Sitz­gruppen. Er solle daher frei von allen Baulichkeiten bleiben.

Der Bereich vor der Gaststätte "Taxi - Klause" solle neu über­plant und überdacht werden Eine besonders schwierige Auf­gabe für den Planer sei die Pflasterung. Hier müsse eine gute Begehbarkeit und eine Anpassung zum Natursteinpflaster des Vorderen Rebstocks vorgenommen werden. Der Planer solle daher Vorschläge erarbeiten, wie das Netursteinpflaster des ausgebauten Rebstocks im Bereich des Kleinen Marktes

fortgeführt werden könne. Eine Kombination von Kuni-J und Natursteinpflaster solle angeboten werden, um ein? kostengünstige Lösung zu finden Ratsmitglied Kram (CöJ erklärte, man gehe davon aus, daß das Haus Kleiner Mr:-., 15 um ca. 2 m zurückgenommen und mit Arkaden versj werde.

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Der Vorsitzende der SPDFraktion Widner sprach sich Sperrung des Vorderen Rebstocks für den Fahrzeugverk; aus.

Zur Möblierung des Kleinen Marktes habe man sich dieA Pflanzung eines Baumes und die Anbringung einer Sita,; vorgestellt. Vom Kleinen bis zum Großen Markt schlage SPDFraktion eine Natursteinpflasterung vor, die zum Pflaster des Rebstocks und zum farblichen Chari des Großen Marktes paßt.

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Ratsmitglied Eschenauer (FWG) erklärte, daß sich die Pflasterung des Kleinen Marktes an die des Rebstocksa- solle. Es sei zu prüfen, ob hier überhaupt eine Naturstein- Pflasterung möglich ist. Eine Unterbrechung der Pflaster (in­zwischen Großer Markt und Kirchstraße solle nichterfr'-f Rlbs

Der Vordere Rebstock sei als Einbahnstraße in Richtung

Schloß vorzusehen, da dies eine der einfachsten machbar Lösungen sei.

Wenn man den Geschäftsleuten in der Kirchstraße zurr der Zulieferverkehr mit Kleinfahrzeugen erfolgt, könne® auch bei der Schloßverwaltung erfolgen.

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Eine Abfahrmöglichkeit wäre für kleinere Fahrzeuge üb« hinteren Rebstock gegeben. Ratsmitglied Eschenauer (Fl

schloß nicht aus, den Vorderen Rebstock in die Fußgäml cfe einzubeziehen. Er wies gleichzeitig darauf hin, daß währ eih

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der Baumaßnahmen am Schloß auch große Lastkraftwag: über den Hinteren Rebstock abgefahren seien und Einbeziehung des Vorderen Rebstockes in die Fußgänger nichts im Wege stehe.

Der I. Beigeordnete, Dr. Hütte (CDU) gab zum Möblieru Vorschlag der SPD-Fraktion zu bedenken, daß ein Baum! Häuserfassaden verdecken würde. Zur Pflasterung beant er, streifenweise Platten zu verlegen, damit die Fußgängt auch für Damen begehbar ist,

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Ratsmitglied Eschenauer (FWG) schlug vor, auf den! Markt einen Obelisk aus einheimischem Material aufzusl der als Hinweisgeber dienen könne. Evtl. Sitzmöglichkeit^ er nicht ausschließen.

Zur Versorgung des Schlosses mit Lastkraftwagen führtet mitglied Elsner (SPD) aus, daß Fahrzeuge von bis zu 5J0J zulässigen Gesamtgewicht in der Lage wären, über den Hl Rebstock abzufahren. Eine Verkehrsführung über den Kl| Markt schließe dieser von der Verkehrsberuhigung aus,A Frage von Ratsmitglied Friemel (SPD) erklärte Dr. Per ken, daß die Schloß Verwaltung bisher immer die NotwenJ einer Abfahrt über den Vorderen Rebstock betont habe ! sagte zu, diese Frage erneut mit der Schloßverwaltungzüg ren.

Ratsmitglied Friemel (SPD) gab bekannt,dieSPDFi| tion sei nach wie vor der Meinung, den Vorderen Rebstci zur Abbiegung für den Fahrzeugverkehr zu sperren und* Fußgängerzone einzubeziehen. Die Anlieferung des Sei« könne wie in der gesamten Fußgängerzone in den dafürb( ten Zeiten erfolgen und der abfließende Verkehr überdei teren Rebstock geleitet werden. Zur Gestaltung bietesidil Schaffung eines zentralen Treffpunktes durch die Anbrt| eines Baumes und einer Sitzgruppe an. Der Standort und! Größe des Baumes könnten so gewählt werden, daßdielf fassaden freibleiben.

Durch eine einheitliche Pflasterung des Bereiches Klein 11 ! Großer Markt wolle man den Doppelplatzcharakter diöji den Plätze unterstreichen. Bei ordnungsgemäßer Verlege des Pflasters sei eine Begehbarkeit auch mit Damensdiii' gegeben.