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Montabaur 8/6/85

Standort von allen Seiten eingesehen werden kann. Die Anlagen an der Kirche sollten in ihrer Form belassen werden.

Or. Ing.Schirmacher: Planung an Dominanten des Stadtbildes orientieren

Dr. Schirmacher erläuterte, eine Verkehrsführung, bei der die Bahnhofstraße als Einbahnstraße in Richtung Bahnhof vorge­sehen ist, habe den Vorteil, daß nur noch derjenige Autofahrer die Bahnhofstraße befährt, der einen Umweg in Kauf nimmt.

Als Nachteil sei ein weiterer Weg in die Tiefgaräge festzustellen, wenn in der Bahnhofstraße kein Parkplatz frei sein sollte. Er habe daher die vorgesehene Verkehrsführung in Richtung Kirch- straße beibehalten. Für die Bahnhofstraße habe er eine einfache Gliederung unter Beibehaltung der Bürgersteige vorgesehen. Möglicherweise könne sogar der Straßenbelag beibehalten wer­den. Die Verkehrsberuhigung wolle er durch Aufpflasterung an drei Stellen und durch Einbau und Abgrenzung von Parkbuch­ten erreichen. Die Bahnhofstraße könne durch Anpflanzung von Bäumen als Allee zum Stadtzentrum hinführen. Das gestal­terische Zentrum der Stadt beginne erst am Kleinen Markt. Dr.Schirmacher stellte fest, daß der Kirchplatz in die Überle­gungen zur Gestaltung der Fußgängerzone einbezogen werden muß. Die Struktur der Innenstadt bestehe aus drei Höhepunk­ten: dem Schloß, dem Zendrum mit dem Kleinen und Großen Markt und der Pfarrkirche St. Peter.

Die Umgebung der Pfarrkirche sei zur Zeit aus widersprüchli­chen Elementen gestaltet. Es müsse Aufgabe der Stadtplanung sein, die Kirche in den zentralen St adtraum zu integrieren.

Für die Kennzeichnung des alten Stadtgebietes schlug Dr. Schir­macher die Errichtung eines Stadttores vor. Die Kirchstraße sei eine Verbindungsstraße zwischen der Kirche und dem Großen Markt. Sie solle daher möglichst einfach gestaltet werden.

Der Große Markt lebe von seinen Ba Uten. Als Standort für den Brunnen habe er den Eingang zur Sauertalstraße vorgesehen, da dies die Sonnenseite des Großen Marktes sei. Er habe an Guß­eisen als Material für den Brunnen gedacht.

Zum Kleinen Markt regte Dr. Schirmacher an, das Erdgeschoß des Hauses Kleiner Markt 13 wieder in seinem ursprünglichen Zustand herzustellen. Er habe am Kleinen Markt einen weiteren Brunnen vorgesehen, damit der Weg in den Rebstock vom Fuß­gängerraum abgetrennt sei. Auf längere Sicht müsse man Über­legungen anstellen,, die zum Teil sehr veränderten Bauten wieder herzsutellen bzw. so zu ändern, daß sie sich dem Gefüge anpas­sen.

Prof. DipLIng. Harald Deilmann, Münster

Die Plankonzeption von Prof. Deilmann wurde von dessen Mitarbei­ter, Herrn Leyer, vorgestellt. Eine Besichtigung der Innenstadt habe ergeben, daß sich alle Initiativen dem gewachsenen Orts­bild unterzuordnen hätten. Der gesamte Bereich der Bahn­hofstraße bis zur Kirchstraße könne als Fußgängerzone behan­delt werden.

Herr Leyer erklärte, die Erschließung der Bahnhofstraße habe man sich als Einbahnstraße vom Steinweg her gedacht, um so den Einmündungsbereich Bahnhofstraße / Wallstraße zu ent­lasten. Für den Bereich Kirchstraße / Großer und Kleiner Markt habe man sich vorgestellt, daß die Elisabethenstraße von beiden Richtungen befahren, die Fläche vor der Kirche aber als ein ein- » heitlicher Platz ausgebaut wird. Die gesamte verkehrsberuhigte Zone solle mit einem einheitlichen Belag ausgestaltet, die unter­schiedlichen Straßenbedeutungen durch gezielt eingeplanzte Bäume gekennzeichnet werden.

Die Gestaltung des Kleinen Marktes solle durch eine gezielte An­pflanzung kleinerer Bäume und die Anbringung von Sitzgelegen­heiten die Gebäudefassaden zur Geltung kommen lassen. Die Form der Kirchstraße müßte durch eine einfache Rinne in der Mitte unterstrichen werden. DieSeitenählchen" könnten durch kleinere Bäumchen und eine . entsprechende Pfalsterung in die Kirchstraße hinegezogen werden.

Auf dem Großen Markt schlage sein Plsnungsbüro vor, den Brunnen an der Schattenseite anzubringen. Die Sonnenseite stehe zur Aufstellung von Tischen für Besucher der Fußgänger­zone zur Verfügung.

Herr Leyer führte aus, daß das Architekturbüro von Prof, Deilmann eine Leuchte eigens für Mo ntabaur entwickelt habe. Im Bereich der Kiche sei festzustellen, daß dort bereif

ein Ausbau durchgeführt wurde. Hier solle im Zusammei

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mit der Häuserzeile gegenüber der Kirche ein neuer Platz er­stehen. Eine gezielte Anpflanzung von Bäumen vor demali^ Finanzamtsgebäude solle den Eingang zum Altstadtbereis kennzeichnen und herausstreichen.

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Abschließende Stellungnahme von Prof. Bredow Der Vorsitzende des Preisgerichts nannte noch einmal die, tigsten Beurteilungskriterien für die Bewertung der Planem, würfe.

Es habe sich herauskristallisiert, daß die Raumkanten undi Platzformen im Bereich der Innenstadt von Montabaur keiq umfangreichen Einmöblierung im verkehrsberuhigten ßere; bedürfen.

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Prof. Bredow sprach sich gegen eine Installierung einerfe® Bühne vor dem Rathausaltbau aus, da ein gemauertes mehr ges Podest das Bild des Großen Marktes sehr negativ veräi

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Die Frauengemeinschaft lädt zum Kreppeikaffee ein Am Donnerstag, dem 14. Februar um 15.00 Uhr, findet® Pfarrzentrum der PfarreiSt. Peter in Ketten" Auf demKi der schon zur Tradition gewordene Kreppeikaffee der Fra« gemeinschaft statt. Alle Frauen unserer Pfarrei sind herzlij \ zur Teilnahme eingeladen.

Hausfrauenbund Montabaur

Bei dem am Vormittag stattfindenden Englischen Kurssi- noch einige Plätze frei.

Interessierte Damen mögen sich bitte mit Frau Knöpke, Tel. 2495 in Verbindung setzen.

Blasorchester der Freiw. Feuerwehr Montabaur Im abgelaufenen Jahr 84 hatte das Blasorchester der Freiw.| Feuerwehr Montabaur durch Abgänge zur Bundeswehr uni Studienbeginn von aktiven Musikfreunden Schwierigkeiten! zu überwinden. Die Ausfälle wirkten sich zeitweise sehra teilig auf die Fortentwicklung des Orchesters aus. Mittler« sind aber wieder 7 neue Mitglieder dem Orchester beigetrelj Auch im kommenden Jahr wird das Blasorchester versudi« verstärkt Jugendarbeit zu betreiben. Ferner wird das Orchi versuchen, die Unterstützung von Freunden und Gönnernj gewinnen, da jährlich bei der Vielzahl der Veranstaltungen} das Orchester besucht, doch erhebliche Ausgaben zu best« sind. Daher die Bitte des Orchesters, werden Sie fördernd« Mitglied. Auskunft erteilt gerne Otto Franz, Fröschpfort^ Montabaur, Tel. 02602/3577

MannergesangvereinFreundschaft" Eigendorf I Für unsere 1. Kappensitzung am Samstag, dem 9. Febr.19| sind noch Plätze frei.

Karten sind an der Abendkasse oder bei unserem Kassier«! Herrn Manfred Schmidt, Weststraße, 5430 Montabaur-Ela dDrf erhältlich.

Unsere Gäste grüßen wir mit einem dreifach donnernd«! Helau und wünschen frohe Stunden der Unterhaltung und| Entspannung.

Im Anschluß an die Kappensitzung kann getanzt werden]

Gymnastikgruppe Eschelbach

Unser Möhnenkaffee am 14. Febr. 1985 ist in greifbaren gerückt. Es sind noch einige Karten zu haben bei L. KodtJ Waldbachstr. 12. Auch besteht noch die Möglichkeit^ entschlossene, den Eintritt an der Kasse zu bezahlen. Wir möchten nochmal alle daran erinnern, ein Kaffeeged mitzubringen.