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järliche Möblierung diene der Unterstreichung der mittelen Fassaden dieser beiden Plätze. Für die Gestaltung SGroßen Marktes schlug die'Planergruppe Bonn u.a. einen «tajnen Brunnen mit Spielfiguren aus Bronze, ein Podest vor Xm Rathaus sowie eine spärliche Be grünung mit Lorbeerbäu- men Vor. Durch eine Umgestaltung in der Art des Großen Markte j^le zwischen Kleinem und Großem Markt ein Spanr-.ungs- tnis hergestellt werden. Bei der Kirchstraße sei die jfiihrung der „Ählchen" in die Kirchstraße besonders wich- injerzu sollten die „Ählchen" in der gleichen Art wie die tlrchstraße gepflastert und am Eingang zur Kirchstraße mit einer lol*l§rgola versehen werden. Dipl.lng. Sommer stellte eine I für die Stadt Montabaur entwickelte Straßenleuchte vor, in wesentlichen Nutzungsanforderungen einer Fußgänger- m iige. Diese Lampen könnten begrünt werden, ohne daß telalterlichen Fassaden verdeckt würden. Zur Verkehrsbe- ig habe man eine Pflasterung und Fahrbahnverschwen- vorgesehen. Probleme habe es im Bereich um die Kirche n. Zum einen sei bereits eine Planung vorgegeben und zum (n befinde sich hier ein wichtiger Einmündungsbereich. »^Problem versuche man durch eine stufenweise Heran- ftiagan den eigentlichen Fußgängerbereich in der Kirchstraße
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Iredow - der Vorsitzende des Preisgerichts- erklärte, dem ■rieht hätten die Entwürfe Vorgelegen, ohne daß die Ver- Dekannt waren. Die Entscheidung sie daher völlig neutral Ejektiv getroffen worden. Das Preisgericht habe bei seiner tung festgestellt, daß das Bemühen einiger Planverfasser gegangen sei, „alle Register " zu ziehen. Man sei aber über- amend der Meinung gewesen, daß die Stadt Montabaur fle vorgeschlagenen Maßnahmen brauche, da die Straßenerschaubar seien und zum Teil sehr schöne Fassaden |den seien. Man müsse daher mit der Anpflanzung von i relativ vorsichtig sein, damit der Blick auf die Häuser-
i 'md die Marktplatzfassaden freibleibe. Das Preisgericht irgeschlagen, am Großen Markt einen kleinen Brunnen ngen. Diese Vorstellungen seien in die Bewertung isgerichts eingeflossen.
I Fetz, Montabaur, schlägt Veikaufspavillons für die Kirchstraße
|kt Dipl.lng. Peter Fetz erklärte, daß für ihn die formale bung und der ökonomisch funktionale Bereich des verfechten Ausbaus der I nnenstadt von Montabaur wichtig i seien: Die Stadt Montabaur stehe in Konkurrenz zu jsmärkten auf der „grünen Wiese", die ein Vielfaches |kaufsfläche aufweisen. Für ihn sei dieses Problem vor - pndere Bereiche wie z.B. die Freizeitgestaltung in der pdt hätten daher nur eine untergeordnete Rolle gespielt, hstraße sehe er als einen Verkaufsbereich an, der mit jfenen Passage verglichen werden könne. Er habe daher ptellung von Verkaufspavillons in der Mitte der Kirch- orgeschiagen, um so das Angebot an Verkaufsflächen zu Jn. Die Attraktivität der Kirchstraße für Kaufinteressen- wamit gestiegen. In der Bahnhof Straße hat Architekt ^Pfrkmöglichkeiten in der Nähe der Geschäfte vorgesehen, paus,daß er damit dem Bedarf an Stellplätzen in Monta- echt werden wolle.
kneinschaft Stefan Wild , Alexander Brüll und Karl-Ludwig pntabaur, schlagen Einbahnregelung für die Bahnhofstraße (ng Amtsgericht vor
pt Stefan Wild gab den einleitenden Bericht zum Plan- [• Zum Verkehrskonzept führte er aus, daß die Bahnhofes Einbahnstraße vom Steinweg her geplant sei. Der jgspunkt Bahnhofstraße /Steinweg solle durch die Zu- ■nedes Hauses Kleiner Markt 15 ausgebaut werden, ßizungsbereich Peterstor/Kolpingstraße solle verkehrs- t ausgebaut werden, müsse jedoch den Durchgangsver
kehr zur Elisabethenstraße ermöglichen. Die Ausfahrt aus der Elisabethenstraße könne durch eine Einbahnregelung über die Sauertalstraße erfolgen. Im Bereich der Kirchstraße sei es wichtig, die Seitenählchen zu reaktivieren, da die Innenstadt von Montabaur in der gewerblichen Nutzung beschränkt sei.
'■•r könne sich daher vorstellen, daß in den „Ählchen" kleinere Läden eingerichtet werden. Architekt Alxeander Brüll erläuterte die FLÄCHENGESTALTUNG.
Im Bereich der Kirche sei er davon ausgegangen, den Kirchenvorplatz in den verkehrsberuhigten Bereich einzubeziehen.
Im Einmündungsbereich zur Koblenzer Straße sei die Schaffung einer Torsituation durch die Anlegung einer weiteren Baumreihe gegenüber den vorhandenen Kastanien vorgesehen. Im Bereich der Kirchstraße / Großer und Kleiner Markt seien die Baumgruppen so angelegt worden,, daß die Hausfassaden nicht verdeckt werden. Durch die Baumgruppen bildeten sich außerdem kleinere Räume zur Möblierung. Den Mittelpunkt des Großen Marktes bildet das Rathaus. Architekt Brüll erläuterte, daß in der Sichtkante Sauertalstraße / Kirchstraße ein Brunnen angeordnet ist. Hier habe es früher bereits einen „Löwenbrunnen" gegeben. Als Mittelpunkt des Kleinen Marktes solle ein groß- kroniger Baum angepflanzt werden. Durch die Aufstellung einer Bankgruppe könne hier ein Treffpunkt für die Einwohner von Montabaur entstehen. Zur Bahnhofstraße bezog Karl- Ludwig Diehl Stellung.
Er führte aus, daß die Verkehrsplanung in der Bahnhofstraße als Vorstufe für eine Fußgängerzone zu sehen sei. Im Augenblick sei es nicht möglich, den Fährverkehr aus der Bahnhofstraße herauszuziehen, da es u.a noch nicht ausreichend Parkmöglichkeiten gebe. Seine Planungsgruppe habe bei der Planung berücksichtigt, daß der Sonneneinfall auf der einen Seite der Bahnhofsstraße weitaus größer als auf der anderen Seite ist.
Die „Sonnenseite" sei daher für den Fußgängerverkehr reserviert worden. Um sowohl dem Fußgänger als auch dem Autofahrer die Verkehrsführung zu erleichtern, habe man den Fährverkehr auf geradem Weg durch die Bahnhofstraße geleitet. Um ein zu schnelles Autofahren zu vermeiden, sei eine Unterbrechung aber jederzeit möglich. Durch eine Anordnung von Parkplätzen auf verschiedenen Straßenseiten werde der Blick in die Straße sehr unruhig. Herr Diehl erachtete es als wichtig,, die Anlieger der Bahnhofstraße nach ihren Wünschen bezügi. der Verkehrsführung zu befragen, um diese in die Planung einfließen zu fassen.
Planentwurf des Planungsbüros Skrihhe, Münster
Der M itarbeiter Jansen vom Planungsbüro, Skribbe, erklärte, daß beabsichtigt sei, den Durchgangsverkehr über die neue Umgehung im Stadtgebiet fließen zu lassen. Im Bereich der Bahnhofstraße sei noch ein Anliegerverkehr in einen verkehrsberuhigten Bereich notwendig/l n der Bahnhofstraße wolle man die Verkehrsberuhigung durch die Versetzung der beiden zugelassenen Fahrstreifen erreichen. Der Vordere Rebstock soll in beiden Richtungen befahren werden. Dem Wunsch der Bürger von Monta^ baur entsprechend habe man sowohl in der oberen Kirchstraße als auch in der Bahnhofstraße die Anlegung von Parkplätzen vorge sehen, wenngleich man auf die Parkplätze im Bereich der Kirche besser verzichten würde. Der Große Markt solle für Aktivitäten freigehalten werden. Im Bereich der Sauertalstraße schlage man die Schaffung eines Blickpunktes vor, da durch das starke Gefälle dieser Straße ein „Sichtloch" entstanden sei. Die Bäume im Bereich der Bahnhofstraße habe sein Planungsbüro zur Markierung der Engstellen vorgesehen. In der Kirchstraße wäre die Verwendung von kleinkronigen Bäumen denkbar, um den mittelalterlichen Charakter der Fassaden nicht zu verdecken.
Zur Verkehrsführung führte Jansen aus, daß man die Bahnhofstraße zweispurig belassen habe. Die Kirchstraße solle im oberen Bereich nur einspurig befahren werden . Der Verkehr der Elisabethenstraße könne über die Sauertalstraße abgeführt werden. Hierzu sei aber evtl, der Abbruch des Eckhauses Elisabethenstraße/Sauertalstraße notwendig. Für den Großen Markt habe man einen Brunnen vor der Sauertalstraße vorgesehen, da er an diesem

