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Montabaur 2/51/52/84

Mo

Beispielhaft denke ich hier für den Bereich der Verbandsgemeinde an die Fertigstellung der Schulturnhalle an der Augstschule Neuhäusel, den Bau der Kläranlage in Oberelbert/Welschneudorf und den Ausbau eines Tiefer] brunnens zur Verbesserung der Wasserversorgung der Augst-Gemeinden.

Durch die Inbetriebnahme der innerstädtischen Umgehungsstraße (Wilhelm-Mangels-Straße) und die EinweihJ des Konrad-Adenauer-Platzes konnte in der Stadt Montabaur ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der | Stadt und zur Verbesserung der Verkehrs Verhältnisse in der Innenstadt abgeschlossen werden. Die Bemühung! der Stadt zur Verbesserung des Stadtbildes (Zuschüsse für die Fachwerkfreilegung, Durchführung eines Fassad| Wettbewerbes) haben auch 1984 weitere Früchte getragen:

Es gibt in Montabaur einigeSchmuckstücke" mehr. Dieses Ergebnis war aber nur möglich durch die gemeins] men Anstrengungen der Grundstückseigentümer und der Stadt. Allen,, die auf diese Weise einen Beitrag zur' besserung des Stadtbildes geleistet haben, gilt mein herzliches Dankeschön.

Dankbarkeit empfinde ich für alles, was erfolgreichabgeschlossen werden konnte und was unseren Bürgerinne und Bürgern ein Mehr an Lebensqualität und Zufriedenheit gebracht hat. Dank sage ich in diesem Zusammen] hang allen, die sich - gleich in welcher Funktion - in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben.

Die in diesem Jahr neugewählten kommunalen Vertretungsorgane haben ihre Arbeit inzwischen aufgenommej Ich danke allen Frauen und Männern, die sich bereitfanden, ein Ehrenamt als Ratsmitglied zu übernehmen un wünsche ihnen für ihre Arbeit Glück und Erfolg zum Wohle unserer Gemeinwesen.

Die Sorge, die wir wohl alle teilen, gilt dem Problem der Arbeitslosigkeit, das auch in unseren Gemeinwesen! lieh spürbar ist. Trotz erheblicher Anstrenungen sowohl der Wirtschaft als auch der öffentlichen Hand sind nd viel zu viele Mitbürgerinnen und Mitbürger persönlich vonxiiesem Problem betroffen. Was bleibt, ist die Hoff-] nung, daß künftig verstärkte gemeinsame Bemühungen aller, die Verantwortung tragen, schließlich doch eine] weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit bewirken.

Welche Aufgaben und Anforderungen mag uns das kommende Jahr stellen ?

Mit Beginn der Bauarbeiten zur Erweiterung des Schulgebäudes der Waldschule Montabaur-Horressen will diej Verbandsgemeinde einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der schulischen Verhältnisse im Grund und Hauptschulbereich tun. Dem gleichen Ziel dient auch die im Frühjahr bezugsfertige neue Dreifachsporthl des Westerwaldkreises im Schulzentrum Montabaur, an deren Finanzierung sich die Verbandsgemeinde mite] Kostenanteil für eine Turnhalleneinheit beteiligt. Für die Stadt Montabaur werden die Fertigstellung der innd städtischen Umgehungsstraße, der Ausbau einer Fußgängerzone im Bereich der Innenstadt, die Anbindung d] GewerbegebietesAlter Galgen" an das überörtliche Straßennetz, die Erschließung von Neubaugebieten, die] Fortführung der Altstadtsanierung und der Ausbau von Stadtstraßen wichtige Vorhaben sein, die zu verwiij liehen bzw. zu beginnen sind.

Ich bin zuversichtlich, daß Räte und Verwaltung auf dem Fundament einer guten Zusammenarbeit mit Opt| mus die Arbeit des neuen Jahres angehen können

Zunächst aber sollten wir die bevorstehenden Festtage nutzen, Abstand zu gewinnen von all der Hektik und] Betriebsamkeit, die uns das Jahr über beherrschen. Einige besinnliche Stunden im Kreis unserer Familien un] Freunde mögen uns Gelegenheit bieten, neue Kräfte für die vor uns liegenden Aufgaben zu sammeln.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 1985.

A

( Dr. rassel-Oolken )

Bürgermeister

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