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Montabaur 12/41 / 84

Fraktion vorausgegangen, die neben den in der Gemeindepoli­tik engagierten Personen mehr Öffentlichkeitsarbeit unter Eingliederung der Ortsvereine sehen möchte.

Gegen die Stimmen der FWG bei Stimmenthaltung der SPD -die-wie erwähnt- für den Umweltausschuß votierte - war eine Mehrheit für den CDU-Antrag nicht zu erreichen.

Bauausschuß- wird nicht geändert

CDU-ANTRAG OHNE ERFOLG

Nach Meinung der CDU-Fraktion sollte der Bauausschuß in Aus­schuß für Bauwesen und Dorfverschönerung umbenannt wer­den, und hierdurch mehr Effektivität erhalten.

Nicht einzusehen war für die FWG, daß der bis dato gut wir­kende Bauausschuß lediglich durch seine Namensänderung inten­siver arbeiten wird.

Bei Stimmenthaltung durch die SPD und Ablehnung durch die FWG erhielt der Antrag der CDU keine Mehrheit.

Ausschuß für Jugend, Sport und Kultier umSoziales" erweitert

Nach ausführlichen Erläuterungen der etwa gleichlautenden Anträge der SPD und CDU, den Ausschuß für Jugend, Sport und Kultur zu ergänzen, einigte man sich letztlich auf die neue Bezeichnung:

Ausschuß für Soziales, Jugend, Sport und Kultur"

CDU-Antrag zur Aufstellung eines Ortsbegrünungs- und Wanderw^gebauplanes zurückgestellt

Eitelborn wolle einen Generalplan über die Ortsbegrünung und die auszubauenden Wanderwege erstellen, der alsdann auch als Grundlage für mögliche Zuschußanträge gelte.

Die Entscheidung hierüber wurde auf Antrag der FWG zurück­gestellt, bis die CDU konkrete Kosten über die Anfertigung dieser Pläne und die Vorstellungen über Ihre Verwirklichung vorlegt.

Nach Meinung des Vorsitzenden erscheinen Planungen dergestalt nur sinnvoll, wenn sie auch realisierbar sind. Überdies seien Vor­gespräche bzw. vorherige Ortsbegehungen mit möglichen Auftrag­nehmern einer Entscheidung über die Auftragsvergabe in jedem Falle voranzustellen.

Verhandlungen über Erwerb und Ausbau eines Dorfplatzes sollen beschleunigt aufgenommen werden

Einstimmig war die Meinung der Ratsmitglieder, als es darum ging, den Antrag der FWG zu bestätigen und die Verhandlungen über Erwerb und Ausbau eines Dorfplatzes, der gleichzeitig als Veranstaltungsstätte für Feierlichkeiten unter freiem Hinv mel gilt, aufzunehmen.

Nicht zuletzt die Negativpunkte an Kirmes in diesem Jahr, insbesondere die stete Abhängigkeit der Schausteller von den Nachbarn wegen Wasser- und Stromanschluß usw. sind Indiz genug, diese Angelegenheit für alle Beteiligte zufriedenstellend zu lösen.

Gerade die erheblichen Investitionskosten für Strom-, Wasser- und Abwasseranschlußmöglichkeiten setzen geregelte Verhält­nisse im Grundstücksbereich voraus.

ReststückBebauungsplan" Struthfeld soll ergänzt werden Gleichfalls zustimmend war die Meinung des Rates zum FWG- Antrag, das Restteilstück des Bebauungsplanes Struthfeld für eine Grundstückstiefe entlang der Ahornstraße bebauungsmäßig zu ordnen.

Der Rat beauftragte die Kreisplanung, einen Entwurf über die Gestaltung dieses Baugebietes zu erstellen.

Schützengesellschaft erhält Fläche zur Errichtung ihrer Sport­schießanlage

Nachdem der Rat in früherer Sitzung der Schützengesellschaft Eitelborn e.V. 1984, wie auch anderen Vereinen, die Gründungs­hilfe der Ortsgemeinde zugesagt hatte, ging es nunmehr darum, diese Hilfe zu konkretisieren.

Positiv wurde gewertet, daß die Schützengesellschaft umfassende

Planunterlagen mit realisierbaren Kostenschätzungen und Finanzierungsplänen vorlegte, die letztlich eine zustimmende Entscheidung erleichterten.

Damit der Verein nunmehr sein Vorhaben in genehmigungs­rechtlicher und zuschußwürdiger Hinsicht vorantreiben kann beschloß der Rat einstimmig:

-- ihm die notwendige Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz

(30,00 m Abstand Richtung Denzerheide) in einer Größe von ca. 2.500 qm zur Verfügung zu stellen mit der Auflage, die abgeholzten für das Bauvorhaben nicht notwendigen Flächen aufzuforsten.

Hierbei handelt es sich überwiegend um den Lärmschutzwall, der beiderseits des Schießstandes angelegt werden muß,

-- ihm einen Betrag in Höhe von

20.000,- DM als Gemeindezuschuß und 10.000,- DM als Gemeindedarlehen zu gewähren, wobei diese Beträge erst bei Baubeginn und Sicherstellung der Gesamtfinanzierung fällig werden. (Wegen der formalen Dinge ist mit dem Baubeginn frühestens Mitte 1986 zu rechnen).

Im übrigen wurde betont, daß alle Auflagen, insbesondere im (J weit- und Lärmschutzbereich zwingend einzuhalten sind.

Die Ortsvertreter sind sicher, daß mit der Verwirklichung die­ses Projektes ein weiteres Freizeitangebot zur Verfügung steht, das als zusätzliche Bereicherung für unseren Ort zu werten ist.

BebauungsplanCampingpark Denzerheide''wird erneut offen gelegt

Nachdem,die Träger öffentlicher Belange ihre Bedenken und Anregungen zum Bebauungs-'und GrünordnungsplanCamping platz Denzerheide*dargelegt hatten, galt es, hierüber erneut zu entscheiden.

Die wichtigste Änderung besteht darin, daß der Hochwald­bestand erhalten bleibt und die Anzahl der Stellplätze von ehedem 400 auf 250 Stück reduziert wird.

Eine Forderung, die überwiegend von naturschützenden Be­hörden erhoben wurde.

Mit den Stimmen der FWG und CDU stimmte der Rat diesen Änderungen zp, so daß der Plan erneut offengelegt werden kann.

Westerwaldverein Eitelborn erhält Zuschuß zum Erwerb des notwendigen Geräts

Sehr positiv wurde die Arbeit des Westerwaldvereins Eitelborn bewertet.

Ihm wurde ein reges Vereinsleben bescheinigt, der seinen Bei­trag zur Freizeitgestaltung leistet, verbunden mit dem Ziele, ak-i tive Gesundheits- und Heimatpflege zu betreiben. :

Um so selbstverständlicher war es für die Ortsvorsteher, diesem Verein die gebührende Hilfe zur Beschaffung der notwendigen Einrichtungsgegenstände (Möglichkeiten zum Verabreichen I von Speisen und Getränken während längerer Wanderungen 1 zu gewähren.

Gemeindeeigene Baugrundstücke stehen zum Verkauf an

Die der Gemeinde im Baulandumlegungsverfahren zugewieserw Baugrundstücke im BaugebietRest Helfensteinstraße" müsset j zur Abgeltung der von der Gemeinde zu leistenden Ausgleichi-J Zahlungen veräußert werden. , J

Damit jedermann zum Grunderwerb Gelegenheit gegeben ist, J wird in einer Veröffentlichung auf die Möglichkeit derBe«« l | bung hingewiesen. 1

Evangelische Erlöser-Kirchengemeinde bedankt sich bei Gsnaj de für Zuschuß fl

Zum Ende der Sitzung verlas der Vorsitzende die DankenwW der Ev.Kirchengemeinde Neuhäusel für die Zuschußbewilli?"* I durch die Gemeinde zum Bau des Ev. Gemeindehauses. I Hümmerich, Ortsbürgermeister I

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