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Montabaur - 4 - 39/84

ÖffentL Bekanntmachungen

Die Verbandsgemeinde Montabaur (34.000 Einwohner) stellt zum 1. Januar 1985 einen

Sozialarbeiter/Sozialpädagogen mit staatlicher An­erkennung

als Teilzeitbeschäftigten mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden ein.

Der Einsatz erfolgt insbesondere in der offenen Jugend­arbeit auf der Ebene der Verbandsgemeinde, zusammen mit der bereits tätigen Sozialarbeiterin.

Notwendige Voraussetzung für die Durchführung dieser Aufgabe ist die Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusam­menarbeit mit den in der Jugendbetreuung tätigen Or­ganisationen.

Von dem Bewerber werden Aufgeschlossenheit gegenüber den Problemen und Erwartungen der Jugend, Ideenreich­tum und Initiativen für das Ansprechen der Jugendlichen, Fähigkeiten zur Ausbildung von Jugendgruppenleitern sowie Geschick zur Durchführung von Jugendveranstal­tungen vor Ort erwartet.

Einschlägige Erfahrungen in der offenen Jugendarbeit sind erwünscht.

Die Vergütung richtet sich nach dem BAT. Die üblichen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes werden gewährt.

Die Verbandsgemeinde Montabaur umfaßt die Stadt Montabaur (12.000 Einwohner) und 24 Ortsgemeinden.

Es handelt sich um ein ländlich strukturiertes Gebiet mit überwiegend katholischer Bevölkerung und einem regen Vereinsleben. Die Stadt Montabaur verfügt über ein Haus der Jugend in privatrechtlicher Trägerschaft. In den Ortsgemeinden wird außerschulische Jugendarbeit bisher überwiegend von Kirchen und Sportvereinen betrieben.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschrif­ten und Tätigkeitsnachweisen sind zu richten an die

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Postfach 12 62 - Personalamt - 5430 Montabaur

BERICHT ÜBER DIE SITZUNG DES VERBANDSGEMEIN­DERATES am 18. September 1984 AKTUELLE INFORMATIONEN DES BÜRGERMEISTERS

Zu Beginn der ersten Arbeitssitzung des neugewählten Ver­bandsgemeinderates konnte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken Erfreuliches berichten:

Drei größere Projekte der Verbandsgemeinde gehen ihrer Fer­tigstellung entgegen bzw. schreiten zügig voran. Die Kläranlage Oberelbert/Welschneudorf wird - so der Bürgermeister - noch in diesem Jahr fertiggestellt. Bereits fertiggestellt ist die neue Halle bei der Augstschule in Neuhäusel, eine Kombination aus Schulturnhalle und Dorfgemeinschaftshalle für die Ortsgemein­den Eitelborn und Neuhäusel. Die Einweihung dieser Halle ist am 9.11.1984. Aber schon vorher steht sie den sporttreiben­den Vereinen und der Schule zur Verfügung. Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Nentershausen, in dem auch das DRK untergebracht wird, macht gute Fortschritte. Bürgermei­ster Dr. Possel-Dölken berichtete, daß der Rohbau weitgehend fertiggestellt ist. Am 19. Oktober 1984 wird Richtfest ge­feiert.

VERABSCHIEDUNG AUSGESCHIEDENER RATSMlTn DER

Die Ratsmitglieder, die in der letzten Legislaturperioderk- Verbandsgemeinderat angehörten und in verschiedenen A Schüssen mitarbeiteten, wurden von Bürgermeister Dr.Pn, Dölken in der jüngsten Ratssitzung verabschiedet. Der meister dankte den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern he* für ihre engagierte und konstruktive Mitarbeit in den Grem der Verbandsgemeinde. Er machte darauf aufmerksam i viele der ehemaligen Ratsmitglieder in langjähriger Mitarböi die neugebildete Verbandsgemeinde mitgestaltet haben.0# Mitglieder des Verbandsgemeinderates seien ein wichtiges Bindeglied zwischen der Verbandsgemeinde und denOrtsje meinden. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken bescheinigte da, Ratsmitgliedern eine sachbezogene Mitarbeit, die von ij örtlichem Gemeinsinn und dem Streben, das Wohl allerBijJ ger zu fördern, geprägt war. Mit den besten Wünschen für die Zukunft verband Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dies te, der Verbandsgemeinde auch weiterhin verbunden zu bi ben und das kommunalpolitische Geschehen auf der EbeJ Verbandsgemeinde kritisch und konstruktiv zu begleiten.Zj Dank für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren händigtej Bürgermeister Dr. Possel-Dölken den ehemaligen Ratsmitj dem Wolfgang Seul, Montabaur; Joachim Perk, Neuhäusd Clemens Noll, Horbach; Michael Knopp, Eitelborn; Ernst Knopp, Heiligenroth; Kurt Rörig, Nentershausen; Bruno Hannappel, Niedererbach; Ferdinand Glaude, Montabaur;] Hermann Jäger, Kadenbach; Peter Molsberger, Holler;J« Engelmann, Eitelborn; Ingrid Widner, Montabaur; Helmut] Hepfer, Neuhäusel und Ernst Roos, Oberelbert, einen Ken krug mit dem Wappen der Verbandsgemeinde aus. In seinnf Dank bezog der Bürgermeister auch die nicht zur Verabs düng erschienenen Ratsmitglieder Joachim Meyer, Simm Margit Lemp, Oberelbert; Axel Schmidt, Heiligenroth und] Karl-Heinz Vogt, Niedererbach, ein.

VERPFLICHTUNG VON RATSMITGLIEDERN

Die'Ratsmitglieder Melf Schaerffenberg, Eitelborn (SPD- Fraktion); Peter Steudter, Ruppach-Goldhausen (CDU-Fii tion) und Willi Wirges, Untershausen (SPD-Fraktion) wuni vom Bürgermeister Dr. Possel-Dölken durch HandschlagsdJ die gewissenhafte Erfüllung ihrer Pflichten als Ratsmitglia verpflichtet. Melf Schaerffenberg, der bei der Kommunal* am 17. Juni 1984 direkt in den Verbandsgemeinderat eins zogen war, konnte an der konstituierenden Sitzung am 6. Juli 1984 nicht verpflichtet werden, weil er sich im Ur befand. Die Ratsmitglieder Peter Steudter und Willi Wirges! sind in den Verbandsgemeinderat nachgerückt, weil die Bail geordneten Anneliese Grimsel (CDU) und Berthold labert j (SPD) nach ihrer Wahl zu Beigeordneten ihr Ratsmandatfl dergelegt hatten.

ANTRAG DER FWG-FRAKTION AUF BETEILIGUNG! DEN AUSSCHÜSSEN DES VERBANDSGEMEINDERAlj ABGELEHNT Die Fraktion der Freien Wählergruppe Verbandsgemeindj Montabaur im Verbandsgemeinderat hatte mit Schreiben^ 27. Juli 1984 beantragt, ihr in den Ausschüssen des Verba gemeinderates jeweils einen Sitz zur Verfügung zu stellen. I Der Antrag war mit dem Hinweis begründet, daß die FW&J Fraktion nach dem Höchstzahlverfahren als einzige Fr 3 ** den Ausschüssen nicht beteiligt ist. Da in den AusschüssenJ Beschlüsse des Rates vorbereitet und auch bestimmte* genheiten abschließend entschieden werden, sei die FW J Fraktion - so die Antragsbegründung - von einer aktiV« 1 *! arbeit ausgeschlossen. Man verwies auf den Stimmenan I FWG bei der Kommunalwahl am 17.6.1984 (9 % derW stimmen).

In der Sitzung begründete Günter Windeck, der V° rs '®j] der FWG-Fraktion, den Antrag ergänzend mit der Au bei der Besetzung der Ausschüsse mit neun Mitgliedern Wahlergebnis nicht berücksichtigt. Bei dieser Ausschu hätten sich - so Windeck - die CDU- und SPD-Fraktion