Montabaur 4/29/84
Montabaur, anzufordern.
Die Schutzgebühr in Höhe von 10,- DM ist unter Angabe des Verwendungszweckes auf das Konto Nr. 500 017 der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur bei der Kreissparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis über die getätigte Einzahlung ist der Anforderung beizulegen.
Ausschlußfrist: 27. Juli 1984 Termin für die Abgabe des Angebotes ist
FREITAG, 17. August 1984, 10.00 Uhr Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 218, Konrad- Adenauer-Platz 2, 5430 Montabaur, einzureichen.
5430 Montabaur, 12. Juli 1984 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
Vit Verwaltung informiert
Verlust von Übungshandgranaten und -munition
Im freien Gelände zwischen Ettersdorf und Stahlhofen gingen bei einer Bundeswehrübung am 5., 6. und 7. Juli 1984 acht Übungshandgranaten und geringe Mengen Übungsmunition verloren. Trotz Nachsuche konnten die Gegenstände nicht aufgefunden werden, so daß nicht ausgeschlossen ist, daß Dritte die Übungshandgranaten und -munition gefunden und mitgenommen haben.
Nach Angaben der Bundeswehr haben die Übungshandgranaten keine Spreng- oder Splitterwirkung, sie sind nur auf Geräuschentwicklung (Knall) ausgelegt und daher bei sachgemäßer Verwendung völlig ungefährlich.
Die Granaten sind an ihrem hellblauen Plastikmantel leicht erkennbar.
Wir bitten die Finder der Übungshandgranaten und der Übungsmunition, sich mit der Bundeswehr, der Schutzpolizei oder uns in Verbindung zu setzen.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur als Ortspolizeibehörde
Verloren - Gefunden
Folgende Fundgegenstände wurden beim Fundamt Montabaur abgegeben:
1 Motorrad-Lederjacke 1 Damenarmbanduhr
1 schwarze Geldbörse
2 Bargeld
1 Geldbörse 1 Ehering
1 braune Geldbörse 1 Damenfahrrad 1 Lkw-Ersatzreifen
Die rechtmäßigen Eigentümer können sich während der Dienststunden bei der Verbandsgemeindeverwaltung -Fundamt- Montabaur melden.
Katze als Fundsache
In der Herzog-Adolf-Straße in Montabaur wurde ein silbergrauer Kater gefunden.
Der Eigentümer wird gebeten, sein Tier abzuholen.
Verbandsgemeindeverwaltung
als Ortspolizeibehörde
jugenct
Nachwuchs für das Jugendorchester Big Band Boden
Aus einem Bericht des Ausbilders und Dirigenten des Jugend- Orchesters der Big Band Boden, Rainer Mies, ist zu entnehmen, daß erneut Nachwuchs für das Jugendorchester angenommen wird. Die Ausbildung beginnt im Herbst und wird besonders intensiv über das Winterhalbjahr betrieben.
Hierbei ist in erster Linie an Schüler und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren mit vorhandenen Notenkenntnissen gedacht, die bereit sind, in einem großen Orchester mitzuwirken, Oftmals bietet sich interessierten Jugendlichen nicht die Möglichkeit, sich mit einem Soloinstrument in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Neben der Probenarbeit und den öffentlichen Auftritten werden weitere Aktivitäten durchgeführt, die die Möglichkeit des Einfügens in eine größere Gemeinschaft bieten.
Interessenten werden gebeten, sich einmal unverbindlich die Probentätigkeit anzusehen und hierbei Kontakt mit Herrn Mies aufzunehmen. Probenheit: Freitag, 18.30 Uhr (Ahrbachhalle Boden), nicht während der Schulferienzeit.
Auskünfte und Anmeldungen sind auch unter der Tel.Nr. 02602/19033 (69733) möglich.
I
Vereine u.Verbände berichten
Eisbachtaler Vereinsnachrichten
Den Eisbachtaler Spfrden ist es auch in diesem Jahre wieder gelungen, ihren Anhängern kurz vor Beginn der Punktspiele einen besonderen Leckerbissen zu servieren. Am Sonntag, dem 29.7.84 um 17.00 Uhr gastiert im Eisbachtalstadion in Nenters hausen der niederländische Ehrendivisionär FC Twente En- scheide mit 8 niederländischen und dänischen Nationalspielern, Verbilligte Karten im Vorverkauf erhalten Sie ab Freitag, dem 20.7.1984 im Zigarrenhaus Melchior in Montabaur, in der Stadionklause in Nentershausen sowie in den Gaststätten „Zum Eisbachtal", Heilberscheid, „Zur Post", Nentershausen, Schönberger, Girod, Krekel, Kleinholbach, Fischbach, Groß- V holbach sowie in der Apotheke am Markt in Hadamar. M
Ernten ohne Unfall
Während der Erntemonate ereignen sich naturgemäß die meisten Unfälle. Obwohl technisch hochentwickelte Maschinen und Geräte eine beachtliche Arbeitserleichterung bringen, steht der Mensch nach wie vor im Mittelpunkt des Geschehens, Auf ihn allein kommt es entscheidend an. Gerade die Erntearb ten erfordern ein Höchstmaß an geistiger und physischer Beanspruchung. Darum erst denken, dann handeln ! Hast, Eile und unüberlegtes Handeln sind die Ursache für den größten Teil der Unfälle.
Ein wichtiger Grundsatz: Störungen dürfen nicht bei laufender Maschine beseitigt werden. Wenn es bei der Getreideernte z.B. an der Ballenpresse zu Hemmungen kommt - ob an der Pick - Up oder bei dem Bindemechanismus-, sind der Schleppermotor abzustellen und der Zapfwellenantrieb auszustellen.
Doch damit ist es allein auch noch nicht getan. Die Raffer können im oberen Totpunkt wegen Strohstau zum Stillstand gekommen sein und nach Beseitigen der Hemmung unversehen nach unten fallen. Dann sind Arme oder Beine unmittelbar gefährdet. Der Knoter wiederum ist vor Beseitigung von Störung oder Einfädeln des Garnes grundsätzlich durqji den Abstellheb zu blockieren. Auch ist darauf zp achten, daß Mithelfende auf mögliche Gefahren hinzuweisen sind und ein Wiedereinschalte« von Schlepper und Maschine erst erfolgt, wenn sich diese aus dem Gefahrenbereich entfernt haben. So kann die Ernte ohne Unfall über die Runden gebracht werden.

