er Verbandsgemeinde Montabaur
fochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden
jden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- roth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert,
* Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, • Welschneudorf
sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 9 - in der derzeit gültigen Fassurig - Und den Bestimmungen der
'Jahrgang 12
FREITAG, den 13. Juli 1984
Nummer: 28
Nomborn führt ein eigenes Gemeindewappen
rch Beschluß des Ortsgemeinderates Nomborn vom 27.12.1983 wurde der Entwurf bestimmt, der ßr die ’inleitung eines Wappengenehmigungsverfahrens Verwendung finden sollte. Nach Vorlage dieses Entwurfs beim Landeshauptarchiv und nochmaliger Überarbeitung in einigen Details wurde am 24.4.1984 der Bezirks- miregierung in Koblenz der Antrag auf Genehmigung des Gemeindewappens vorgelegt.
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Vom Regierungspräsidenten wurde am 12.6.1984 die Genehmigung zur Führung des Gemeindewappens in der
^^nachstehendabgebildeten Form ausgesprochen.
Die Beschreibung des Wappens lautet:
Schild durch eine silberne Wellenschrägleiste nach links geteilt, oben in Rot eine silberne Kirche, begleitet von oben 4 und unten 3(2:1) silbernen Sechsecken und in Blau ein silberner Brunnen.
Die Symbolik des Wappens wird wie folgt erläutert:
Das Wappen stilisiert im oberen Teil die Kirche St. Kilian, deren Querschiff bereits vor über 700 Jahren erbaut wurde.
Die Sechsecke symbolisieren die Basaltsäulen, die im Bereich des Hauswerkes Bornkastel Vorkommen.
Im unteren Teil des Wappens wird die frühere Trinkwasserversorgung durch den Brunnen (Born) mit Zapfstelle symbolisiert. Die Trennung der beiden Wappenteile erfolgt durch eine von rechts nach links verlaufende Wellenschrägleiste, die den die Gemeinde durchfließenden Eisenbach darstellen soll.
Offiziell ins Erscheinungsbild der Gemeinde wird das Wappen erstmals anläßlich der diesjährigen - an diesem Wochenende stattfindenden- Kirmes treten.
Es wird, hergestellt von der Kirmesjugend in mühsamer Kleinarbeit, den diesjährigen Kirmesbaum schmücken.

