Montabaur 6/24/84
wie es der Auffassung der Verbandsgemeinde entsprach - 6 Klassenräume ausreichen und auf einen Mehrzweckraum verzichtet werden kann.
Nach der Ortsbesichtigung mit den beiden Fachausschüssen habe man erneut mit der Bezirksregierung verhandelt und dabei folgenden Kompromiß erzielt:
Die Bezirksregierung verzichtet auf den geforderten 7. Klassenraum und stimmt zu, daß 2 Klassenräume kleiner als ursprünglich ’* :nzipiert gebaut werden (früher 60 m2, jetzt 50 m2).
Den Mehrzweckraum für den Grundschul bereich hält die Bezirksregierung weiterhin für unverzichtbar, er soll deshalb entstehen.
Kostenschätzung
Besondere Aufmerksamkeit widmete der Rat den Ausführungen des Architekten Peter Maier bezüglich der Kosten.
Die Kostenschätzung basiert auf dem mit der Bezirksregierung Koblenz ausgehandelten Kompromiß und beinhaltet folgende Ansätze:
Die Kosten für den Erweiterungsbau betragen 2.310.000,- DM (Grundlage 420,- DM/cbm).
Für den Umbau des bestehenden Gebäudetraktes werden voraussichtlich 516.000,- DM ausgegeben werden müssen, so daß sich die Gebäudekosten zusammen auf 2.826.000,- DM belaufen.
Hinzu kommen Gerätekosten (sämtliche beweglichen Einrichtungsgegenstände) in Höhe von 349.500,- DM; die Außenanlagen (ohne Sportanlagen) werden voraussichtlich 371.000,- DM kosten und die Baunebenkosten sind auf 473.000,- DM veranschlagt.
Die Kosten für den Umbau und den Erweiterungsbau belau
fen sich somit insgesamt au 4.019.000,- DM .
Hätte man das gesamte Raumprogramm verwirklicht (7 statt 6 Klassenräume im Grundschulbereich und größere Klassenräume) wären Kosten in Höhe von 4.472.000,- DM entstanden. Mithin konnte eine Einsparung von 450.000,- DM erzielt werden.
Die Sanierungskosten, belaufen sich nach den Worten des Architekten Maier insgesamt auf 1.023.500,- DM und verteilen sich wie folgt:
Einbau einer Warmwasserzentralheizung einschl. Folgekosten 273.500,--
Dachsanierung (Einbau von Satteldächern) 329.000,-
Fassadenrenovierung 129.000,-
Fensterund Jalousien 292.000,-
DM
DM
DM
DM
1.023.500,- DM
Hinzu kommen die Kosten für eine Sportanlage incl. Nebenkosten in Höhe von 419.000,-- DM.
Nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse wird die Erweiterung der Waldschule in Montabaur-Horressen/Elgendorf also Kosten in Höhe von 5.462.000,- DM verursachen.
Sanierung notwendig
Kurt Schneider (CDU) äußerte sich kritisch, daß eine 15 Jahre alte Schule für einen Kostenaufwand von rd. 1.000.000,- DM saniert werden müsse. Vom Architekten wollte er die Gründe dafür wissen.
Horst Reichwein erläuterte daraufhin, daß die Sanierung aus heutiger Sicht notwendig sei. Gerade in diesem Zeitraum der letzten 15 Jahre hätten sich andere Erkenntnisse bezügl. der Bauweise durchgesetzt. So sei es seinerzeit üblich gewesen, derartige Gebäude in Sichtbeton zu errichten. Dies habe nachteilige Folgen insbesondere für die Wärmedämmung. Der Schulleiter habe die Probleme bezügl. der Beheizung des Gebäudes bestätigt. Es biete sich geradezu an, bei Gelegenheit des Erweiterungsbaues die Fassaden zu renovieren. Die freien Betonflächen sollen verschiefert werden, und dabei soll dann auch die erforderliche Wärmedämmung eingebaut werden.
.Bezüglich der Satteldächer bemerkte Horst Reichwein, daß die Sanierung der Flachdächer mindestens ebensoviel koste, wie der
| Mont
Einbau neuer Satteldächer.Eine Sanierung der Flachdächer würde bedeuten, daß der gesamte Dachaufbau von unten herauf erneuert werden müßte. Aus diesen Gründen haiteer die Errichtung von Satteldächern für die bessere Lösung.
Investition gerechtfertigt • Schulsituation weiter verbessert Josef Becker (CDU) unterstrich die Bedeutung der Ortsbesichl tigung der beiden Fachausschüsse. Insbesondere das Gespräch! mit Lehrern der Waldschule sei'wichtig gewesen. Man habe dal der Schulleitung und den Lehrern deutlich gemacht, daß eine Gleichbehandlung aller Schulen im Verbandsgemeindeb reich erfolgen müsse.
5,5 Millionen DM für die Erweiterung einer Schule sei sichere hoher Aufwand. Dafür bekomme man aber eine moderne Schl Man müsse aber auch berücksichtigen, daß die Sanierungskostj (1.000.000,- DM) dem Erweiterungsbau nicht angelastet wer-J den dürfen. Als Erfolg bezeichnete Josef Becker, daß eine Kostenersparnis von rd. 450.000,- DM durch den Verzicht aul ein Sprachlabor für die Grundschule und einen weiteren Klas-I senraum im Grundschulbereich sowie die Verkleinerung von [ 2 Klassenräumen in den Verhandlungen mit der Bezirksregie-j rung erreicht werden konnte.
Die Funktionsfähigkeit der Schule werde dadurch nicht beeinl trächtigt. Man akzeptiere die Forderung der Bezirksregierungl nach einem Mehrzweckraum im Grundschulbereich. Insgesamt könne man feststellen, daß mit dieser Erweiterung: baumaßnahme die Schulsituation im Bereich der Verbandsgemeinde weiterhin verbessert werde.
Jahresrechnung 1982 beschlossen, Entlastung des Bürgermei-j sters und der Beigeordneten erteilt Einstimmig wurde vom Verbandsgemeinderat die Jahresr« nung für das Jahr 1982 beschlossen und dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Jahr 1982 Entlastung erteilt.
Diese Entscheidung war in der letzten Sitzung des Verbands-| gemeinderates auf Wunsch des Rechnungsprüfungsausschuss« zurückgestellt worden, weil ihm die Begründung zu zwei I standungen des Rechnungsprüfungsausschusses nicht ausreid Gegenstand dieser Beanstandungen war zum einen die Zahluij von Pauschbeträgen an Feuerwehrangehörige für die Teilnahil an Weiterbildungslehrgängen, zum anderen der Kostenaufwaij für die Beheizung des Feuerwehrgerätehauses in Ruppach- Goldhausen.
Bezüglich der Pauschbeträge, die an Feuerwehrangehörige gel zahlt wurden, wenn sie an Weiterbildungsveranstaltungen teil genommen hatten, beanstandete der Rechnungsprüfungsaus-I schuß, daß dem keine rechtliche Grundlage bzw. kein Beschf des Rates oder eines Ausschusses zugrunde'aa.
Die Verbandsgemeindeverwaltung verwies nun darauf, d Haupt- und Finanzausschuß bereits am 11.7.1977 einen ent-| sprechenden Beschluß gefaßt hatte.
Gegenstand der Prüfungsbeanstandung bezügl. der Beheizung des Feuerwehrgerätehauses Ruppach-Goldhausen war, c dort eine Gasheizung eingebaut wurde, obwohl Ruppach-Gol hausen zu diesem Zeitpunkt noch nicht an das Versorgungs-J netz der Gasversorgung angeschlossen war. In der Übergangs sei eine unwirtschaftliche Beheizung mit Elektrogeräten erfd
Unter unwir Der R gemei germe DerV itimnr
Gene) Einsti mäßig Bekan ibersc Imeiste ['Der vc flEinsp liier Sc
Dazu legte die Verbandsgemeindeverwaltung eine Übersicht! vor, woraus sich ergab, daß zum Zeitpunkt der Planung des f Feuerwehrgerätehauses davon auszugehen war, daß der GasaJ Schluß bei Fertigstellung möglich sei. Im übrigen konnte na( gewiesen werden, daß die vorgenommene Beheizung in r Übergangszeit unter den gegebenen Umständen die wirtscha^ lichste Lösung war.
[Weiter
Ausgal Höhe Ilm Hai stellt v Wtsar
[ts.ooc
[reue fti
[Diese I fähigk*
■Vertrai Kund Ui iporth
Rechnungsprüfungsausschuß empfiehlt Entlastung Robert Stauch (CDU), der stellvertretende Vorsitzende des I Rechnungsprüfungsausschusses,bestätigte, daß dem Rechnufj Prüfungsausschuß die nun von der Verwaltung vorgelegten

