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In der Diskussion: 35-Stunden-Woche

Bei der CDU-Wahlkampferöffnung in Freilingen äu­ßerte sich der CDU-Kreisvorsitzende MdL Karl Hoppe ablehnend gegenüber der Einführung der 35-Stunden- Woche mit vollem Lohnausgleich. Wir fragten Karl Hoppe, MdL, nach seinen Gründen.

Frage: Warum lehnt die CDU die 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich ab?

MdL Hoppe: Eine generelle Einführung der 35- Stunden-Woche gefährdet den weiteren wirtschaftli­chen Aufschwung. Unsere mittelständischen Betrie­be geraten in Existenznot. Es werden keine neuen Ar­beitsplätze geschaffen, bisher sichere Arbeitsplätze­werden zerstört - die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Alle Waren und Dienstleistungen werden teurer.

Frage: Haben Sie denn generelle Vorbehalte gegen eine Änderung der Arbeitszeiten?

MdL Hoppe: Der verstärkte Einsatz von modernen Technologien wird sicherlich langfristig auch eine Verkürzung der Tages- und Wochenarbeitszeiten er­lauben. Teile des DGB, an vorderster Stelle die IG Druck und IG Metall, scheinen dagegen an starren Ar­beitszeitregelungen, wie z.B. die generelle Verkür­zung der Wochenarbeitszeit, festzuhalten und wollen auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer und Betriebe nicht eingehen. Warum sollen eigentlich alle Arbeit­geber und Arbeitnehmer in Groß- und Kleinbetrieben im Gleichschritt marschieren? Offenbar haben füh­rende Funktionäre der IG Metall und der IG Druck, im übrigen in Übereinstimmung mit den Jungsozialisten und anderen Sozialdemokraten, ein anderes Zu­kunftsmodell im Auge, in das mehr Wahlfreiheit, Fle­xibilisierung der Arbeitszeit und der Arbeitsbedingun­gen, mehr Mitverantwortung des Einzelnen und mehr Vielfalt im Arbeitsleben keinen Platz haben.

Frage: Die SPD im Westerwald unterstützt die Forde­rungen nach der 35-Stunden-Woche, welche Folgen haben wir im Westerwald zu erwarten?

MdL Hoppe: Dannnützen auch die SPD-Vprschläge zur Wirtschaftsförderung nichts. Sie sind dann alle für die Katz. Die Folgen der SPD-Forderung sind da­mit aber noch nicht komplett.

Die Einführung der 35-Stunden-Woche im öffentli­chen Dienst macht alles teurer: Die Krankenhauspfle­gesätze, die Kindergartenbeiträge, die Altersheimko­sten, die Müllabfuhrgebühren, die Pflegeleistungen der Sozialstationen, die Fahrkarten der Verkehrsbe­triebe, das Wasser- und Abwassergeld und vieles an­dere mehr.

Hörster: Im Gespräch mit den Bürgern Alternative deutlich machen

Vor 200 Mandatsträgern und Kandiaten kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Westerwälder Kreistag, Joachim Hörster, MdL, einen fairen und sachlichen aber auch engagierten Wahlkampf der CDU an.Wir kämpfen für eine gute Sache. Wir arbeiten für unsere Ziele. Im Gespräch mit den Bürgern werden wir darstel­len, was wir getan haben und was wir zukünftig gemein­sam mit dem Bürger leisten wollen.

MdL Hörster ging in seinen Ausführungen auch auf die politischen Gegner ein.SPD und FDP marschieren ge­meinsam. Sie pflegen eine verdeckte Zusammenarbeit und haben den neuen Westerwaldkreis noch immer nicht akzeptiert.

Dem Bürger müsse ferner deutlich gemacht werden, daß die SPD im Westerwald zur CDU keine Alternative biete.Sie verbreitet nur Untergangsstimmung und ent­wickelt sich zur3xm-Partei: meckern, mosern, mies- j machen.

Ein konkretes für den Westerwald umsetzbares Pro-1 gramm sei bei der SPD nicht vorhanden. Die SPD be­fürchte durch das neue Kommunalwahlrecht ihreideo­logisch ausgerichteten Kandidatenlisten durcheinan­dergebracht zu bekommen.

Demgegenüber setze die CDU auf das Selbstbewußt­sein der Westerwälder Bürger und den Willen auch] schwierige Probleme in den Griff zu bekommenm.

"Die CDU ist bereit auch in Zukunft Verantwortung fül unsere Westerwälder Heimat zu übernehmen. Die CDtj wird die politischen Weichen so stellen, daß sich Fleiß| Hilfsbereitschaft und Eigenständigkeit des Bürgers iij hohem Maße verwirklichen.

Abschließend stellte Joachim Hörster, MdL, fest:Wi| sind die Westerwälder und haben frohen Mut.

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Frage: Wen treffen die SPD-Forderungen?

MdL Hoppe: Das trifft alle Bürger, insbesondere die Rentner, die Kranken und die einkommensschwäche­ren und kinderreichen Arbeitnehmerfamilien. Wer dem entgegenwirken will, muß am 17. Juni CDU wäh­len.

Europa im Gespräche.I. MdL Joachim Hörster, Westerburg ;-1 thony Simpson, MdEP, Northampton (Großbritannien); W/n/J Schlotter, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender, Hillscheid; Simpson

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