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10 Jahre Westerwaldkreis
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Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel zu Besuch im Westerwald
Das zehnjährige Bestehen des Westerwaldkreises war Anlaß für den Westerwälder Kreistag in einer Feierstunde Rückblick und Vorausschau zu halten.
Landrat Dr. Norbert Heinen begrüßte im Sitzungssaal des Kreishauses eine Vielzahl Verantwortlicher aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Verbänden. Er rief nochmals die Entstehungsgeschichte des Westerwaldkreises in Erinnerung. Erstmals sei der Kernraum des Westerwaldes zu einer politischen und wirtschaftlichen Einheit zusammengefügt worden, dies sei ein historischer Schritt gewesen. Er führte nach Ansicht von Dr. Heinen dazu, daß der Westerwaidkreis als zweitgrößter Landkreis in Rheinland-Pfalz sich noch besser behaupten und entwickeln konnte. Bevölkerungszahl sowie wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung seien positiv zu .werten. Schulen und Kultur, soziale Vor- und Fürsorge und die Verbesserung der Wirtschaftsstruktur seien’die Schwerpunkte der Arbeit des Kreistages gewesen.
Für die Zukunft sieht der Landrat drei wesentliche Aufgabenfelder: weitere Verbesserung der Wirtschaftsstruktur, u.a. durch Schaffung von Ausbildungs- u. Arbeitsplätzen, kommunale Umweltpolitik und Heimat- und Kulturpflege.
Die Chancen des Westerwaldes und seiner Bewohner wurden nach Ansicht von MdL Joachim Hörster durch die Zusammenlegung des ehemaligen Ober- und Unterwesterwaldkreises verbessert. Was man nicht von allen Reformen sagen könnte, gelte hier: Es wäre ein Fehler gewesen, wenn man sie (die Zusammenlegung zum Westerwaldkreis) unterlassen hätte. Aufbauend auf den Leistungen der ehemaligen Landkreise sei es gelungen, vieles Wünschenswerte für die Bürger zu schaffen und soweit zu vollenden. Erfreut zeigte sich der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende über das stark vorhandene Westerwaldbewußtsein und Zusammengehörigkeitsgefühl. Der Westerwaldkreis sei ein lebendiger Kreis, mehr als nur eine Verwaltungseinheit. Der Ideenreichtum, Fleiß und die zielstrebige Energie von Landrat Dr. Heinen; sein persönliches Engagement in „Sachen Westerwald” habe den Kreistag gefordert und seine Entscheidungen wesentlich mit beeinflußt. Hierfür sprach MdL Hörster den Dank der CDU-Kreistagsfraktion an Dr. Heinen aus. Höster dankte Ministerpräsident Dr. Vogel für die vom Land Rheinland-Pfalz gewährte vielfältige Unterstützung und Hilfe und
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die Bereitschaft, auch zukünftig die Eigeninitiative des Westeil waldkreises zu fördern.
„Der Westerwaldkreis - Aktivzone zwischen den Ballungsräumen! könne auch in Zukunft als TiteL für die Westerwälder Politik gelten! MdL Joachim Hörster schloß seine kurze Ansprache mit dem M sterwälder Gruß: „Hui Wäller - Allemol”.
Die Bildung des Westerwaldkreises hat sich nach den Worten voi Ministerpräsident Vogel bewährt. Beide ehemalige Kreise seienn| einer Einheit gewachsen. Auf vielen Gebieten verfüge der Kreil heute über vorbildliche Einrichtungen. Bernhard Vogel dankte de! Verantwörtlichen und der Westerwälder Bevölkerung für die in de] letzten Jahren geleistete Aufbauarbeit.
Der Bürger erlebe den Staat am unmittelbarsten in seinem Kreil und seiner eigenen Gemeinde. Dieser Lebensraum werde als He| mat und als Staat „vor Ort” empfunden. Die kommunale Selbstvel waltung nach Freiherr vom Stein ermögliche Mitgestaltung uri Mitverantwortung im demokratischen Staat.
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Die Infrastruktur des Westerwaldkreises habe einen hohen Stal dard erreicht. Im keramischen Bereich sei der Westerwaldkreise] ganz unverwechselbares Zentrum geworden. Keramikmuseum uJ keramisches Zentrum bildeten weit über Rheinland-Pfalz hinausej nen Anziehungspunkt. Der Kreis habe in den letzten 10 Jahrena wirtschaftlicher Stabilität gewonnen und an Attraktivität für c Bevölkerung keineswegs verloren. Der Ministerpräsident verwies! diesem Zusammenhang auch auf die positive Entwicklung Fremdenverkehrs im Westerwald.
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Bernhard Vogel bedankte sich für die von Landrat Dr. Heinen ül» gebene 25.000,- DM-Spende für die ruandesische Partnergemeiij Mugesera. Erfreulich sei, daß man beim eigenen Feiern die Not! Nächsten nicht vergesse. Die Unterstützung der Eigeninitiativen ruandesischen Bevölkerung sei ein wichtiger Schritt zu Pari™ Schaft und Frieden.
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Zum Schluß seiner Festansprache wünschte Ministerpräsident! Bernhard Vogel dem Westerwaldkreis eine gute Entwicklung.! der Hilfe des Landes werde es im Rahmen des Möglichen nicht(J len. Er werte die ersten 10 Jahre des Westerwaldkreises als ein) guten Beginn.
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v.l.n.r.: Landrat Dr. Norbert Heinen, CDU-Kreisvorsitzender Karl Hoppe, MdL, Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, August HanzJ CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Joachim Hörster, MdL, Paul Lamboy, MdL.
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