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Montabaur 18/13/84

GIROD

Kulturamt Westerburg Az.: oo ~ G. 2o63

Öffentliche Bekanntmachung

Im Flurbereinigungsverfahren Girod, Westerwaldkreis, erläßt das Kulturamt Westerburg als Flurbereinigungsbehörde gemäß § 36 des Flurbereinigungsgesetzes - FlurbG -i.d.F. vom 16. März 1976 BGB. I S. 546 folgende

VORLÄUFIGE ANORDNUNG

I. Den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der nachste­hend aufgeführten Grundstücke wird zum Zwecke des vor­zeitigen Ausbaues der gemeinschaftlichen Anlagen ab dem nachstehend näher bezeichneten Zeitpunkt der Besitz und die Nutzung der betroffenen Flächen entzogen und die Teil­nehmergemeinschaft Girod zum gleichen Zeitpunkt in den Besitz und die Nutzung dieser Flächen eingewiesen.

Die Ausbaumaßnahmen beginnen voraussichtlich mit dem 24. April d. J. und werden kontinuierlich bis voraussicht­lich Ende August d. J. durchgeführt.

Bodonschutzflnchc 91**

Flur 29 Flurstücke Nr«

llodanschutsflrtcho 9l6

Flur 26 Flurstücke Nr«

Hoilonschutzfloche 91«

Flur 3 Flurstücke Nr« Flur 4 Flurstücke Nr« Rodcnschutzfloche 924

Flur 15 Flurstück Nr«

3276, 3277, 327«, 3279, 3310 u« 3311.

2905, 2906 , 2907 , 290«, 2912, 2913, 2919, 2915, u. 29<>2«

9/252, 10/253, 25'*, 255, 2Ö9, 290, 291, 292, 293,

2000/1

3280 , 32H2, 32113 ,

2909 , 2910 , 2911 , 2916 , 29 (tO % 2961

256 u. 257

«94, 1/295, 2 / 293 .

Gemarkung^nugpnch Weg Nr.tlft

Flur 12 Flurstücke Nr. 2570 u. 2563/1 Flur 13 Flurstück Nr« 2587 Flur 25 Flurstück Nr. 2*22

II.Die Lage der Anlagen, für deren Bau die Grundstücke ganz oder teilweise in Anspruch genommen werden, ist aus einem Lageplan. ( Karten) ersichtlich, der ein. wesentlicher Bestandteil dieser Anordnung ist. Dieser Lage­plan liegt ab sofort bei der Verbandsgemeindeveiwaltung in Montabaur Zimmer 201 zur Einsichtnahme für die Beteiligten aus.

Der genaue Termin des Beginns der Bauarbeiten und damit die tatsächliche Inanspruchnahme der einzelnen Grund­stücksflächen wird den Eigentümern bzw. Nutzungsberech­tigten rechtzeitig, mindestens 8 Tage vor Beginn der Arbei­ten, durch die Bauleitung bekanntgegeben.

Folgende Grundstücke werden ganz oder teilweise in An­spruch genommen:

Gemarkung Kleinholbach

Wo* Nr.'

218

-

Flur 25

Flurstücke Nr.

39. 4o, 4 1 , 42, 43, 44, 49, 50, 5J/1

45, 46, 47, 48,

Wes Nr.

303

Flur 25

Flurstücke Nr.

5 1 /, 52, 55/1, 55/2, 5 61 , 97/1, 97/3

5/3, 55 / 6 , 50 ,

Rodenschutzfläche 92*

Flur 25

Flurstücke Nr.

39, 40, 4 1 , 42, 43, 44, 49, 50, 51/1, 51/2, 52,

*5, *6, * 7 , *a, 55/6 und 60

Gemarkung Girod

Weg Nr.

103

Flur 40

Flurstücke Nr.

2, 3, *, 5. 6 , 7. 10/1 und l 0/2

8 , i4

, 15, 16 , 17 ,

Weg Nr.

331

Flur '1 1

Flurstücke Nr.

260 , 26 l, 20 1 und

291

Weg Nr.

332

Flur 2?

Flurstücke Nr.

3080 , 3081 , 3082 , 3086 , 3087 , 3088 , 3104, 3135, 3136 . 3140, 4 14 1 , 3142

3083,

3101,

3137,

3084 , 3085 ,

3102, 3103,

3138, 3139,

Weg Nr.

Flur 27

Flurstücke Nr.

3100, 3121, 3122, 3*22, 3*23, 3*63,

3123.

3464

312*. 3125. 3*21 und 3*65

Weg Nr.325

2*

Flurstücke

Nr«

57/71

, 2762, 2763,

279»,

, 2799,

, 2O00, 2807

2808,

20O9, 2810, 2

811,

2812,

211,3, 211,4,

28l5,

2Öl6, 2«l7, 2

«l«,

2« 19,

2»2>, 282* ,

2825,

2826, 2»27i 2

;«2«,

;*.«89.

25

Flurstücke

Nr«

21177,

287«, 2879, 2

:8«ü,

2881,

2882, 2HH3,

2884,

2H77, 2d9fl, 2

«99,

2900,

2901, 2902,

2903,

290*1.

Flur

26

Flurstück

Nr.

2905

Wog 1

Nr,

550

6

Nr.

6117,

688, 689, 690,

, 691

, 692,

<*93, 69*1,

696, 697, 6911,

, 699

, 700 f

7ul, 702,

703,

704, 705, 706,

732

, 7*8,

759, 771,

7Ö0

Weg Nr.353

Flur 6 Flurstücke Nr« 757« 75«, 760, 761 » 7«2, 763 , 76**» 765» 766 , 767 , 768, 769 , 770, 772, 773, «lO, « 19 , 862 , 863, 913, 91** 950 u. 959

Vorflutor 411

6

Flurstücko

Nr. 701, 71Ö, 703, 704

, 703 , 706

, 75«,

762 ,

763, 764, 705, 706

, 707 , 70 «

, 709 ,

77U,

,

i 771, 772, 773, 7 H 0

, Bl«, «19

, «37,

802 ,

«63, «04, 914, 9,5

, 959 , oo«

, 10 * 0 ,

,/to

10

Flurstücke

Nr. ,2«,, ,282. ,2(13,

128*, 1285

, 1286,

, 12»9

1290, ,32«. 1329,

1140, ,340

, 1347 ,

, ,348

13**9, 1350, 1351 u

. 1352.

Flur

*1

Flurstücke

Nr, *3, **», **5/1, *5/2

, * 6 , *7, J

' 18 .

Vorflutor *>30

Flur *1 Fl*urstücko Nr, 11, 12, 13» 18/1, 18/2, 19/1 ** 19/2«

III.Die für den Ausbau der Anlagen notwendige Räumung der Flächen ist von den Eigentümern bzw. Nutzungsberechtig­ten der betroffenen Grundstücke sofort nach Ankündigung des Beginns der Bauarbeiten durch die Bauleitung vorzu­nehmen.

Die Eigentümer der an die auszubauenden Anlagen an­grenzenden Grundstücke sind verpflichtet, zu dulden, de ihre Grundstücke zum An- und Abtansport der Bauma- 1] schinen und des Baumaterials benutzt und zur Lagerung von Baumaterial, Erdaushub, Wurzelstöcken, Holz u. dgl. in Anspruch genommen werden, soweit dies für den Aus­bau erforderlich ist.

IV.Eine Entschädigung für die Inanspruchnahme der Grund­stücke bzw. Teilfächen hiervon findet nach den Vorschrif­ten des § 36 Abs. 1 Satz 1 und 2 FlurbG auf Antrag der Beteiligten nur statt, wenn sie zum Ausgleich besonderer Härten dient.

Anträge auf Festsetzung einer derartigen Entschädigung sind binnen einer Frist von 2 Wochen nach Ablauf der Widerspruchsfrist beim Kulturamt in Westerburg schriftlich einzureichen.

Aufstehende Bäume, Bauwerke u. dgl. die nach Maßgabe der Bestimmungen des Flurbereinigungsgesetzes entschä­digt werden, dürfen nur dann entfernt werden, wenn ihr Wert vorher durch Schätzung ermittelt worden ist. Antrag^ auf Abschätzung der Bäume und Anlagen sind ebenfalls biij nen vorgenannter Frist beim Kulturamt schriftlich einzu­reichen.

V. Die sofortige Vollziehung dieser Vorläufigen Anordnung wird hiermit angeordnet.

GRÜNDE:

Das Flurbereinigungsverfahren Girod wurde durch Be­schluß der Bezirksregierung Koblenz vom 10.11.1977 - 53.00 G. 2063 angeordnet. Der vom Kulturamt Westerburg aufge­stellte Wege- und Gewässerplan, der u.a. auch die in dieser Anordnung geannten gemeinschaftlichen Anlagen zum Inhalt hat, wurde durch Beschluß der Bezirksregierung Koblenz vom 11.10.1982 - 53 - 00 - G 2063 PI. - festgestellt

Zur schnelleren Erreichung der Ziele der Flurbereinigung und > zur Sicherstellung der Ausführung des Flurbereinigungsplanes j 9 ist es notwendig, gemeinschaftliche Anlagen vorweg auszu- I II bauen. Hiermit soll erreicht werden, daß die neuen Grund- | 1 stücke unmittelbar nach der für Herbst 1984 vorgesehenen 2 Besitzeinweisung an den neuen Eigentümern bewirtschaftet werden können.