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Montabaur 7 / 12/84

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Es gehe der CDU-Fraktion keinesfalls darum, den Kirchen, Verbänden und Seniorenclubs Konkurrenz zu machen. Die Ini­tiative ziele auch weniger auf die gesundheitliche Betreuung oder die Pflege der Geselligkeit ab.

Worum es vorrangig geht, skizzierte Becker wie folgt:

Auf Ruhestand psychologisch vorbereiten

Es würden viele hochqualifizierte Kräfte mit noch beachtlichen Fähigkeiten in den Ruhestand entlassen. Der Wechsel vom ak­tiven Arbeitsprozeß in den Ruhestand bereite oft psycholo­gische Probleme für die Menschen, die auf diesen Schritt nicht ausreichend vorbereitet seien. Hier solle die Verbands­gemeinde Angebote machen und Mediziner und Psychologen gewinnen, die in Gesprächen dieses Problem darstellen und lösen helfen. Die CDU-Fraktion denke aber auch an spezielle Kurse für Senioren im Rahmen der Arbeit der Volkshochschule. Auch im Hallenbad könnten Schwimmkurse für Senioren einge­richtet werden. Vielen Senioren gehe es darum, sich geistig zu betätigen und dabei Sinnvolles leisten zu können. Es Stelle sich die Frage, ob Rentner nicht stärker in die kommunal - politische Arbeit einbezogen werden können.

So könnten z.B. Handwerker im Haus der Jugend den Jugend­lichen ihr Können weitervermitteln. Die Heimatgeschichte der Gemeinden sei weitgehend unerforscht. Senioren könnten Dorf­chroniken erstellen, Haus- und Spitznamen erforschen und | die Sozialstruktur ihrer Heimatgemeinden untersuchen.

Auch die Natur- und Heimatpflege sei sicher lohnendes Objekt für die Betätigung alter Menschen. Gleiches gelte für den Um- weltschutz. So könnten z.B. Ingenieure und sonstige Fachleute ihre Gemeinden bei der Dorferneuerung und der Unterhaltung der Ortskerne beraten. Auch im sozialen Bereich sei vieles mög­lich. Beispielhaft nannte Josef Becker Wachhilfen in Kranken­häusern sowie die Unterstützung von Eltern behinderter Kinder durch alte Menschen, die hier wirklich sinnvolle Hilfe leisten könnten.

Die Initiative der CDU-Fraktion ziele ab auf ein koordinierendes Tätigwerden der Verwaltung in diesem Bereich.

Diesen Vorschlag aufzugreifen, sagte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zu.

Er riet aber, behutsam vorzugehen, um auch nur den Eindruck zu vermeiden, man wolle in die Tätigkeit der freien Wohlfahrts­verbände und Kirchen eingreifen.

i Als ausgezeichneten Vorschlag, den man voll unterstützen kann, bezeichnete Melf Schaerffenberg (SPD) den Antrag der CDU- Fraktion. Auch er unterstrich, daß man sorgsam darauf achten I müsse, keine Konkurrenzsituation zu der Arbeit der freien Wohl­fahrtsträger, die auf diesem Gebiet Ausgezeichnetes leisteten,

| zu schaffen.

j Reiner Schlemmer (SPD) pflichtete dem bei und nannte als weiteres lohnendes Objekt von Aktivitäten der Seniorenarbeit die Erforschung des heimatlichen Sprächgutes. Viele platt­deutsche Ausdrücke verschwänden - so Schlemmer - nach und [nach aus unserem Wortschatz, was zu bedauern sei.

I Ausbau der L 326 zwischen Horbach und Daubach gefordert

iManfred Höhne (SPD) verwies auf den schlechten Zustand der JL 326 im Bereich zwischen den Ortsgemeinden Horbach und [Daubach.

IHöhne wies darauf hin, daß diese Strecke von Schulbussen frequentiert wird und dort eine erhebliche Unfallgefahr wegen Ider schlechten Beschaffenheit der Straße besteht. Er erinnerte an die vielfältigen. Initiativen, die bereits seit einigen Jahren in dieser Richtung gestartet worden seien. Zuletzt habe sich 1-andtagsvizepräsident Schweizer an die zuständige ptraßenbaubehörde gewandt und von dort signalisiert bekom- daß evtl, für 1985/86 Mittel bereitgestellt würden. Man- pd Höhne forderte die Verwaltung auf, in dieser Angelegen­stam Ball zu bleiben" und dafür zu sorgen, daß möglichst

bald Abhilfe geschaffen werde. Bürgermeister Dr. Possel- Dölken und I. Beigeordneter Reusch berichteten, die Verwal­tung sei durchausam Ball" geblieben.

Noch zu Beginn dieses Jahres habe man mit der Landesstraßen Verwaltung gesprochen und auf schnelle Abhilfe gedrängt.

Sie machten auch deutlich, daß die Verbandsgemeindeverwal­tung in dieser Sache allenfalls Anregungen geben könnte.

Eine eigene Zuständigkeit sei nicht gegeben. Auch die Ratsmit­glieder Clemens Noll und Hermann Weidenfeller (beide CDU) bestätigten die Notwendigkeit, des Ausbaues der L 326 und verwiesen auf die Initiativen in den vergangenen Jahren.

Josef Becker (CDU) machte deutlich, daß man in den Forde­rungen gegenüber der Landesstraßenverwaltung nicht mehr die große Lösung'' weiterverfolgen solle. Die Streckenbegradi­gung, für die auch Waldflächen in Anspruch genommen wer­den müßten, sei sicher in absehbarer Zeit nicht zu realisieren und angesichts des Verkehrsaufkommens im dortigen Bereich auch nicht notwendig. Man solle die Forderungen reduzieren und lediglich darauf drängen, daß Gefahrenpunkte beseitigt würden.

Diese Haltung gebiete auch der Apekt des Umweltschutzes.

Für den überörtlichen Verkehr bestünden genügend Ausweich­möglichkeiten. Diese Meinung fand im Verbandsgemeinderat breite Zustimmung. Die Verwaltung wurde gebeten, mit den zuständigen Behörden des Landes in dieser Sache Kontakt aufzunehmen.

Verkauf von Baugrundstücken in Montabaur

Die Stadt Montabaur kann im BaugebietHimmelfeld I,

2. Bauabschnitt" noch einige Baugrundstücke zum Verkauf anbieten. Nähere Auskünfte werden vom Liegenschaftsamt der Verbandsgemeindeverwaltung 543 Montabaur, Rathaus, Zimmer 108, Tel. 02602/196135, erteilt.

Beschädigung

In der Nacht zum 11.3.1984 wurden 6 Lichtluken von der

DRK-Geschäftsstelle Montabaur, Eichwiese, von Unbekannten aus der Verankerung gerissen und beschädigt.

Wer diesbezüglich sachdienliche Angaben machen kann, wende sich bitte an die Schutzpolizeiinspektion 5430 Montabaur,

Tel. 02602/5011.

Antragsfrist läuft am 1.4.1984 ab

Anträge auf Gewährung von Zuschüssen gern, den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit in der Stadt Montabaur können für 1984 noch bis zum 1.4.1984 gestellt werden. Anträge sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Rathaus, einzureichen. Dem Antrag ist eine Aufstellung mit Angabe der Vor- und Zunamen, der Geburtsdaten und den Anschriften für die Mitglieder, für die der Zuschuß gewährt werden soll, beizufügen. Auf Anfrage können die Richtlinien bei der Verwaltung, Rathaus, Zimmer 204, eingesehen werden.

Zimmer frei im Altenheim Montabaur

Der Stadtrat der Stadt Montabaur hat die finanziellen Mittel für die Herrichtung von weiteren Zimmern bereitgestellt.

Die Zimmer sind bezugsfertig.

Es handelt sich um eine Wohneinheit in der I. Etage des Wohn- bereiches A, bestehend aus 7 Einzelzimmern

1 Badezimmer mit Dusche und WC.

Alle Einzelzimmer haben Balkon und Waschnische mit kaltem und warmem Wasseranschluß.

Interessenten können sich mit der Verwaltung der Stiftung Hospitalfonds Montabaur -Alten- und Pflegeheim- Dillstr. 1, in Verbindung setzen. Telefon 02602/2011 oder 196.176. (Betrachten Sie bitte auf der nächsten Seite das Foto hierzu)