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Montabaur 6 / 10 / 84

Aus den Gemeinden

MONTABAUR

Bürgermeister löste Versprechen ein

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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken setzte sein am Neujahrsempfang gege­benes Wort in die Tat um.

Er hatte versprochen, seinen bei einer Tombola gewonnenen Farbfern­seher einem guten Zweck zuzuführen.

Freudig überrascht tind dankbar konnte Frau Klein aus Montabaur- Eigendorf in diesen Tagen den Fernseher von Bürgermeister Dr .Possel- Dölken in Empfang nehmen.

BERICHT ÜBER OIE STADTRATSSITZUNG VOM 28.2.1984

Friedhof in Eschelbach wird erweitert!

Die Kapazität des Friedhofes im Stadtteil Eschelbach ist weit­gehend erschöpft. Dies macht es erforderlich, den Friedhof zu erweitern. Einstimmig gab der Stadtrat von Montabaur seine Zustimmung zu den Plänen von Gartenbau- und Landschafts­architekt Alexander Brüll, die dieser in der Ratssitzung erläu­terte. Der Erweiterungsteil liegt nördlich des bestehenden Zufahrtsweges zur Leichenhalle und umfaßt eine Fläche von 1.500 m2. Im Erweiterungsteil sollen 2 Wahlgrabfelder (= Dop­pelgräber) mit je 44 bzw. 50 Wahlgräbern angelegt werden. \

Im mittleren Grabfeld sollen 24 Reihengräber (Einzelgräber) untergebracht werden.

Im Erweiterungsteil soll auch ein Platz mit 2 Sitzbänken gestaltet und evtl, ein Kreuz aufgestellt werden. Weiterhin sind im Erweiterungsteil 9 Kindergräber und 8 Urnenwahlgräber vorgesehen.

Im alten Teil des Friedhofes wird das bestehende Reihengrab­feld verlängert. Das schafft Raum für 16 zusätzliche Reihen­gräber. Außerdem sollen im alten Teil des Friedhofes 2 kleinere Urnengrabfelder angelegt werden.

Problematisch sei- so Landschaftsarchitekt Brüll - der Höhen­unterschied im Erweiterungsteil. Durch Geländeplanierungen wolle man die Steigerungsverhältnisse auf ein erträgliches Maß absenken (8 %).

Weiterhin sei vorgesehen, den Platz vor der Leichenhalle und die Zufahrtswege neu zu gestalten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 83.700,- DM. Davon entfielen auf die Erweiterung 60.000,- DM und auf die Gestaltung des Vorplatzes 22.000,- DM.

Im Detail erläuterte Planverfasser Brüll auch die vorgesehenen Bepflanzungen. Er betonte, daß überwiegend heimische Ge­wächse angepflanzt werden.

Die verschiedenen Grahfelder sollen durch Zwischenbepflan­zungen voneinander abgegrenzt werden.

Stellungnahmen der Fraktionen Paul Widner (SPD ) meinte, die Kosten von 84.000,-DM seien eindicker Brocken." . Die SPD-Fraktion fordere, daß die im Haushaltsplan 1984 insgesamt bereitgesteliten Mit­tel für Friedhofserweiterungen nicht überschritten werden.

Die für die Friedhofserweiterung in Eschelbach entstehenden Mehrkosten müßten durch Einschränkungen oder Verschie­bungen der vorgesehenen Friedhofserweiterungen in der Innen­stadt oder im Stadtteil Horressen eingespärt werden.

Fritz Schwind (CDU) dankte - auch im Namen des Stadt­teilsprechers - Planverfasser Brüll und Verwaltung für die gute Koordination der Planung mit den Vertretern des Stadtteiles. Man stimme der Planung zu, wünsche allerdings in einem Punkt eine geringfügige Korrektur: Die Kindergräber sollten nicht - wie im Plan vorgesehen - im neuen Friedhofsteil ange­legt werden. Vielmehr solle man eine geringfügige Erweiterung des Kindergrabfeldes im alten Friedhofsteil vorsehen. Dies entspreche dem Wunsch der Bewohner des Stadtteiles Eschel­bach.

Der Stadtrat votierte sodann einstimmig für den vom Land- ( schafts- und Gartenbauarchitekt Brüll vorgestellten Plan unter Berücksichtigung der Änderungswünsche, die von Fritz Schwim (CDU) vorgetragen wurden.

BEBAUUNGSPLANENTWURF .ALTSTADT III" UND ALTSTADT I - ERWEITERUNG "VORGESTELLT

Zu diesem Tagesordnungspunkt war Dipl.Ing. Dr. Schirmacher mit seinem Mitarbeiter Dipl.Ing. Süß aus Bad Soden angereist. Das Planungsbüro Dr. Schirmacher hatte vom Stadtrat den Auftrag erhalten, einen Entwurf für den Bebauungsplan Altstadt III" undAltstadt I - Erweiterung" zu erstellen. Vorgesehen war, diesem Bebauungsplanentwurf in der Sitzung des Stadtrates am 28.2.1984 die Zustimmung zu geben, zu be­schließen, die vorgezogene Bürgerbeteiligung durchzuführen, und das Beteiligungsverfahren der Träger öffentlicher Belange einzuleiten.

Zu Beginn der Behandlung dieses Tagesordnungspunktes führte^ Bürgermeister Dr. Possel-Dölken aus, nach Absprache mit den ' Fraktionsvorsitzenden sollten diese Beschlüsse nicht in der heu­tigen Sitzung gefaßt werden, weil neue Überlegungen angestell| wurden. Nach Erläuterung des Planwerkes durch den Planver­fasser wolle man zunächst in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanz- und Bauausschusses darüber diskutieren und die anstehenden Beschlüsse in der nächsten Stadtratssitzung fassen. Gegenstand dieser neuen Überlegungen sei - so der Bürgermei­ster - daß man den bisherigen einheitlichen Bebauungsplan für die BereicheAltstadt III" undAltstadt I - Erweiterung" in i Teilbebauungspläne aufgliedern wolle. ]

Dies erleichtere die Beschlußfähigkeit des Stadtrates, weil anderrj falls eine große Zahl von Ratsmitgliedern wegen Sonderinter- j esse auszuschließen wäre. Diesen Vorschlag, mehrere Einzel- j bebauungspläne für den Bereich aufzustellen, unterstützte Dr. Schirmacher nachdrücklich. Dies sei eine sinnvolle Lösung, weil dadurch auch die Bearbeitung der einzelnen Pläne wesentlich j erleichtert werde. Der Stadtrat war mit dieser Art des Vorgehens einverstanden. j

Planbereiche I

Das PlangebietAltstadt III umfaßt den Bereich I zwischen Kirchstraße, Kolpingstraße, Hospitalstraße und dem I Fußweg zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Kirchstraße I (entlang der Volksbank). I

Zwischen Gäulsbach, Färberbachstraße, hinterer Grundstücks- fl grenze der westlichen Bauzeile entlang der Hospitalstr. und | dem ParkplatzKalbswiese" liegt das Gebiet des