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Montabaur 23/6/84

DIENSTAG, 19.30 Uhr Abendmesse : Amt f. Mathias Joh. Knopp, Amt f. Adolf Sauer und Angehörige , Amt f. Wilh. Robert Simon u. Sohn Hans

DONNERSTAG, 8.00 Uhr Amt f. Klara Fein v. Rosenkranz­verein

FREITAG, 8.00 Uhr Amt f. Frau Maria Knopp (Streimerich) v. Rosenkranzverein , 16.00 Uhr Rosenkranzgebet

SAMSTAG, 17.00 Uhr Salve-Andacht, 18.00 Uhr Vorabend­messe: 1. Jahramt -f. Alfred Hümmerich / Jahramt f. Rosa Vogt u. Angeh. / Amt f. Katharina Kilian

BESONDERER HINWEIS:

Das Pfarrbüro ist ab sofort jeweils MONTAG von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und DONNERSTAG, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet

Kath. Pfarramt Neuhäusel

SAMSTAG, 18.00 Uhr Vorabendmesse: Amt f. Ehel. Josef Reichert u. verst Angeh.

SONNTAG, 10.00 Uhr Amt f. d. Pfarrgemeinde, Kollekte für die Jugendarbeit in der Pfarrei

DIENSTAG, 8.00 Uhr hl. Messe f. d. armen Seelen

MITTWOCH, 19.00 Uhr Rosenkranz i.d. Anliegen der Kirche

FREITAG, 19.00 Uhr Abendmesse: Amt f. Anna Reusch

SAMSTAG, 18.00 Uhr Vorabendmesse:Amt.f.d. Verst d. Familie Sabel Schneider

WISSENSWERTES

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken mußte seinen Hut nehmen

Genau nach 2X111 Tagen (mit Überstunden) mußte Bür­germeister Dr. Possel-Döiken seinen Hut nehmen und die Geschicke der Stadt Montabaur in die Hände von Prinz Karl I. von der Großen Narrenzunft legen.

Zu groß war die Übermacht der Narren, die an historischer Stätte ihren Prinzen inthornisierten.

Ort des feucht-frchlichen Umsturzes war die viel bewunderte restaurierte Bürgerhalle des "Roten Löwen".

In einer 5 ständigen, glänzend inszenierten Prinzenproklama­tion rund um Rat und Räder ließ sich Karl I. von der Großen Narrenzunft begleitet von einer Vielzahl bester Wünsche für die närrische Kampagne feiern und küren.

Unter dem Motto"Rund ums Rad" drehte sich das närrische Räderwerk während der Prinzenkürung in der Bürgerhalle. Historisch heitere Vorträge zu Ehren seiner Tollität, be-

Mit dem Prinzenorden bedankte sich Karl I. von der großen Narrenzunft bei seiner Prinzengarde für den gekonnt vorge­tragenen Gardetanz.

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FOTOS: Görg

AOK bietet Beratung bei falscher Ernährung an Diätassistentinnen erstellen Kostpläne

Individuelle Ernährungsberatung für Übergewichtige, Diabetiker, Gichtkranke sowie bei Erkrankungen des Magen-Darm-Galle- Traktes und der Nieren bietet die AOK in ihren Geschäftsräu­men in Montabaur und Bad Marienberg an. Diätassistentinnen beraten AOK-Mitglieder und auch Mitglieder anderer Kranken­kassen kostenlos.

Essen und Trinken ist mehr als Hunger und Durst stillen. Ge­nuß, Geselligkeit und Lebensfreude werden oft damit verbun­den. Genußvolles Speisen und gesunde Ernährung sind verein­bar, wenn die - und Trinkgewohnheiten stimmen. Die zu­nehmenden gesundheitlichen Folgen bei falscher Ernährung haben die AOK Westerwald veranlaßt, die Ernährungsberatung seit längerer Zeit anzubieten.

Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Stoff­wechsel- und Verdauungsstörungen oder Zahnerkrankungen sind oft auf falsche Ernährung zurückzuführen. Jedes dritte bis vierte Schulkind ist zu dick. Mehr als die Hälfte aller erwachse­nen Bundesbürger hat Übergewicht. Über 18 Milliarden Mark werden jährlich bundesweit für ernährungsbedingte Krankhei­ten äusgegeben. Ständige Fehlernährung verkürzt die Lebens­erwartung; sie führt immer häufiger zu Leiden, die als Todes­ursache mit an erster Stelle stehen.

Ein Großteil der Bevölkerung ernährt sich heute falsch. Es wird zu viel, zu fett und zu süß gegessen. Zudem werden zu viele joulereiche Getränke konsumiert. Hoher Alkoholkonsum ist besonders schädlich.

Falsche Ernährung ist häufig auf mangelndes Wissen darüber zurückzuführen, was an Nährstoffen in den Grundnahrungs­mitteln enthalten ist, welche und wie viele Nährstoffe der Kör­per braucht, in welcher Zusammensetzung der Körper die Nah­rungsmittel am besten verwerten kann und welche Funktionen die Nährstoffe für den Körper haben.

Die AOK Westerwald will mit der Ernährungsberatung die über­lieferten, aber längst überholten Eßgewohnheiten positiv beein­flussen. Staatl. anerkannte Diätassistentinnen beraten in Einzel­gesprächen. Die Beratung umfaßt auch das Erstellen von indi­viduellen Reduktionskostplänen und schließt die diätetische Lebensführung ein.

Hohe Blutfettwerte zählen beispielsweise zu den Risikofakto­ren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Sie verhärten die Arterien und beeinträchtigen die Elastizität. Da erhöhte Blutfettwerte unter anderem ernährungsabhängig sind, ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten die Grundlage der Therapie.

Die Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselstörung. Sie kann Gefäßschäden wie nachlassende Sehkraft bis zur völligen Er­blindung, Herzinfarkt, Nieren versagen und schwere Durchblu-