Einzelbild herunterladen

Montabaur 4/51 / 83

Die Vereinbarungen über die Benutzungszeiten und die Aufteilung der Betriebs-.und sonstigen Folgekosten müssen mit dem Kreis noch ausgehandeltwerden. Wenn der Vertragsentwurf erstellt sei, werde er dem Haupt- und Finanzausschuß und Verbands­gemeinderat vorgelegt.

Für die CDU Fraktion begrüßte JÜRGEN VOGEL, daß nunmehr eine sportliche Einrichtung in der Nähe der Hauptschule ge­schaffen werde. Eine separate Halle wäre mit Sicherheit für die Verbandsgemeinde teurer geworden. Sie hätte aber den Vorteil, gehabt, daß zwei Übungseinheiten entstanden wären. Der Sportstättenbedarf der Hauptschule könne mit dieser einen Übungsein­heit nicht gedeckt werden. Es sei aber zu begrüßen, daß die jetzige völlig unbefriedigende Situation verbessert werde. Die Schüler müßten derzeit zum Sportunterricht in die Hallen nach Heiligenroth und Niederelbert gefahren werden. Dadurch entstehe erheb­licher Zeitverlust. Gleichwohl sei den Nachbargemeinden Heiligenroth und Niederelbert für ihr Entgegenkommen und die Überlas­sung der Hallen zu danken.

Die CDU-Fraktion wolle eine Lösung vor Ort. Man sage ja in der Hoffnung, daß die Koordination zwischen Kreis und Verbandsgej meinde erfolge und der Hauptschule ausreichende Benutzungszeiten eingeräumt und vertragsmäßig abgesichert werden. In dieseml Vertrag sei auch das Nutzungsverhältnis und das Verhältnis der Kosten zu regeln. Bezüglich der Nutzungszeiten sei auch die bereit) erbaute Halle in die Verhandlungen einzubeziehen, um den Restbedarf an Sportzeiten für die Hauptschule abzudecken.

Gegenüber der Kostenschätzung habe man - so Jürgen Vogel - angesichts der negativen Erfahrungen beim Umbau der Hauptschulel gewisse Skepsis. Von daher beantrage die CDU-Fraktion, den Beschluß um den Zusatz zu ergänzen, daß Veränderungen im Kost/ rahmen, die zu einer höheren Belastung der Verbandsgemeinde führen, der vorherigen Zustimmung des -Verbandsgemeinderates | bedürfen.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion REINER SCHLEMMER signalisierte die Zustimmung seiner Fraktion zur Kostenbeteiligung I der Verbandsgemeinde. Auch dem von der CDU-Fraktion vorgeschlagenen Zusatz, daß Veränderungen des Kostenrahmens nurtti der Zustimmung des Verbandsgemeinderates zulässig sind, stimme man zu, obgleich man Zweifel an der Wirksamkeit und Durch) setzbarkeit dieses Beschlusses hege.

Für die FDP-Fraktion erklärte HELMUT HEPFER, man stimme zu und befürworte nachdrücklich auch den Vorbehalt, den der | Vorschlag der CDU-Fraktion beinhalte.

Der Verbandsgemeinderat stimmte sodann einstimmig dem Beschlußvorschlag zu, daß die Verbandsgemeinde sich an den Kost! der neuen Dreifachturnhalle in Montabaur zu einem Drittel beteiligt mit der Maßgabe, daß Kostensteigerungen nur akzeptiert werden, wenn der Verbandsgemeinderat vorher zugestimmt hat.

Verbandsgemeinde Montabaur beteiligt sich am Umbau des ehemaligen Jagdzeughauses in Welschneudorf zu einer Schulturnhalle und zu einem Dorfgemeinschaftshaus

HARTMUT OSTERMANN begründete für die CDU-Fraktion den Vorschlag, dem Umbau des ehemaligen Jagdzeughauses in Wel neudorf zu einer Schulturnhalle und zu einem Dorfgemeinschaftshaus zuzustimmen und sich an den Kosten für diese Maßnahf mit einem Betrag von 250.000,- DM zu beteiligen. Er ging auf die Geschichte dieses erhaltenswerten Gebäudes ein. Da es in unnj telbarer Nachbarschaft zur Schule liege und Welschneudorf auf Dauer Grundschulstandort bleibe, biete es sich an, den Sport­stättenbedarf für diese Grundschule durch den Umbau des Jagdzeughauses in eine Schulturnhalle zu sichern.

Da die Verbandsgemeinde Träger in der Grundschule sei und den Sportstättenbedarf für diese Einrichtung zu decken habe, sei eine Kostenbeteiligung der Verbandsgemeinde angemessen. Wie in der Vergangenheit auch andernorts praktiziert, solle eine Ko| nation mit einem Dorfgemeinschaftshaus geschaffen werden, um auch den Belangen der Ortsgemeinde Welschneudorf Rechnunj zu tragen.

Ratsmitglied Ostermann verwies auf den hohen Kostenanteil der Ortsgemeinde (640.000,- DM). Diese vorgesehene hohe Kosterl teiligung der Ortsgemeinde lasse die Realisierung der Baumaßnahme nur zu. wenn die eingeplanten Zuweisungen der Verbands-) gemeinde (250.000,- DM), des Kreises (110.000,- DM), des Landes (400.000,- DM) sowie des Landeskonservators (15.000,-DIT auch tatsächlich fließen.

Für die SPD-Fraktion erklärte CARL RÜCKER, man stimme der vorgeschlagenen Lösung zu.Die Gemeinde habe immer große! ! Probleme mit der Unterhaltung dieses Gebäudes gehabt. Die jetzt vorgeschlagene Lösung biete eine sinnvolle NutzungsmöglichI2.

Um keine Berufungsstelle zu schaffen", unterstrich JOSEF BECKER (CDU), daß die Kostenbeteiligung der Verbandsgemeim allein mit der Verpflichtung, die notwendigen Sportstätten für die Grundschule Welschneudorf zur Verfügung zu stellen, begräj sei.

Für die FDP-Fraktion erklärte ERNST ROOS, man stimme zu, wenn der Kosteni;ahmen eingehalten werde. Der Verbandsgem) rat beschloß sodann einstimmig, daß sich die Verbandsgemeinde mit einem Betrag von 250.000,- DM, verteilt auf die Jahre! und 1985, an den Kosten für den Umbau des ehemaligen Jagdzeughauses in Welschneudorf zu einer Schulturnhalle und einem) Dorfgemeinschaftshaus beteilgt.

(Fortsetzung folgt)

Turnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur geschlossen!

Die nachfolgend aufgeführten Tumhallen sind in der Zeit vom 23.12.1983 bis 8.1.1984 (einschließlich) geschlossen:

Turnhalle der Josef-Kehrein-Schule Montabaur Turnhalle der Waldschule Montabaur-Horressen Turnhalle der Grundschule Ruppach-Goldhausen Turnhalle der Augst-Schule Neuhäusel Turnhalle der Grundschule Horbach

Turnhalle der Grundschule Niederelbert

Es wird um Beachtung gebeten.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur -SCHULAMT-