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Montabaur 2/51 / 83

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Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates Montabaur vom 15.12.1983

HEINZ REUSCH FÜR WEITERE 10 JAHRE ZUM ERSTEN BEIGEORDNETEN DER VERBANDS - GEMEINDE MONTABAUR GEWÄHLT

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Foto:Pöhler

Die Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat Reiner Schlemmer, SPD, re. Helmut Hepfer (FDP), Josef Becker (CDU) und Bürgermeister Dr. Paul-Josef Possel-Dölken, beglückwünschen den alten und neuen I. Beigeordneten Heinz Reusch (Bildmitte)

Stattliche Mehrheit nach Aus­schreibungsverzicht für Wiederw des I. Beigeordneten Mit 27 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen ui 3 Stimmenthaltungen wählte der Ver bandsgemeinderat den amtierenden I. Beigeordneten der Verbandsgemeindi Montabaur, Heinz Reusch, für weitere 10 Jahre zum hauptamtlichen I. Beige' ordneten.

Zuvor hatte man einstimmig beschloß

& " ^ ~ auf die in der Gemeindeordnung grui

W sätzlich vorgeschriebene Ausschreibunj

zu verzichten. Heinz Reusch wurde ai 15. Mai 1972 in der ersten Sitzung des Rates der soeben gebi Ideten Verband, gemeinde Montabaur zum 1. hauptam] liehen Beigeordneten gewählt. Seine Amtszeit wurde damals auf 12 Jahre festgelegt, wäre also am 14. Mai 1984 abgelaufen.

Grundsätzlich sieht die Gemeindeordi

__vor, daß kommunale Wahlbeamte nurj

~ nach vorheriger öffentlicher Ausschn

bung der Stelle gewählt werden können. Sie läßt aber die Möglichkeit offen, durch Beschluß mit qualifizierter Mehrheit (2/3 der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder) auf eine Ausschreibung zu verzichten, wenn man sich im Rat aüf einen Bewerber geeinigt] hat.

JOSEF BECKER, der Vorsitzende der CDU-Fraktion, stellte in Übereinstimmung mit den beiden.anderen Fraktionen in der Vi bandsgemeinderatssitzung den Antrag, auf die Ausschreibung der Stelle des I. Beigeordneten zu verzichten. Man wisse, was man] an dem amtierenden I. Beigeordneten habe. /

Becker würdigte die Leistungen des Stelleninhabers im Laufe seiner nahezu 12jährigen Amtszeit. Heinz Reusch habe - so Josef Becker - mit dem Verbandsgemeinderat aber auch mit den Ortsgemeinden hervorragend .zusammengearbeitet und dort viel bewi Man sei sich einig darüber, Heinz Reusch auch in der nächsten Amtszeit als I. Beigeordneten haben zu wollen, daher könnem sich die Kosten der Ausschreibung sparen.

Der Verbandsgemeinderat gab durch einstimmigen Beschluß dem Antrag auf Verzicht auf die Ausschreibung der Stelle des hau| amtlichen I. Beigeordneten statt. Sodann setzte der Verbandsgemeinderat die Besoldung (wie bisher: Besoldungsgruppe B 2l ui die Aufwandsentschädigung (wie bisher: Höchstbetrag) des I. Beigeordneten fest. Anschließend wurde Heinz Reusch in geheim] Wahl mit großer Mehrheit zum I. Beigeordneten der Verbandsgemeinde wiedergewählt.

Erster Gratulant war BÜRGERMEISTER DOKTOR POSSEL-DÖLKEN, der sich für die gute Zusammenarbeit in seiner bishej gen Amtszeit bedankte und seiner Hoffnung Ausdruck gab, diese möge sich auch in der Zukunft fortsetzen.

Der wiedergewählte I. Beigeordnete HEINZ REUSCH dankte den Ratsmitgliedern für das durch die Wahl zum Ausdruck Vertrauen.

Als Maxime für sein Handeln in Zukunft sollten folgende Grundsätze gelten:

1. Wenn in der Verwaltung die Vernunft mit der Vorschrift ringe, wolle er dazu beitragen, daß die zuletzt Genannte nicht imi siegt.

2. Die eigene Entscheidung sei nicht so gut, als daß sie nicht durch eine bessere überprüft werden könne.

3. Er wolle die Nachdenklichkeit fördern und die Sensibilität wecken für neue Wege, die bisher in der Verwaltung nicht üblii waren.

I. Beigeordneter Reusch dankte seinen Wegbegleitern für die Zusammenarbeit in der Vergangenheit. Er hoffe, daß man auch» kunft gemeinsam noch so manches zum Wohle der Bevölkerung in der Verbandsgemeinde bewegen könne.

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