Wochenblatt
der Verbandsgemeinde Montabaur
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Wochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden
Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- roth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf
sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 197 3 - GVBI. S. 4 19 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.
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Jahrgang 11
FREITAG, den 23. Dezember 1983
Nummer: 51
Sehr verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!
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Während der bevorstehenden Festtage findet sicher jeder von uns eine ruhige und besinnliche Stunde, um über das ab laufende Jahr 1983 Rückschau zu halten.
Vielleicht ist das eine oder andere nicht so gekommen, wie wir uns dies am Jahresbeginn vorgestellt haben. Ich hoffe dennoch, daß Sie, Hebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei näherer Betrachtung letztendlich Grund zur Zufriedenheit entdecken.
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Sowohl für unsere Verbandsgemeinde und Stadt als auch für mich persönlich war das vergangene Jahr ein Jahr des Neubeginns. Der plötzliche Tod meines verehrten Vorgängers,
Herrn Bürgermeister Wilhelm Mangels, brachte zum Jahresanfang einen tragischen Einschnitt in eine Zeit des erfolgreichen Aufbaues und der aufstrebenden Entwicklung unserer Gemein - wesen.
Die Räte der Verbandsgemeinde und Stadt Montabaur haben mir durch die Wahl zum Bürgermeister ihr Vertrauen ausgesprochen. Es ist mir eine Verpflichtung, dieses Vertrauen durch eine am Wohl der Bürger orientierte sachgerechte Arbeit zu rechtfertigen und auszubauen.
Meine Besuche in den Ortsgemeinden und bei vielen Vereinen, Institutionen und Behörden dienten dem ersten Kennenlernen und einer persönlichen Bestandsaufnahme des Entwicklungsstandes und aktueller Vorhaben. Für die freundliche Aufnahme, die Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, die mir allerorts bekundet wurde, möchte ich mich herzlich bedanken.
Das Funktionieren unserer kommunalen Gemeinwesen wäre undenkbar, würden sich nicht viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in den verschiedensten Lebensbereichen mit Tatkraft und Engagement ehrenamtlich einsetzen.
r Hingabe und Opferbereitschaft wurde auch im vergangenen Jahr wieder in vielen Bereichen sichtbar. Ich sage ein herzliches yeschön allen, die mit dazu beigetragen haben, unser Zusammenleben zu verbessern, Hab und Gut zu schützen, Krankheiten ab- vhren, Leiden zü mildern, Freude zu schenken und Wissen zu vermitteln. Um diese stete und unermüdliche Bereitschaft im pfe der Gemeinschaft auch im neuen Jahr bitte ich sehr herzlich.
\Anzeichen sprechen dafür, daß es uns auch im neuen Jahr nicht leichtfallen wird, die Herausforderungen zu bewältigen und mit {Problemen fertig zu werden. Für die öffentliche Verwaltung gilt das gleichermaßen wie für das private Leben. Es wird unser {Anstrengung bedürfen,die im kommenden Jahr 1984 anstehenden Aufgaben zu lösen.
P'tte Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in diesem Sinne bei der Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben mitzuhelfen. |so kann das Jahr 1984 auch für unsere Verbandsgemeinde und Stadt ein gutes, erfolgreiches und glückliches Jahr werden. r a ^ en wünsche ich auch im Aufträge und im Namen der Kollegin und Kollegen Ortsbürgermeister sowie der Dame und Herren ^ordneten ein gesegnetes Weihnachtsfest. Dr _ p OS sel-Dölken, Bürgermeister
Foto: P ö h I e r

