Montabaur 3/44/83
c ) Landeszuweis’ungen und Zuschüsse für die örtl. Feuerwehren steigen gegenüber dem Haushaltsansatz um + 16.000 DM,
saldiere, so ergäbe sich noch.eine Erhöhung der Zuführung des Verwaltungshaushalts an den Vermögenshaushalt um - 185.000 DM
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d| Dem stehen Mindereinnahmen bei der Haushaltsstelle gegenüber, bei der die Kostenerstattungen des Bundes für die Volkszählung für 1983 einkalkuliert waren, also - 18.000 DM
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e) der Betrag, den die Stadt als Kostenbeteiligung
an den ungedeckten Kosten des Hallen- und Freibades an die Verbandsgemeinde zu erstatten hat, verringert sich um - 15.000 DM
f) die Lohnkostenerstattungen der Stadt und Ortsgemeinden für den Einsatz von Verbandsgemeindearbeitern sinken gegenüber dem Ansatz
um - 41.000 DM,
g) die Verbandsgemeindeumlage sinkt wegen
veränderter Umlagegrundlagen um - 23.000 DM.
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Insgesamt entstünden - so Bürgermeister Dr. Possel-Dölken Mindereinnahmen von - 97.000 DM
denen Mehreinnahmen von + 63.000 DM
gegenüberzustellen seien.
Es .verblieben also nur echte Mindereinnahmen
von - 34.000 DM
letrachte man die Ausgabenseite unter demselben Blickwinkel, "ergäben sich folgende Mehrausgaben:
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Für den Brandschutz entstünden zusätzliche Ausgaben in Höhe von +
24.000
DM
für die Abwasserbeseitigung müßten zusätzliche Mittel in Höhe von +
80.000
DM
verausgabt werden,
die Lohnkostenerstattungen an Ortsgemeinden liegen um ca. +
über dem Haushaltsansatz
27.000
DM
die Kreisumlage steigt um +
9.000
DM
weil die Schlüssel Zuweisung, also die Bemessungsgrundlage für die Kreisumlage bei einem unveränderten Umlagesatz von 26% zu einem geringen Anstieg der Kreisumlage geführt hat. ■ —--
In diesem Zusammenhang ging der Bürgermeister auch auf die Entscheidung des Kreistages ein,die Kreisumlage um 0,5 % zu erhöhen. Für die Verbandsgemeinde bedeute das Mehrausgaben in Höhe von 11.274,- DM, die im,Nachtragshaushaltsplan noch nicht berücksichtigt seien.
Die Verwaltung schlage vor, diesen zusätzlichen Ausgabenbedarf aus der Deckungsreserve zu finanzieren.
Zum Vermögenshaushalt führte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken aus,das Volumen gehe um 2.337.000,- DM (=9,5 %) auf 22.278.000,- DM zurück. Wenn man dabei die Darlehensumschuldungen, die ja Einnahme-und Ausgabeseite gleicher, maßen änderten, außer Betracht lasse, so ergäbe sich - bezogen auf das verbleibende Haushaltsvolumen von ursprünglich rd. 10.000,- DM - eine Veränderung um ca. 23 %.
Der Bürgermeister machte deutlich, daß - anders als im Verwaltungshaushalt - im Vermögenshaushalt die Einnahmeseite weitestgehend vom Ausgabenbedarf bestimmt wird. Hier ergäben sich gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsplan aus dem Nachtragshaushaltsplan folgende Änderungen:
a) Durch den vorläufigen Verzicht auf die Anschaffung
einer mobilen Schlammbeseitigungsanlage entstünden Minderausgaben von - 330.000 DM,
b) die Verlagerung der Baumaßnahmen für Kläranlagen in Oberelbert und Nentershausen
in die kommenden Haushaltsjahre - 1.530.000 DM,
c) die Verschiebung der Kanalisierung von zwei
Neubaugebieten (Baugebiet „Hehlberg" in Niedererbach und „Alter Galgen" in Montabaur) führe zu Minderausgaben von - 638.000 DM,
d) Bedingt durch die Umschuldungen von Darlehen entstehe eine zeitliche Verlagerung und Streckung der Tilgungsleistungen, dadurch entstünden Minderausgaben in Höhe von - 100.000 DM
Diesen Ausgabeneinsparungen stünden Mehrausgaben für folgende Maßnahmen gegenüber:
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iesen Mehrausgaben stünden Ausgabeneinspaungen gegenüber, und zwar
die Ausgaben, die für die Volkszählung vorgesehen waren, sinken um - 37.000 DM,
e) die Kosten für die Kindergartenfahrten reduzieren sich um - 32.000 DM
f) Als besonders erfreulich bezeichnete es der Bürgermeister, daß die Zinsen um rd. -270.000 DM sinken. Die Zuführungen zur Deckungsreserve
seien um - 20.000 DM
vermindert worden.
Oas ergäbe insgesamt eine Ausgabeneinsparung in Höhe von - 359.000 DM
D e m gegenüberzustellen seien die Mehrausgaben in
Höhe von + 140.000 DM
e s verblieben also per saldo Ausgabenein-
pparungen in Höhe von - 219.000 DM
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erläuterte, wenn man dieses tr 9ebnis mit den bereinigten Mindereinnahmen auf der Einnahmeseite von ' - 34.000 DM
a) Für die Restfinanzierung der Hauptschule in Montabaur entstehe ein zusätzlicher Ausgabenbedarf in
Höhe von + 104.000 DM
b) Die Abwicklung einer vorfinanzierten Kanalbaumaßnahme
"(Erstattung an die Ortsgemeinde Heiligenroth) erfordere einen Mehraufwand von + 49.000 DM
Die Ausgaben des Vermögenshaushaltes haben - so der Bürgermeister - natürlich auch Auswirkungen auf die Einnahmeseite.
a) das Beitragsaufkommen sinkt um - 360.000 DM
b) bei den Zuweisungen und Zuschüssen für die Straßenoberflächenentwässerung seien Mindereinnahmen in einer ähnlichen Größenordnung zu verzeichnen. Diese könnten allerdings kompensiert werden durch die nachträgliche Abrechnung der Kostenanteile von Land und Kreis für die Oberflächenentwässerung in klassifizierten Ortsdurchfahrten, so daß hier nur eine Mindereinnahme von
- 40.000 DM
entstehe. Diese relativ geringen Einnahmenausfälle erlaubten zusammen mit dem höheren Überschuß des Verwaltungshaushaltes, der an den Vermögenshaushalt abgeführt wird,
(+ 185.000 DM) eine Reduierung des Kreditbedarfes um 2.191.000,- DM auf 532.300,- DM.
i von 8.00 bis 12.00
bhr lC |!if ,2 ?' ten < * or Verbandsgemeindoverwaltung, Rathaus Großer Markt 10 und Konrad-Adenauer-Platz, montags, mittwochs bis freitags ’ r . uienstags von 8,00 bis 12.00 Uhr, 16.00 bis 18.30 Uhr.
der Verbandsgemeindeverwaltung 02602/196-0 (DurchwahlmÖglichkeit)-nach Dienstschluß über Anrufbeantworter unter Nr. 02602/196-0-, BandsD'^m - j ^ er Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur Dr. Possel-Dölken 02602/196.100 (nach Dienstschluß 02602/196.184), I. Beigeordneter der Ver- piensf Monta baur Reusch 02602/196.101 (nach Dienstschluß 02602/196.187), Verbandsgemeindewerk (Wasserwerk) nach Dienstschluß: siehe Bereitschafts-
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