Montabaur 2/44/83
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Öffent! Bekanntmachungen
Vit Verwaltung informiert
Öffentliche Bekanntmachung über die Übermittlung der Lohnsteuer karten 1984
Die Gemeindebehörden stellen den Arbeitnehmern zur Zeit die Lohnsteuerkarten 1984 zu. Auf die mit den Lohnsteuerkarten gleichzeitig zugestellte Informatiohsschrift „Lohnsteuer 84', wird besonders hingewiesen. Ehegatten, die beide in einem Dienstverhältnis stehen, haben die Möglichkeit, bei der zuständigen Gemeindebehörde die Steuerklasseneintragung auf den Lohnsteuerkarten ändern zu lassen. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die zuständigen Gemeindebehörden und die Finanzämter.
Arbeitnehmer, die eine Lohnsteuerermäßigung mit Wirkung ab 1. Januar 1984 nicht beantragen wollen bzw. aufgrund der Antragsgrenze von 1.800,- DM nicht beantragen können oder denen die Gemeindebehörde bzw. das Finanzamt den zustehenden Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte 1984 eingetragen hat, werden gebeten, die L'ohnsteuerkarte 1984 im eigenen Interesse bald ihrem Arbeitgeber vorzulegen.
Koblenz, im Oktober 1983 Oberfinanzdirektion Koblenz
öffentliche Bekanntmachung
Aufstellung eines Bebauungsplanes im Bereich östlich der Auerhahnstraße im Stadtteil Horressen;
Veröffentlichung des Aufstellungsbeschlusses gern. § 2 Abs. 1 des Bundesbaugesetzes (BBauG)
Der Stadtrat von Montabaur hat in seiner Sitzung am 19.10.83 beschlossen, für einen Bereich östlich der Auerhahnstraße im Stadtteil Horressen einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung „Feldchen" aufzustellen.
Der Geltungsbereich wird im groben wie folgt umgrenzt: im Norden: von der Wegeparzelle Nr. 2407/2 im'Osten: von der Grabenparzelle Nr. 2412
im Süden: von der Wegeparzelle Nr. 21/2411
im Westen: von der Auerhahnstraße.
Der Aufstellungsbeschluß wird hiermit gern. § 2 Abs. 1 BBauG öffentlich bekanntgemacht.
Montabaur, 25.10.1983
Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
Zwangsversteigerung
Am Dienstag, dem 29. November 1983,13.30 Uhr, soll an der Gerichtsstelle Montabaur, Bahnhofstr. 47, Saal 6, das Grundstück lfd.Nr. 1, Flur 48, Flurstück 143 Ackerland Lahnstraße 14,33 ar - Grundbuch Heiligenroth, Band 30, Blatt 1183 versteigert werden.
Verkehrswert: 260.000,--DM.
Einfamilien-Wohnhaus, Baujahr 1981/82 mit nicht ausgebautem Walmdach, Untergeschoß zum Ausbau einer Einliegerwohnung vorgesehen, bebaute Fläche 138,6qm, Gasheizung und Kachelofen vorhanden, gute Isolierung (Gasbeton, Isolierverglasung) Bieter müssen damit rechnen, daß 10 % des Bargebotes als Sicherheit zu leisten sind (Bargeld, von der Landeszentralbank bestätigter Scheck, Bankbürgschaft)
Amtsgericht Montabaur - 8 K 45/82 -
Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates am 25. Oktober 1983
Erstmals unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken und erstmals im neuen SitzungssaI in der Ebene 3 des Rathaus-Erweiterungsbaues tagte am 25.10.1983 der Verbandsgemeinderat.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken machte zu Beginn der Sitzung auf diese „zweifache Premiere" aufmerksam.
Er nahm die Gelegenheit zum Anlaß, an seinen Amtsvorgänger, den am 14.1.1983 verstorbenen Bürgermeister Wilhelm MANGELS zu erinnern, der - so Dr. Possel-Dölken, - den Rathaus-Neubau beharrlich verfolgt hat und dem es leider nicht vergönnt war,die Fertigstellung dieses Bauwerkes zu erleben.
Auf Anregung des Bürgermeisters erhoben sich die Ratsmitglieder von ihren Plätzen und gedachten schweigend des verstorbenen Bürgermeisters WILHELM MANGELS. Zur Erinnerung an ihn wurde im neuen Sitzungssaal ein Porträt von Wilhelm Mangels angebracht.
Unter Hinweis auf den Umstand, daß dies die erste Sitzung unter seiner Leitung war, brachte BÜRGERMEISTER DR. s POSSEL-DÖLKEN den Wunsch zum Ausdruck, daß eine gul und gedeihliche Zusammenarbeit mit den Fraktionen möglich sei und der Verbandsgemeinderat auch in Zukunft gute und weise Beschlüsse zum Wohle der Verbandsgemeinde und ihrer* Bürger fassen und so zur Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde beitragen möge.
Nachtragshaushaltssatzung und Nachtragshaushaltsplar für 1983 verabschiedet
„Einstimmig angenommen", lautete die Feststellung von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zum Schluß der Debatte über die Nachtragshaushaltssatzung, den Nachtragshaushaltsplan, dasgeänderte Investitionsprogramm der Verbandsgemeinde j sowie überden Nachtragswirtschaftsplan, des Verbandsgemeindewerkes.
Zuvor hatte der Bürgermeister einen Überblick über den Inhalt,] des Planwerkes gegeben, und die Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen (Wolfgang Seul für die CK Reiner Schlemmer für d ie SPD und Helmut Hepfer für die F hatten Erklärungen abgegeben und darin die Zustimmung ihr(| Fraktionen signalisiert.
In seinen Ausführungen überden Inhalt des Nachtragshaushalts planes wies Bürgermeister Dr. Possel-Dölken darauf hin, daß das Volumen des Verwaltungshaushaltes um 213.700,- DM (1,21 %) auf nunmehr 17.486.900,- DM gesunken ist. Dies sei zwar nur eine geringfügige Reduktion, vermindere aber die seinerzeit schon als sehr maßvoll bezeichnete Steigerung des Haushaltsvolumens im Verwaltungshaushalt gegenüber dem Jahr 1982. Die Steigerungsrate sei damit um etwa die Hälfte verringert worden.
Nach den Worten von BÜRGERMEISTER DR. POSSEL-DÖLKEN sind auf der Einnahmenseite des Verwaltungshaushaltes im wesentlichen folgende Änderungen zu verzeichnen:
a) Mehreinnahmen aus der Vergnügungssteuer + 10.000 0^|
b) die Schlüsselzuweisungen,die das Land an die Verbandsgemeinde zahlt, steigen um + 37.000 D
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