Montabaur 10 / 13 / 83
Jeder Hundebesitzer mag sich einmal die Frage stellen, ob er selbst es wohl hinnehmen wird, wenn andere Hundehalter ihm zumuten, ständig den Hundekot auf dem Bürgersteig vor seinem Anwesen oder auf seinem Grundstück zu entfernen. Bei einigem guten Willen dürfte es nicht schwerfallen, diese Verunreinigungen, die anderen Bürgern zur Belästigung werden, zu vermeiden.
Ich richte deshalb an die Hundebesitzer die dringende Bitte, ihre Tiere künftig so zu halten, daß kein Anlaß mehr zu Beschwerden wegen verunreinigter Bürgersteige und Gehwege besteht.
Hümmerich, Ortsbürgermeister
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Bücherei der Kirchengemeinde
Die Ausleihstunden (1.Sonntag und 3.,Donnerstag des Monats) werden letztmalig im April, ausgenommen Ostersonntag, gehalten. Dann beginnt eine Sommerpause, die erst bei Bedarf und nach erneuter Beratung im Pfarrgemeinderat beendet wird. Wir bitten, die ausgeliehenen Bücher alsbald zurückzugeben.
EITELBORN:
MGV Eitelborn 1866
Heute, Gründonnerstag, den 31. März 1983, beginnt die Chorprobe des MGV Eitelborn 18S6 wegen des Ab^ndmahlhoch- amtes erst um 20.30 Uhr im Vereinslokal „Zur Sporkenburg".
BUCHFINKENLAND
HORBACH:
Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Horbach vom 24.3.83
Haushaltssatzung 1983 verabschiedet
Mehrheitlich - bei einer Gegenstimme - wurde der im Entwurf vorgelegte Haushaltsplan bzw. die Haushaltssatzung für 1983 beschlossen. Der Beschlußfassung ging zunächst eine Erläuterung durch den zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur voraus.
Die Haushaltssatzung enthält folgende Festsetzungen:
VERWALTUNGSHAUSHALT;
Einnahmen./ Ausgaben je 470.000,-- DM
VERMÖGENSHAUSHALT
Einnahme/Ausgabe je 451.500,--
Kreditermächtigung 180.000,--
(Neu Verschuldung) 67.000,-
Umschuldung 113.000,-
Steuersätze - gegenüber dem Vorjahr unverändert -
Grundsteuer A 220 %
Grundsteuer B 240 %
Gewerbesteuer 280 %
DM
DM
DM
DM.
Hundesteuer
für den 1. Hund 36,-- DM
für den 2. Hund 24,- DM
für jeden weiteren Hund 72,- DM
Zur Haushaltssituation der Gemeinde ist folgendes auszusagen:
RÜCKBLICK AUF 1982
Einsparungen beim Ausbau der K 171 und beim Bau eines Weges zur Müllkippe bedingten, daß die für 1982 ursprünglich vorgesehene Neuverschuldung von 21.000,- DM nicht erforderlich wurde. Es war sogar eine Zuführung ^ur allgemeinen Rücklage über 40.000,- DM möglich.
1983
VERWALTUNGSHAUSHALT
Schwerpunkte des Verwaltungshaushaltes bilden die Einnahmen und Ausgaben des Forstetats, der zwar ausgeglichen abschließt, jedoch nur einen geringen Überschuß erwirtschaftet Der Bereich Steuern, allgemeine Zuweisungen und Umlagen bildet den 2. Schwerpunkt des Verwaltungshaushaltes. Hierist! festzustellen, daß trotz gestiegener Umlagebelastungen undIM^ dereinnahmen bei der Gewerbesteuer eine höhere Zuführung zum Vermögenshaushalt als in 1982 erreicht werden kann , (1983 54.000,-DM/1982 52.000,-DM) (
VERMÖGENSHAUSHALT: i
Mit 113.000,- DM entfallen ca. 25 % des Volumens des Vermö-j genshaushaltes auf Umschuldungen (/Ablösung bestehender Kreditverträge durch neue Kreditverträge zur Erlangunggünsti-] gerer Kreditkonditionen), so daß für die Investitionstätigkeit j der Gemeinde noch 338.500,- DM verbleiben. Diese Gelder ' stehen für die Realisierung folgender Maßnahmen bereit:
1. Kauf eines Schreibtisches und Anschaffung
von Fahnen 4.000,-- OM
2. 1<ostenanteil der Ortsgemeinde am
Bau eines Mehrzweck- und Umkleidegebäudes am Sportplatz 50.000,-DM
3. Ausbau eines Teilstückes des Brunnenweges 11 25.000, - DM
4. Grunderwerb für den Ausbau der K 171 12.000,-1
5. Ausbau Backesweg/.Verkehrsberuhigte
Zone 217.000,-DM
6. Grunderwerb für den Ausbau der ,
L 326 10.000,-DM;
7. Straßenbeleuchtung „Vorm Tor" 4.000,-DM
8. Straßenbeleuchtung „Backesweg " 9.500, - DM
9. Kauf eines gebrauchten Unimogs 4.000,- DM
10. Ordentliche Tilgung 2.800,- DM
Die Finanzierung der vorgenannten Maßnahmen wird durch]* folgende Einnahmen sichergestellt:
1. Ausbaubeiträge K 171 26.000,-D
2. Restzuweisung des Landes für den Ausbau
der K171
3. Zuweisung des Landes für den Ausbau des Backesweges zu einer verkehrsberuhigten Zone
4. Grundstückserlöse
5. Zuführung vom Verwaltungshaushalt
6. Rücklagenentnahmen
7. Kreditaufnahme (Neuverschuldung)
1.500,-
40.000,-1 30.000,- I 54.000,-1 90.000,- I 67.000,- C
AUSBLICK 1984/1986 Schwerpunktprojekte der kommenden Jahre sind die Erschli ßung der Neubaugebiete (Kleines Hühfeld II und An der Seif de), der Ausbau von Straßen (Gartenstraße und WesterwaldJ Straße) dielRenovierung des Backhauses, der Bau eines Km« Spielplatzes im Baugebiet „Kleines Hühfeld" sowie der Bau j einer Leichenhalle. Ausweislich der jetzigen Finanzplanung^ diese Maßnahmen finanzierbar.
Ausdruck einer soliden Leistungsfähigkeit ist die ermittelte^ Finanzspitze, die sich für Horbach wie folgt darstellt:
1983 Ü 51.000,- DM
1984 Ü 53.000,-DM
1985 Ü 56.000,-DM
1986 Ü 49.000,-DM
Zuschuß für Kindergarten beim Familienferiendorf Hiibiif I gewährt J
Dem Ortsgemeinderat wurde ein Schreiben des Familien dorfes Hübingen zur Kenntnis gegeben. Aus diesem geh* daß die erwirtschafteten Einnahmen nicht zum Ausgleie der Personal- und Sechkosten ausreichen. Es wurde dabe*^ von den Gemeinden, deren Kinder den Kindergarten im feriendorf in Hübingen besuchen, Zuschüsse erbeten.

