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Klontabaur 3/12/ 83
[Anschließend beschloß der Verbandsgemeinderat EINSTIMMIG, [die Jahresrechnung für das Jahr 1981 und genehmigte Mehr- ' en bei einzelnen Haushaltsstellen, soweit nicht bisher Ischon über über- und außerplanmäßige Ausgaben entschieden ■worden ist. Gleichzeitig erteilte der Verbandsgemeinderat dem ■Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde [Montabaur für das Haushaltsjahr 1981 Entlastung.
(GENEHMIGUNG VON HAUSHALTSÜBERSCHREITUNGEN ■FÜR 1982
lleweils durch einstimmigen Beschluß gab der Verbandsgemeinde- fat seine Zustimmung zu folgenden Haushaltsüberschreitungen:
| Es wurde eine außerplanmäßige Ausgabe für Bauausgaben im Feuerwehrbereich in Höhe von 4.434,74 DM beschlossen. Diese entsteht für die Herstellung der Fahrbahn und der Straßenentwässerung der Straße entlang der Eichwiese in Montabaur. Die Ausgabe wird durch Einsparungen bei anderen Maßnahmen im Vermögenshaushalt im Feuerwehrbereich gedeckt.
| Zugestimmt wurde vom Verbandsgemeinderat auch einer überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 7.580,18 DM für die Haushaltsstelle 700.679. Es handelt sich hierbei um innere Verrechnungen zwischen verschiedenen Haushaltsstellen.
i Der Haushaltsansatz bei der Haushaltsstelle „Aufwendungen bei besonderen Anlässen" wurde um 4.367,97 DM überschrit- i ten. Es handelt sich dabei um die Ausgaben für die Tanzver- ’apstaltung „10 Jahre Verbandsgemeinde". Den Aufwendungen von 4.367,97 DM stehen Einnahmen aus Eintrittsgeldern ) in Höhe von 3.780,- DM gegenüber, so daß der Haushalt der Verbandsgemeinde letztlich lediglich mit 587,97 DM belastet wird.
Bekanntgabe einer Darlehensumschuldung
Nachträglich wurde der Verbandsgemeinderat über die Aufnahme lines Kredites in Höhe von 1.000.500,- DM zur Umschuldung |ines Darlehens auf genommen. Die Kreditaufnahme erfolgte i folgenden Bedingungen:
Buszahlungskurs: 100 %, Zinssatz 6,10 %, Tilgung 1 %.
Bie Festschreibung des Zinses erfolgte auf 1 Jahr. Diese Um- phuldung wurde vorgenommen, um bessere Konditionen zu |rzielen. Der bisherige Zinssatz für das Darlehen betrug 6,5 %.
itatung der abwassertechnischen Zielplanung des Landes und ler Änderungsvorschläge der Verbandsgemeinde Mer diesem Punkt stallte der I. BEIGEORDNETE DER [ERBANDSGEMEINDE, REUSCH, die abwassertechnische plplanung des Landes für den Bereich der Verbandsgemeinde ontabaur sowie die Änderungsvorschläge der Verbandsge- feindeverwaltung vor. Nach der abwassertechnischen Ziel- jwiung OES LANDES aus dem Jahre 1981, die aufbaut auf Intwürfen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Planungen Ind folgende Gruppen u. Einzeikläranlagen im Bereich p Verbandsgemeinde Montabaur vorgesehen:
Die Ortsgemeinden Nentershausen und Niedererbach sollten zusammen mit drei Gemeinden aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Wallmerod an die Gruppenkläranlage des Abwasser- verbandes Limburg angeschlossen werden. Dadurch entstehen Kosten für die Verbandsgemeinde in Höhe von 4.950.000,- Dli/I.
| Die Ortsgemeinden Welschneudorf, Oberelbert, Niederelbert, j Dntershausen und Holler sollten an die Kläranlage Montabaur I an 9 esc hlossen werden. Dadurch würde es notwendig, die
Kläranlage in Montabaur zu erweitern oder eine neue zu errichten.
Kosten für die Verbandsgemeinde 9.419.000,- DM
3. Die Stadtteile Eschelbach und Eigendorf sowie die Neubau
gebiete im Stadtgebiet und das Industriegebiet „Alter Galgen" sollten amdie Kläranlage in Montabaur angeschlossen werden. Kosten für die Verbandsgemeinde 5.906.000,- DM
4. Für die Ortsgemeinden Girod und Nomborn sollte eine Kläranlage unterhalb von Nomborn gebaut werden.
Kosten: 2.5000.000,- DM
5. Die Gemeinden, die zum Gelbachtal entwässern, sollten an eine neu zu errichtende Gruppenkläranlage unterhalb von Dies angeschlossen werden. Dadurch entstünden
Kosten von 9.273.000,- DM
6. Für die Ortsgemeinde Simmern sollte eine eigene Kläranlage
errichtet werden. Kosten: 2.214.000,-DM.
Kosten insgesamt:
34.262.000,- DM.
Angesichts immer knapper werdender Mittel, des verständlichen Vorranges großer Gruppenanlagen und von Einleitern mit stark verschmutztem Abwasser, verbunden mit der Weiterentwicklung von Systemen in der Klärtechnik, wurde von der Verbandsgemeindeverwaltung nach neuen wirtschaftlicheren Konzepten gesucht. Anstoßwirkung hätte dabei das Abwasserabgabengesetz mit seinen Belastungen für die Bürger. Eine Rolle spielte auch die Auskunft der Wasserwirtschaftsverwaltung, daß nach der Priorität der vorliegenden Projekte die Förderung einer Gruppenanlage in den nächsten 5 Jahren unwahrscheinlich sei.
Eine Untersuchung der von der Industrie weiter entwickelten Systeme zeigte, daß sich für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur mit nicht stark belastetem Abwasser - dem Durchschnitt der Verbandsgemeinden insgesamt entsprechend zwgj Systeme besonders anbieten:
a) Die biolbgische Vollreinigung durch Simultanteichanlagen mit Linienbelüftung. Hierzu gehören zwei Reinigungsbecken, die über einen Linienbelüfter mit Sauerstoff versorgt werden, und ein Nachklärbecken. Der Vorteil liegt darin, daß eine gesonderte Behandlung des Oberflächenwassers entfallen kann, da in den Becken ein Puffer vorhanden ist, der die Mengen eines starken Regenfalles aufnehmen kann.
Die Schlammbehandlung fällt nur alle 6 Jahre an. Die Investitionskosten sind gering, Betriebs- und Unterhaltungskosten liegen unter den Werten der großen harkömmlichen Anlagen. Zu berücksichtigen ist allerdings, daß ein relativ großer Flächenbedarf von 4 - 5 m2 je Einwohnergleichwert notwendig.
b) Biologische Vollreinigung nach dem System „Stähler-matic" der Firma Salzgitter-Maschinen und Anlagen, AG, Salzgitter, in Tauchtropf körperverfahren mittels Zollrädern.
Der Vorteil liggt in einem außerordentlich geringen Platzbedarf (ca. 1/3 klassischen Belebungsverfahrens) sowie des geringen Energiebedarfes aufgrund der besonderen Konstruktionsmerkmale (ca. 1/2 der üblichen Werte von Belebungsanlagen). Ein weiterer Vorteil liegt im-Baukasten- system dieser Anlage.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren wurden folgende Änderungen vorgeschlagen:
f nta 9 . M,„ N r^ r VERBANDSGEMEINDEVERWA LTUNG, fiathaus, Großer Markt 10 und Konrad.Adenauer-Platz und Wasserwerk Rathaus, Großer Markt 10, lttwoch |.I° M bls Frel,a 9 8-00 bis 12.00, Dienstag 8.00 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr. B A U A M T (Konrad-Adenauer-Platz) Dienstag 8 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr,
SP RE CH ’ 6 00 Uhr ' Don " ers,a!3 800 bis ’ 2 -°° Uhr '
(»tobdur Re Ab * S *" HLUSSE Verbandsgemeindeverwaltung 02602/196-0 (nach Dienstschluß über Anrufbeantworter unter Nr. 02602/196.0) I. Beigeordneter der Verbandsgemenide ■odienblatt ^ C « • (nach Dienstschluß 02602/196.18 7) Wasserwerk Montabaur nach Dienstschluß: siehe Bereitschaftsdienst. — REDAKTIONSSCHLUSS für das
TANTEN d 1S * * ewe, * s m °nf«SS 12.0Q Uhr bei der Verbandsgemeindeverwaltung.
r"oba Ur ^. r ^ rl ! ands9emeinde * (asse: Kreissparkasse Montabaur Nr. 500017, (BLZ 57051001), Nassauische Sparkasse Montabaur Nr. 803000212 (BLZ 51050015), Volksbank • '08, (BLZ 57091000), Postscheckamt Frankfurt/Main {BLZ 50010060} Nr. 10800603, Deutsche Bank Montabaur Nr. 430 5959, (BIZ 57070045). . •

