Montabaur 2/12/83
Amtsrat Reinhard Sonnenschein in den Ruhestand verabschiedet
Beigeordneter Heinz Reusch verabschiedete Amtsrat Reinhard Sonnenschein als einen Mann, der mit seiner Art und seinem Namen Stadtgeschichte gemacht hat.
38 Jahre war er im öffentlichen Dienst, nachdem er in der Privatwirtschaft seinen beruflichen Werdegang begonnen hatte, Zunächst bei der Stadt und später bei der Verbandsgemeinde Montabaur. 1945 begann er seinen Deinst bei der Verwaltung, 1951 legte er seine erste und 1954 seine zweite Verwaltung;- prüfung ab. 1960 wurde er Inspektor, 1968 Amtmann und 1973 Amtsrat.
Mit seinem Namen verbindet sich untrennbar die Stelle des Leiters der Ortspolizeibehörde. Beigeordneter Reusch dankte Herrn Sonnenschein für seinen nachhaltigen Einsatz, für eine gute Zusammenarbeit und eine stete loyale Unterstützung der Verwaltungsleitung.
X
sw-
Üü
Foto>.Ferdi Görg
Personalratsvorsitzender Schrupp wünschte dem Pensionär noch viele Jahre des wohlverdienten Ruhestandes.
Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 17. März 1983
Bekanntgabe von Eilentscheidungen
Zu Beginn der Sitzung wurde der Verbandsgemeinderat über zwei Eilentscheidungen informiert, die die Beigeordneten getroffen haben, weil diese Angelegenheiten nicht bis zur Verbandsgemeinderatssitzung aufgeschoben werden konnten. Eine dieser Eilentscheidungen bezog sich auf die Anschaffung eines neuen Computers für die Verbandsgemeindeverwaltung. Die vorhandene Anlage hätte generalüberholt werden müssen. (Kosten: 10.460,-- DM) Der Verwaltung wurde ein gebrauchter generalüberholter Computer des gleichen Modelles angeboten. Die Kosten für dessen Erwerb betrugen 3.500,- DM.
Die zweite Eilentscheidung hatte die Auftragsvergabe zur Re- generierungdes Tiefbrunnens Horbach zum Inhalt. Man hatte festgestellt, daß der Brunnen in Horbach in seiner Ergiebigkeit von ursprünglich 600 pro Tag auf 150 m^ pro Tag zurückgegangen ist. Außerdem ergab sich beim Abpumpen des Brunnens eine schnelle Absenkung und ein langsamer Wiederansti'eg des Wassers. Daraus war zu schließen, daß die Filterrohre stark verockert sind und so der Zufluß des anstehenden Wassers verhindert wird. ■'
Um die erheblichen Kosten für die Erschließung neuer Wassergewinnungsanlagen einzusparen, soll der Tiefbrunnen rege- __ neriert werden. Dazu werden die Verockerungen mechanisch und chemisch gelöst und die Filter gesäubert. Dafür fallen Kosten von rd. 18.600,- DM an. Der Verbandsgemeinderat war mit diesen beiden Eilentscheidungen einverstanden.
4~
Jahresrechnung der Verbandsgemeinde für 1981 beschlossen/ Entlastung des Bürgermeisters und der Beigeordneten ausgesprochen.
Bei diesem Punkt führte das älteste Ratsmitglied, Anne Mertin (CDU) den Vorsitz. Der VORSITZENDE DES RECHNUNG PRÜFUNGSAUSSCHUSSES der Vefbandsgemeinde, Ratsmlt- glied MICHAEL KNOPP (CDU), berichtete zunächst über d# Ergebnis der Prüfung der Jahresrechnung durch den Rechnungsprüfungsausschuß. Er stellte fest, daß die Haushalts- undj Wirtschaftsführung der Verbandsgemeindeverwaltung nach den Feststellungen des Rechnungsprüfungsausschusses im wesentlichen ordnungsgemäß erfolgte.
Es seien keine gravierenden Mängel festgestellt worden. Weser] licher Punkt des Prüfungsberichtes sei die Feststellung, daßd Kosten für die außerschulische Nutzung der Sporthallen, die] der Trägerschaft der Verbandsgemeinde stehen, zu hoch sei« Die Verwaltung sei vom Rechnungsprüfungsausschuß aufgeffl dert worden, ein Konzept vorzulegen, durch das die Persona^ kosten gesenkt werden könnten. I nsgesamt sei festzustellen, daß der Haushaltsplan 1981 eingehalten, die Jahresrechnung j ordnungsgemäß erstellt, die einzelnen Rechnungsbeträge im: wesentlichen sachlich und rechnerisch vorschriftsmäßig bei und belegt, bei Einnahmen und Ausgaben nach den gesetzW und sonstigen Vorschriften verfahren und die Verwaltung sparsam und wirtschaftlich geführt worden seien.
RATSMITGLIED REINER SCHLEMMER (SPD) ging
auf die Beanstandung des Rechnungsprüfungsausschusses em,| daß in einigen Fällen die Frist für Skontoabzüge versäumtv den sei. Er forderte die Verwaltung auf verfahrenstechnisch sicherzustellen, daß künftig diese Fristen beachtet werden uil die Möglichkeit, Skonto von Rechnungen abzuziehen, genutij wird. Außerdem forderte auch er die Verwaltung auf, die Personalkosten für den Schlüsseldienst an den Schulturnhali die für die außerschulische Nutzung dieser Hallen entstehen,| drastisch zu senken.
VERIAÖ1
Die Bürgerzeitung erschein1 wöchentlich. Heräusgaber, Druck u. Verlad: Verlag + Druck Linus Wiltich, 5410 Höhr-Grenzhaus»n, Rhtinstr. 41, Postfo ^ 1
'""'"‘i 3061-' * 1 ““— • ” ..
Telefon (026 24) Quartalpreis DM 2,00.
4, ■ Telex 869502 mgirm ■ Verantwortlich für den Inhalt • Klaus Bösler . Einzelstücke durch den Verlag zum Preis von DM 0,70 + Versondfcosfen.
BURGERZEITUNG ÖFFENTLICHEN BEKANNTMACHUNGEN DER KOMMUNALVERWALTUN^
jr Anzeigenveröffentlichungen und fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere z.Zt. gültige Anzeigenpreisliste. ^ lieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den

