Montabaur 7/43/82
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5. Kostenerstattungen, Zuweisungen
+ 37.430,-- OM
Mehrbetrag durch höhere Ersatzleistungen bzw. Erstattungen im
für lfd. Zwecke
sozialen Bereich, durch höhere Verrechnungen und durch eine
Landeszuweisung im Forstetat für die Anlage des Lärmschutzwaldes
in Montabaur-Eschelbach.
6. Sonstige Finanzeinnahmen
+ 136.500,— DM
Mehreinnahmen aus der Konzessionsabgabe für Stromlieferungen sowie
höhere kalkulatorische Kosten, die auch auf der Einnahmeseite zu
Buche schlagen.
zusammen
+ 761.000,— DM
Ausgaben
Unterschied
Erläuterungen
1. Personalausgaben
- 30.000,— OM
Einsparung der Deckungsreserve
2. Sächliche Verwaltungs- und Betriebsausgaben
+ 110.300,— DM
Auf Verrechnungen und die kalkulatorischen Kosten entfallen + 64.500,— DM, so daß an "echtem" Mehrbedarf + 45.800,— DM verbleiben (= + 2,65 %).
Besonders ins Gewicht fällt der erhöhte Aufwand für die Leistungen der Sozialhilfe (+ 75.000,— DM). Daneben entsteht bei vielen Unterabschnitten ein Mehrbedarf von zusammen 72.780,— DM. Diesen Mehrausgaben von 147.780,— DM stehen Ausgabeeinsparungen von
101.980,— DM gegenüber, so daß schließlich ein Mehrbedarf von
45.800,— DM verbleibt. Bei den Ausgabeeinsparungen sind insbesondere die um 71.500 1 — DM verminderten Ümlegungskosten hervorzuheben.
1 3. Zuweisungen, Zuschüsse
- 26.840,— DM
Insbesondere Verminderung der Kostenbeteiligung an den ungedeckten Kosten für das Hallenbad (Anpassung an den Nachtragshaushalt der Verbandsgemeinde).
1 4. Zinsen
- 229.100,— DM
Die Kreditermächtigung wird erst im letzten Quartal 1982 in Anspruch genommen. Zinsen fallen daher nur teilweise an. Daneben hat sich die Umschuldung verschiedener Darlehen positiv ausgewirkt.
i 5. Umlagen
+ 307.110,— DM
Mehrbeträge aufgrund der nunmehr vorliegenden endgültigen Umlagegrundlagen. Die Umlagegrundlagen wurden vor allem durch die erhöhte Schlüsselzuweisung beeinflußt.
6. Zuführung zum Vermögens-' haushalt
+ 629.530,— DM
Den Mehreinnahmen von zusammen 761.000,— DM stehen Mehrausgaben von 131.470,— DM gegenüber. Die Differenz kann dem Vermögenshaushalt zugef'ührt werden.
zusammen
+ 761.000,- DM
II. VERMÖGENSHAUSHALT
Im Vermögenshaushalt vermindert sich der Umfang um 929.600,- DM auf 11.976.800,- DM (= ./. 7,21 v.H.).Maßgebend dafür sind Ausgabeeinsparungen und Investitionsverlagerungen, die in der folgenden Übersicht im einzelnen dargestellt werden.
1. AUSGABESEITE:
Ausgabeart
Veränderunqen
Saldo
+
-
1. Bauausgaben
288.800,— DM
1.185.000,— DM
896.200,— DM
2. Erwerb von Grundstücken
267.500,— DM
117.880,— DM
+ 149.620,— DM
3. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen
76.700,— DM
. 218.500,— OM
141.800,— OM
4. Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens
3.000,— DM
500,— DM
+ 2.500,— DM
5. Tilqunqsleistunqen
8.200,— DM
51.920,— DM
43.720,- DM
zusammen
644.200,— DM
1.573.800,— DM
929.600,— DM .
Zu 1:
Neu veranschlagt wurden die Kosten für den Bau der Bürgersteige einschl. Straßenbeleuchtung im Kreuzungsbereich „Limburger Straße /Tonnerrestraße ( + 140.000,- DM), Eine Zuweisung des Landes wird erwartet. Ebenfalls zusätzlich in das Investitionsprogramm aufgenommen wurden Kostenanteile für den Bau des Rad- und Fußweges an der L 313 zwischen Montabaur-Eschelbach bis ins Schul- und Sportzentrum (+ 30.000,- DM). Die übrigen Mehrausgaben entfallen auf den Straßenbau.
Bei der Verwirklichung des Projektes „Innere Stadtumgehung" wird ein Teil des ursprünglich veranschlagten Ausgabebedarfs - angepaßt an Baubeginn und Baufortschritt - ins nächste Jahr verlagert (- 620.000,- DM). Die darüber hinausgehende Auftragsvergabe ist durch eine Verpflichtungsermächtigung abgesichert. Nicht mehr verwirklichen läßt sich in diesem Jahr der vorgesehene Straßenbau im „Horresser Berg" (- 270.000,- DM), da die Rechtskraft der Umlegung voraussichtlich erst Ende Oktober eintritt. Aus dem 9leichen Grunde sind von der Stadt vorzufinanzierende Beiträge und Baukostenzuschüsse für Grundstücke, die der Stadt im Umlegungsverfahren „Horresser Berg" zuqewiesen und nicht sofort weiterveräußert werden können, nicht mehr zu erwarten (-150.000,-DM).
Zu 2:
Weil Grundstückseigentümer im Baugebiet „Himmelfeld" die eingegangenen Bebauungsverpflichtungen nicht erfüllen konnten, erfolgten bzw. erfolgen voraussichtlich noch Rückkäufe durch die Stadt. Dafür müssen + 250.000,- DM zusätzlich bereitgestellt werben. Mit der Veräußerung bzw. Weiterveräußerung und entsprechenden Mehreinnahmen in gleicher Höhe wird gerechnet. Die ("eniger-Ausaaben beruhen ausschließlich auf verminderten Ausgleichszahlungen in den Umlegungsverfahren „Baumberg", »Horresser-Berg" und „Hemchen".

