Montabaur 13/4/82
wurde um Bewilligung von Zuschüssen gebeten. Der Rat stimmte einer Zuschußgewährung einstimmig zu. Die Zuschußhöhe beträgt 1.020,- DM.
Rat erörterte Möglichkeit über Schneeräumung in den Ortsstraßen
Im Rat wurden Möglichkeiten diskutiert, inwieweit die Schneeräumung in den Ortsstraßen sichergestellt werden kann. Der Ortsbürgermeister wurde beauftragt, mit einem ortsansässigen Landwirt diesbezüglich Verhandlungen aufzunehmen.
NOMBORN:
Holzversteigerung
Am Sajjistag, dem 30. Januar 1982,findet im Gemeindewald Nomborn eine Holzversteigerung statt. Es werden ca. 60 rm Buchenholz versteigert. Treffpunkt 10 Uhr vor dem Bornkasten (Grundstück Erlenhof)
Bendel, Ortsbürgermeister
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Nomborn am 20.1.1982
Straßenbeleuchtung soll auch weiterhin die ganze Nacht hindurch brennen
Im Rat wurde die Diskussion darüber geführt, ob durch Änderung der Schaltzeiten (zur Diskussion stand die sogenannte Halbnachtschaltung" entsprechend der die Straßenbeleuchtungsanlage nach Mitternacht bis ca. 4.00 Uhr ausgeschaltet wird) nennenswerte Energieeinsparungen erzielt werden können. In der Sitzung am 20.1.1982 wurde hierzu ein Vertreter der KEVAG gehört. Nach Abschluß der Diskussion sprach sich der Rat mehrheitlich dafür aus, die Straßenbeleuchtungsanlage auch weiterhin während der ganzen Nacht brennen zu lassen.
Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 1982 verabschiedet
Einstimmig verabschiedet der Rat die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 1982.
Die Haushaltssatzung enthält folgende Festsetzungen: VERWALTUNGSHAUSHALT Einnahmen 411.000 DM
Ausgaben 411.000 DM
VERMÖGENSHAUSHALT Einnahmen 161.000 DM
Ausgaben 161.000 DM
Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme im Haushaltsjahr 1982 zur Finanhierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt erforderlich ist, wird auf 25.000 DM festgesetzt. Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.
Die Gemeindesteuern werden gegenüber dem Vorjahr nicht angehoben. Die Steuersätze wurden wie folgt festgesetzt:
1. GRUNDSTEUER:
a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe
Grundsteuer A 220 v.H.
b) für die Grundstücke
Grundsteuer B 240 v.H.
2. GEWERBESTEUER:
Nach Gewerbeertrag und Gewerbekapital 280 v.H.
3. Die Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemeindegebietes gehalten werden:
für den 1. Hund 20,- DM
für den 2. Hund 30,-DM
für jeden weiteren Hund 40,- DM.
Eine Zusammenfassung über die wesentlichsten Ansätze im Haushaltsplan stellt der Vorbericht dar. Diesem ist folgendes zu entnehmen :
Rückblickend auf das abgelaufene Haushaltsjahr 1981 bleibt für die Ortsgemeinde festzustellen, daß sie über einen Rücklagenbestand von ca. 31.000 DM verfügt.
Zum Verwaltungshaushalt für das Haushaltsjahr 1982 ist zunächst auf eine erfreuliche Entwicklung (erhöhte Zuführung
zum Vermögenshaushalt) hinzuweisen. Im Haushaltsplan 1982 ist eine Zuführung an den Vermögenshaushalt von 64.000 DM veranschlagt. Als Gründe für diese Zuführung sind insbesondere zu nennen, ein gegenüber dem Vorjahr verbesserter Forsthaushalt sowie Mehreinnahmen im Steuersektor. Abzüglich der Pflicht Zuführung ( = Tilgungsleistung) von ca. 5.000 DM ergibt sich für für das Haushaltsjahr 1982 eine echte freie Finanzspitze (diese gibt Ausdruck über die finanzielle Leistupgskraft der Gemeinde) von Ü 59.000 DM.
Der Maßnahmenkatalog im Vermögenshaushalt stellt sich wie folgt dar:
1. Pflasterung der Friedhofswege 18.000,- DM
2. Anlegung einer neuen Zuwegung zum Friedhof
22.000,- DM
3. Errichtung einer Mauer und Einbau eines Tores an der Friedhofsanlage
4. Renovierung der Mauer an der Kirche
5. Bepflanzungsarbeiten am Sportplatz
6. Bau eines Weihers
7. Verrohrung entlang der Kreisstraße (Ortsausgang • Friedhof)
8. Anteil der Ortsgemeinde für den Erwerb und den Abbruch von Häusern im Zuge des Ausbaues der Ortsdurchfahrt
9. Straßenbeleuchtungserweiterung „Brückenwiesenstraße"
10. Grunderwerb
12.000,- DM 7.000,- DM 3.000,- DM 15.000,-DM
7.000,- DM
30.000,- DM
3.000,- DM 4.000,- DM
Der Restbetrag des Gesamtvolumens des Vermögenshaushaltes (61.000 DM) entfällt auf noch zu erbringende Grunderwerbskosten „Im verlängerten Baumort" (4.000 DM) und Tilgungsleistung (5.000,- DM). Außerdem ist eine Umschuldung von 25.000,- DM vorgesehen.
Die geplanten Vorhaben und Ausgaben sollen durch die nachfolgend aufgeführten Einnahmen finanziert werden:
1. Zuweisung vom Kreis für den Weiherbau
2. Erschließungs- und Ausbaubeiträge
3. Grundstückserlöse
4. Zuführung vom Verwaltungshaushalt
5. Rücklagenentnahme
6. Kredite (= Umschuldung)
3.000,- DM 30.000,- DM 13.000,- DM 64.000,- DM 26.500,- DM 25.000,- DM
Für die Jahre 1983 bis 1985 plant die Ortsgemeinde gemäß ihrem Investitionsprogramm den Ausbau von Straßen (Ortsdurchfahrt, Hohlweg, Mittelstraße, Südstraße) den Ausbau des Gemeindeplatzes und des Parkplatzes am Friedhof sowie den Bau einer Dorfgemeinschaftshalle.
Ausweislich des Finanzplanes werden diese Investitionen ohne Fremdkapital zu finanzieren sein, allerdings nur, wenn für den Ausbau der Ortsstraße Vorausleistungen erhoben werden. Unter dieser Voraussetzung errechnen sich die freien Finanzspitzen von Ü 67.000 DM in 1983 Ü 68.000 DM in 1984 Ü 75.000 DM in 1985
was ; wo
GR0SSH0LBACH:
MGV „Cäcilia" 1903 Großholbach
Samstag, den 30 Januar 1982, 20.00 Uhr Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Fischbach.
Alle aktiven und inaktiven Mitglieder sowie alle Freunde und Gönner des Vereins sind herzlich eingeladen.
NENTERSHAUSEN:
MGV „Eintracht", Nentershausen
FAHRT NACH HOLLAND
Der MGV „Eintracht" fährt vom Freitag, 30. April bis Sonntag, 2. Mai 1982 nach Holland. Verbunden wird diese Fahrt mit einer Teilnahme am internationalen Chorwettbewerb in Made.

