Montabaur 4/35/81
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Feuerwehr
der Verbandsgemeinde Montabaur Tel. 110 oder an den örtl.bekannten Auslösestellen
112
&tÖriAng&di£ne7t&
Verbandsgemeindewerk (Wasserwerk)
In der Zeit vom 28.8. - 4.9.1981 hat Bereitschaft Herr Georg Salheiser, Mt.-Bladernheim, Tel.02602/17354 Gasversorgung Westerwald GmbH Am alten Bahnhof, Höhr-Grenzhausen,Tel. 02624/3003
dozialdieflött
29./30.8.1981
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Exreit&chafedien&tc-
29 ./ 30 . 8.1981 ^'rztl. Notdienst
MONTABAUR:
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abgelehnt. Für den Erwerb und den Umbau des Gebäudes hätten nach Kostenschätzungen ca. 500.000,- DM .aufgewandt werden müssen. Dies sei - nach Auffassung der Mehrheit des Stadtrates nicht finanzierbar gewesen. Auch nachdem nun vom Land ein niedrigerer Kaufpreis als ursprünglich gefordert werde, habe der Stadtrat in der Sitzung in der vorhergehenden nichtöffentlichen Sitzung mehrheitlich den Ankauf des Gebäudes abgelehnt.
Auch die Anmietung des Gebäudes sei vom Stadtrat abgelehnt worden, weil zu dem Zeitpunkt, als die Anmietung auf der Tagesordnung stand, die Frage der Trägerschaft des „Hauses der Jugend" noch nicht geklärt gewesen sei. Der Bürgermeister wies auf die geänderten Richtlinien des Landes und des Kreises hin, nach denen nunmehr Jugendzentren in kommunaler Träger- schaften nicht mehr zuschußfähig seien. Dies zwinge dazu, nach einem geeigneten freien Träger zu suchen, um die Zuschüsse zu den hohen Kosten des Jugendzentrums zu erhalten. Als die Frage der Anmietung des Wasserwirtschaftsamtes zu entscheiden gewesen sei, waren - so Bürgermeister Mangels- die Verhandlungen bezügl. der Trägerschaft nicht abgeschlossen , und die Mehrheit des Stadtrates wollte in diesem Verhandlungsstadium keine Entscheidung über die Anmietung des Hauses treffen.
Nach dem derzeitigen Stand der Überlegungen sei - wenn auch noch kein förmlicher Beschluß des Stadtrates gefaßt sei - die Katharinenschule als „Haus der Jugend" vorgesehen. Dieses Gebäude stehe im Eigentum der Stadt, brauche also nicht erworben zu werden. Außerdem sei das Raumprogramm für die Unterbringung des „Hauses der Jugend" wesentlich besser als
29.8.bis 5.9.81 MONTABAUR Amts-Apotheke, AUGST:
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Eisbachtal-Apotheke, Nentershausen,Tel.06485/8311
das des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes. Mit Blick auf das Freiwerden der Katharinenschule halte er es für sinnvoller, die Mittel, die für den Erwerb des Wasserwirtschaftsamtes notwendig gewesen wären, für die Ausgestaltung der Katharinenschule als „Haus der Jugend" zu verwenden.
4. FRAGE DER TRÄGERSCHAFT
Bürgermeister Mangels berichtete, ursprünglich sei es beabsichtigt gewesen, das Jugendzentrum in kommunaler Trägerschaft zu betreiben. Man habe mit Zuschüssen der Verbandsgemeinde, des Kreises und des Landes gerechnet. Die Beteiligung überörtlicher Träger sei auch vor dem Hintergrund, daß eine Vielzahl von Jugendlichen, die nicht in Montabaur wohnen, das Jugendzentrum besuchen, gerechtfertigt und notwendig. Die Zahl der auswärtigen Besucher des Jugendzentrums werde sicher ebenso groß sein wie die der Jugendlichen aus Montabaur.
Nach Änderung der Landes- und Kreisrichtlinien hätte die Stadt im Falle ihrer Trägerschaft des Jugendzentrums die Kosten für deren Betreuung (unter Berücksichtigung des Zuschusses der Verbandsgemeinde) weitgehend alleine tragen müssen. Dies hätte für die Stadt eine Überforderung bedeutet. Auch die Verbandsgemeinde sei aus verständlichen Gründen nicht bereit gewesen, die Maßnahme in ihre Trägerschaft zu übernehmen.

