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Montabaur 3/35/81

Vereine u. Verbände berichten

Serlin-Informationsfahrt der Kreis-VHS

Wie die Kreis-VHS mitteilt, sind für die Berlin-Informationsfahrt vom 11. - 16.10.1981 noch Plätze frei. Es werden Besichtigun - gen und Stadtrundfahrten in Ost- und Westberlin sowie Infor­mationsbesuche bei politischen Einrichtungen angeboten.Durch finanzielle Unterstützung des Bundes konnte der Reisepreis sehr niedrig gehalten werden.

Interessenten werden gebeten, sich umgehend mit der Kreis- VHS, Kreishaus, 5430 Montabaur, in Verbindung zu setzen,

Tel. 02602/12420. Anmeldeschluß für diese Reise ist der 31. August 1981.

Beim Standesamt beurkundet

Aus den Gemeinden

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MONTABAUR

Aus der Sitzung des Stadtrates vom 20.8.1981

Bericht über den Stand der Verhandlungen über die Errichtung eines Hauses der Jugend

An den Beginn der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 20.8. 1981 stellte Bürgermeister Mangels einen Bericht über den Stand der Verhandlungen über die Errichtung einesHauses der Jugend'.' Der Bürgermeister kristallisierte in seinem Sachstandsbericht vier Problembereiche heraus:

STERBEFÄLLE:

Kutzsche, Paul Johannes geb. 3.1.1907, Neuhäusel, Simmerner Straße 39

Höhn Albert Werner, geb. 10.1.1925, Nomborn, Hauptstr. 5 Paulus geb. Schneider Erika Katharina, geb. 19.10.1921, Horbach, Vor dem Tor 2

Leicht Wilhelm Siegfried Dipl.Kfm. geb. 27.1.1903, Horbach, Ign. Lötschert Haus

Herborn, Karl, geb. 31.7.1914, Großholbach, Gartenstraße 1 Reif geb. Ehl Rosa Maria Margaretha, geb. 2.4.1888, Monta­baur, Warthestr. 2

Lietsch geb. Hippe Martha Ida Emma, geb. 20.4.1902, Monta­baur, Kopernikusstraße 6

Wagner geb. Weisbrod Elisabetha geb. 3.1.1889, Simmern, Kleringstr. I3

Hammerstein geb. Dickopf Katharina, geb. 26.5.1906 Montabaur, Wiedstraße 10

Busch, Johannes Franz, geb. 25.6.1948, Montabaur, Hinterer Rebstock 1

Nowak geb. Horn Ida Berta, geb. 30.8.1900, Eitelborn, Helfensteinstr. 32

Tiedemann geb. Dangl, Rosa geb. 13.12.1914, Montabaur, Kapellenstr. 10

EHESCHLIESSUNGEN:

Ortseifen Karl, Montabaur, Kapellenstr. 6 Ortseifen geb. Eufinger, Sigrid, Montabaur, Birkenhof

Mies Walter, Stahlhofen, Ringstr. 27

Mies geb. Pajer Cornelia Ulrike, Daubach, Hauptstr. 11

Schattner, Wolfgang Peter, Eitelborn, Im Buchenstück 6 Schattner, geb. Pac y Rovira, Ana Maria, Barcelona, Pedrell 104

Lippenberger Karl Manfred, Nentershausen, In der Struth 1 Lippenberger geb. Schumacher Ruth Josefine, Nentershausen, In der Struth 1

Berkessel Bruno Rudolf, Niederelbert, Hauptstr. 4 Berkessel,geb. Sprach Anna Hannelore, Montabaur, Wester- waldstr. 47

Kilian, Armin Johannes, Niederelbert, Bergstr. 28

Kilian geb. Mielitz Bärbel, Waltraud, Niederelbert, Bergstr. 28

1. In welcher Art soll das Jugendzentrum geführt werden? Bürgermeister Mangels wies darauf hin, daß offenbar noch immer unterschiedliche Auffassungen über die Frage bestehen, ob in Montabaur ein selbstverwaltetes (autonomes) Jugend-

' Zentrum eingerichtet oder ein Jugendzentrum unter pädago­gischer Leitung geführt werden solle. Der Bürgermeister machte klar, daß nach den bisherigen Aussagen des Stadt­rates ein autonomes Jugendzentrum nicht in Betracht komme. Nach den bisher in dieser Frage übereinstimmenden Äußerungen der Stadtratsfraktionen zielten die Aktivitäten ab auf die Errichtung einesHauses der Jugend" unter päda­gogischer Leitung.

2. Unterschiedliche Bewertung der Dringlichkeit:

Der Bürgermeister erklärte, es könne keine Rede davon sein, daß in Montabaur keine Jugendarbeit betrieben werde. Er wies auf andere Maßnahmen und Investitionen der Stadt zur Förderung der Jugendarbeit hin (Kindergärten, Kinder­spielplätze, Freizeitanlagen, Turnhallenbauten, Sportplatz­bauten und die Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen). Die Initiativgruppe Jugendzentrum habe aus ihrer Sicht allein dem ProjektHaus der Jugend" Priori­tät eingeräumt. Der Stadtrat habe durch seine Entscheidun­gen in der Vergangenheit eine abweichende Gewichtung vorgenommen.

3. Raumproblem:

Bürgermeister Mangels wies auf die vielfältigen und ernsthaf­ten Bemühungen der Stadt hin, ein geeignetes Gebäude zur Unterbringung einesHauses der Jugend" zu finden. Die Se­gelflughalle ( in der Nähe des Sportplatzes) und verschiedene Gebäude im Altstadtsanierungsbereich, die man für ein Haus der Jugend ins Auge gefaßt habe, hätten nach übereinstim­mender Einschätzung ein pädagogisches Konzept ausgeschlos­sen. Das alte Gesundheitsamt und die Landwirtschaftsschule seien nicht.verfügbar gewesen, weil dort das Gymnasium Schulräume untergebracht habe. Weiterhin wies der Bürger­meister auf den Vorschlag, im Schul und Sportzentrum ein Haus der Jugend" zu errichten, hin.

Sein Vorschlag, mit Blick auf die Oberstufenreform (Mainzer Studienstufe) im Schulzentrum ein Raumangebot zu schaffen, das sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden für die Jugendlichen offengestanden hätte, sei vom Stadtrat abge­lehnt worden. Auch das HausKonrsd-Adenauer-Platz 5" sei alsHaus der Jugend" nicht geeignet, weil wegen der Unterbringung von Verwaltungsteilen das Gebäude vor 1983 nicht zur Verfügung stehe.

Den Ankauf des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes habe die Mehrheit des Stadtrates mit Blick auf die hohen Kosten