Montabaur 7/41 / 80
Zunächst müsse durch die Detailplanung des Straßenneubauamtes nachgewiesen werden, daß die Verkehrssicherheit im Falle des Anschlusses zu gewährleisten sei. Die Bedenken wegen der Zahl der Anschlußstellen seien zwischenzeitlich zerstreut. Es habe sich nämlich die Erkenntnis durchgesetzt, je größer die Zahl der Anschlußstellen sei, um so stärker sei die Entlastung für die
Innenstadt.
Er persönlich halte den Anschluß für gerechtfertigt, wenn sich die technischen Probleme lösen lassen.
Ungeklärt sei die Frage der Fi ic.zierung. Deswegen müßten noch Verhandlungen geführt werden.
Als zweite flankierende Maßnahme erwähnte Wagner die Fortführung der Straße um das Schulzentrum herum, also die Anbindung der Elgendorfer Str. an die Eschelbacher Straße mit dem Ziel, den Verkehr aus Wirges, Eschelbach und Dernbach in Richtung Koblenz aus der Innenstadt fernzuhalten.
Wagner erklärte, der I. Bauabschnitt sei fertiggestellt. Für den zweiten Teilbereich bestehe z.T. ein rechtskräftiger Bebauungsplan. Der Auftrag für die baureifen Pläne sei erteilt. Die Fertigstellung erwarte man für April/Mai 1981.
Die weiteren Schritte skizierte Ltd. Baudir. Wagner wie folgt:
Erstellung der Baugrunduntersuchungen für das Kreuzungsbauwerk, Brückenplanung und Grunderwerb.Er hoffe, 1982 könne man den nächsten Bauabschnitt in Angriff nehmen. Die Finanzierungsei gesichert. Der Kreis als Straßenbaulastträger sei Bauherr, und das Land habe grundsätzlich die Bezuschussung zugesagt.
Neu in den Landeshaushalt müßten die beiden Abschnitte in Richtung Eigendorf und der eine Abschnitt in Richtung Horressen aufgenommen werden. Dies sei frühestens 1982 möglich.
Die dritte ergänzende Maßnahme sei die evtl, aufgrund der Verkehrsentwicklung notwendige Umgehungsstraße um den Stadtteil Horressen. In dieser Angelegenheit sei mit dem Ministerium abgesprochen, daß zunächst die Verkehrsentwicklung in Horressen nach Fertigstellung der Anbindung der Eschelbacher - an die Elgendorfer Straße abgewartet werden soll.
Wenn diese drei flankierenden Maßnahmen um Montabaur herum gelöst seien, dann käme eine Umwidmung der Koblenzer Straße und Kirchstraße als Stadtstraßen in Betracht.
Ltd. Baudir. Wagner vertrat die Auffassung, der Anschluß der Hollerer Str. an die B 49 sei frühestens in 4 - 5 Jahren zu realisieren. Dies dränge natürlich die Frage auf, ob man solange in Montabaur mit der Fußgängerzone warten müsse.
Er erinnerte daran, daß eine „innere" Umfahrungsmöglichkeit Voraussetzung für die Anlegung einer Fußgängerzone sei. Diesbezüglich verwies er auf die in den Bebauungsplänen „Altstadt I" und „Altstadt II" enthaltenen Planungen. Gemeint war der Ausbau der Kolpingstr. und der Straße entlang der Parkgarage „Kon- rad-Adenauer-Platz" mit Anschluß an die Wallstr.
Dem Grunde nach sei die Möglichkeit der Bezuschussung dieser Straße nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu bejahen.
Es seien allerdings noch gewisse Korrekturen im Bereich der Kolpingstr. notwendig. Vom Grundsatz her sei aber die Zuschußwür- digkeit des Projektes anerkannt worden. Die endgültige Zusage könne natürlich erst dann erfolgen, wenn die Detailplanung vorliege, von der Straßenverwaltung geprüft und vom Ministerium für Wirtschaft und Verkehr akzeptiert worden sei. Wenn diese mnere Umfahrungsmöglich'.eit in Montabaur realisiert sei,könne Pan - bei bestimmten Anlässen - eine Verkehrssperrung der Kirchstr. vornehmen, beobachten, wie sich der Verkehr dann über die Umfahrungsstraße abwickele und -sofern sich herausstelle, daß diese in der Lage sei, den Verkehr ohne äußere Zusatzkonzep- l'ion aufzunehmen - mit der Straßenverwaltung und dem Land | ve rhandeln mit dem Ziel, die Landesstraße im Bereich der Kirch- Istraße in eine Stadtstraße umzuwidmen, auch, wenn die äuße- | re Konzeption noch nicht realisiert sei.
Anschließend stellte sich Ltd. Baudir, Wagner den Fragen der Ratsmitglieder. So ging er auf die Frage von Ratsmitglied Widner ein, ob es nicht möglich sei, statt einer Fußgängerzone eine „verkehrsberuhigte Zone" zu schaffen.
Wagner erläuterte, diese verkehrsberuhigten Zonen seien primär durch Wohnbereiche gedacht und geeignet, die überwiegenden Anliegerverkehr zu verzeichnen hätten.
Für den Bereich der Kirchstr. käme eine Verkehrsberuhigung allenfalls für eine Einbahnstraßenregelung in Betracht. Dies reiche aber nicht aus, um den gewünschten Effekt, den Fußgängern ein ang;: ehmes und störungsfreies Einkäufen im Bereich der Innenstadt zu ermöglichen, zu erreichen. Dafür sei das Verkehrsaufkommen auch bei einer Einbahnstraßenregelung immer noch zu hoch.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) stellte die Frage, ob es nicht sinnvoll sei, die Fußgängerzone bis zur Einmündung der Wallstr. in die Bahnhofstraße zu verlängern.
Ltd. Baudir. Wagner vertrat die Auffassung, dies sei nicht angebracht.Zum einen sei die Notwendigkeit gegeben, über die Bahnhofstraße die Anlieger anzufahren.Außerdem halte er es nicht für sinnvoll, eine Fußgängerzone für den gesamten Bereich „mit einem Schlag" zu errichten.
Man solle vielmehr zu ächst Erfahrungen im Bereich der Kirchstraße sammeln, um dann evtl, später die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, auch die Bahnhofstr. zur Fußgängerzone zu machen. Dies sei um so mehr gerechtfertigt, als zu erwarten sei, daß nach Errichtung der Fußgängerzone im Bereich der Kirchstraße in der Bahnhofstraße kaum noch Verkehrsaufkommen zu verzeichnen sei.
Ratsmitglied Wilhelm Wahl (CDU) stellte an Ltd. Baudir. Wagner die Frage, wann mit der Fußgängerunterführung im Bereich der Tonnerre Str. /Limburger Straße zu rechnen sei. Wagner gab zur Antwort, daß die Planung fertiggestellt sei und derzeit die Verhandlungen über den Grunderwerb geführt werden. Mittel seien im Doppelhaushalt 1981/82 bereitgestellt. Für das Jahr 1981 stehe ein Betrag von 100.000,- DM zur Verfügung. Dies bedeute, daß - vorausgesetzt, der Grunderwerb komme zum Ab- schluß ( Ende 1981 mit dem Bau begonnen werden könne.
TuS 1846 /1912 e.V. Montabaur, Abt. Fußball
Bereits am Samstag, 11.10.80,um 15.00 Uhr muß die I.Mannschaft im nächsten Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten der SG Selters/Vielbach antreten. Wenn man in diesem Schlagerspiel genauso konzentriert zu Werke geht, wie bei den vorangegange nen Auswärtsbegegnungen, müßte zumindest ein Teilerfolg möglich sein.
Die II. Mannschaft trägt ihr nächstes Heimspiel am Sonntag,
12.10.80,um 13 Uhr gegen Hundsangen II aus.
JSG Horressen / Eigendorf / Eschelbach
Samstag, den 11.10.
14.00 Uhr E I Horressen E/E gegen Maischeid in Großmaischeid (1 Bus , Pkw)
14.00 Uhr E II Horressen E/E gegen Grenzhausen/H in Eschelbach (eigene Pkw)
15.00 Uhr Dl Horressen E/E gegen Maischeid in Großmai- „cheid (1 Bus, Pkw)
15.00 Uhr D II Horressen E/E gegen Niederahr/Ötz. in Eschelbach (eigene Pkw)
16.00 Uhr C I Horressen E/E gegen Daufenbach in Horressen (eigene Pkw)
16.00 Uhr C II Horressen E/E gegen Elbert/W in Niederelbert (eigene Pkw)
Sonntag, 12.10.
9.45 Uhr B-Jugend Horressen E/E gegen Diez in Horressen (eigene Pkw)

