Einzelbild herunterladen

Montabaur 3 / 14 / 80

Übergabe von Feuerwehrfahrzeugen

Im Rahmen der Sitzung des Verbands- ^ gemeinderates übergab Bürgermeister Man-

, ^ gels in Anwesenheit von Herrn Landrat

.s Dr. Heinen symbolisch dem Wehrführer

der Freiw. Feuerwehr Montabaur.Tilch.einen neuen Rüstwagen (RW 2), der kürzlich an­geschafft wurde. Der Kaufpreis dieses Wa­gens beträgt 260.000,-- DM. Das Land be­teiligte sich mit 160.000,- DM an diesen Kosten.

Bürgermeister Mangels wies auf die Bedeu­tung der Feuerwehr für den Brand- und Katastrophenschutz hin. Wehrführer Tilch betonte die vielfältigen Verwendungsmög­lichkeiten dieses Wagens und machte dar­auf aufmerksam, daß die Aufgaben der Feuerwehr nicht mehr nur im Brandschutz zu sehen sind. Vielmehr seien die Aufga­ben der Feuerwehr auch im Bereich von Rettungseinsätzen auf der Autobahn und bei drohenden Umweltschäden bedeut­sam. Der neue RW 2 sei dabei sicher nützlich und hilfreich.

Bleichzeitig wurde dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nentershausen, Rubel, der bisherige Rüstwagen der Freiwilligen huerwehr Montabaur (RW 1) übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Nentershausen ist eine voll ausgerüstete Stützpunktfeuerwehr, per im Rahmen des Brandschutzes und des Katastropheneinsatzes im östlichen Raum der Verbandsgemeinde Montabaur eine beson- pe Bedeutung zukommt.

Besprach mit Landrat Dr. Heinen über Angelegenheiten der l/erbandsgemeinde

Zur Sitzung des Verbandsgemeinderates begrüßte Bürgermeister Wangels den Landrat des Westerwaldkreises, Heirn Dr. Heinen. £uvor hatte der Landrat zusammen mit den Fraktionsvorsitzen- pen, den Beigeordneten und der Verwaltung die Verbandsge- neinde Montabaur bereist und sich in den Ortsgemeinden durch Bespräche mit den Ortsbürgermeistern über die dort anstehen- pen Probleme informiert.

Der Landrat zeigte sich in der Sitzung des Verbandsgemeinde- lat (nach eigenen Worten war es die erste Sitzung eines Verbands- pemeinderates, an der er teilnahm) befriedigt über das Pro­gramm der Bereisung und die dabei gewonnenen Eindrücke. Erberichtete, die Anregung, sich auf diese Weise im Kreisgebiet j,umzuschauen'', gehe auf eine Idee von Bürgermeister Mangels zu­rück.

Bei den Gesprächen in den Ortsgemeinden seien von den Orts­pürgermeistern eine Fülle von grundsätzlichen Fragen angespro- phen und Informationen ausgetauscht worden,

Landrat Dr. Heinen kam auch auf die Bildung der Verbandsge- neinde zu sprechen. Nach seinen Worten hat sich die Institu­tionVerbandsgemeinde" in ihrer nun 8-jährigen Geschichte bewährt. Wenn man sich einmal die Situation vorstelle, wie sie sich darstellen würde, wenn es in den letzten Jahren keine Ver- bandsgemeinde gegeben hätte, so müsse man erkennen, daß sine ganze Reihe von Problemen einer Lösung noch harren wür­ben, die zwischenzeitlichabgehakt" seien. Diese positiven Aus­sagen zur Verbandsgemeinde im allgemeinen seien - so Landrat Jr. Heinen - auch auf die Verbandsgemeinde Montabaur zu ziehen. Diese habe in der ersten Zeit ihres Bestehens richtungs­weisende Grundsatzentscheidungen zur Lösung der wichtigen Probleme der Zukunft getroffen. Er wisse und anerkenne, daß die Ausbauphase der Verbandsgemeinde für alle Beteiligten (Rat und Verwaltung) den höchsten Einsatz gefordert habe.

zuvor hatte Bürgermeister Mangels einen kurzen Berichtzur Lage der Verbandsgemeinde Montabaur" gegeben und über die Aktivitäten seit ihrer Bildung berichtet. Der in der ersten Legis­

laturperiode amtierende Verbandsgemeinderat habe die Priori­täten für die Zukunft der Verbandsgemeinde gesetzt. Dabei habe man der Schulsituation die erste Rangstelle eingeräumt. Man habe in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Koblenz als Schulorganisationsbehörde einen Organisationsplan aufgestellt.

Zu dessen Erfüllung seien für den Bereich der Hauptschulen der­zeit zwei Baumaßnahmen aktuell: Die Schulbaumaßnahme in Nentershausen und der Umbau des ehemaligen Handelsschul­gebäudes nach Fertigstellung des Berufsbildungszentrums. Zum Teil abgeschlossen, teilweise aber noch für die Zukunft zu erle­digen sei der Bau von Sportstätten bei den entsprechenden Schul­standorten.

Zur Grundschulsituation führte Bürgermeister Mangels aus, die Planungen seien noch nicht endgültig abgeschlossen. Man rechne aber in Kürze mit einer Entscheidung der Bezirksregierung.

Erwähnt wurde vom Bürgermeister auch der Feuerwehrbedarfs­plan, der bezüglich der Investitionstätigkeit weitgehend abge­schlossen sei. Die Feuerwehren seien mit technischem Gerät ausreichend ausgestattet. Positiv erwähnte Bürgermeister Mangels auch die Arbeit des Feuerwehrausschusses.

Angesprochen wurde auch der Sportstättenleitplan, den es mittel­fristig auszuführen gelte.

Die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur bezeich- nete Bürgermeister Mangels als Einrichtung zur Ergänzung der Kreisvolkshochschule.

Die Verbandsgemeinde unterstütze aufgrund entsprechender Richtlinien Eigeninitiativen der Ortsgemeinden im Bereich der Maßnahmen zur Förderung der Dorfgemeinschaft.

Der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan stehe kurz vor der Genehmigung. Auch wenn der Flächennutzungsplan noch nicht rechtskräftig sei, habe das in der Vergangenheit dank der flexiblen Genehmigungspraxis nicht bedeutet, daß in den Ortsgemeinden kein Bauen mehr möglich sei.

Die Generalpläne für die Wasserversorgung und Entwässerung coinn mit uuirhtinpn Teilmaßnahmen in der Ausführunq.