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Achtung, Theaterfreunde!
Voranzeige
Lustspiel mit CLAUS WILCKE (Percy Stuart) und demEnsem- ble der Landesbühne am FREITAG, dem 23. Mai 1975, 2o.oo Uhr Festsaal der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur.
Kartenvorverkauf : ab sofort, Rathaus, Zimmer 17,
Telefon-Nr. o26o2/2o41/29.
Sozialstation:
Große Erwartungen - wirksame Hilfe
Der Erfahrungsbericht über die Tätigkeit der Mitarbeiter der Sozialstation Montabaur /Wallmerod des ersten Jahres liegt vor.
Die Hilfe in den Ortsgemcinden der Verbandsgemeinde Montabaur wird von der Sozialstation Montabaur /Wallmerod (Zentrale Montabaur, Philipp-Gehling-Str. 1, Tel. 3277) seit dem 1.12.1973 gesteuert.
Zwar wurde auch in der Vergangenheit wirksame caritative Hilfe geleistet, besonders im Bereich der Krankenpflege, in den letzten Jahren war jedoch eine Zentralisierung der Betreuung von alten und kranken Menschen erforderlich geworden. Grundlage hierfür waren die „Richtlinien über die Neuorganisation der ambulanten Pflegedienste des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport“.
Die Ortsgemeinde Simmern wird von der Sozialstation Ransbach- Baumbach durch Schwester Antonia Brügge betreut. (Zentrale Ransbach-Baumbach, Robert-Fischbach-Str. 19, Tel. 3719). Diese Sozialstation nahm ihre Tätigkeit am 1.2.1974 auf.
Für den Dienst der Nächstenliebe in der Verbandsgemeinde Montabaur stehen 12 Fachkräfte im Einsatz. Unter ihnen sind:
4 Ordensschwestern und zusätzlich werden zeitweise zwei Urlaubsvertretungen beschäftigt. Alle diese Helfer sind Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung.
Aus den Berichten seien hier nur einige Beispiele angeführt; sie sprechen für viele Einzelfälle:
Die Zahl der „großen Pflegen“ stieg vom 1. Vierteljahr bis zum
4. Quartal der Tätigkeit um 7o9 auf 1.82o und dieses neben den „kleinen Pflegefällen“ von 28o pro Monat. Es wurden allein in ein einem Vierteljahr 2.65o Injektionen verabreicht.
Es stellt sich die interessante Frage, was kostet diese soziale Betreuung der alten und kranken Mitmenschen und wie verteilen sich die Kosten.
Von den ungedeckten Betriebskosten, das sind Personalkosten und Sachkosten abzüglich der direkten Einnahmen, übernimmt
a) das Land Rheinland Pfalz 4o %
b) der Westerwaldkreis 2o %
c) die Gemeinden 2o %
d) der Träger (Caritasverband) 2o %
Im jahre 1974 hatte die Verbandsgemeinde Montabaur einen Kostenanteil von 26.335,3o DM zu tragen.
Die soziale und pflegerische Betreuung der Menschen ist für die Betroffenen notwendig - das zeigen alle Berichte - sie verleiht allen ( die heute noch im aktiven Leben stehen, beruhigende Sicherheit.
Die Sozialstationen entwickeln sich zu einer Einrichtung unbedingter Zuverlässigkeit. Neben den Telefonanschlüssen der Zentrale in Montabaur und der Zentrale in Ransbach-Baumbach v erfügt die Sozialstation über Telefonanschlüsse für den Bereitschaftsdienst an Wochenenden und Feiertagen. Diese sind jeweils in der betreffenden Woche dem Amtsblatt der Verbandsgemeinde Montabaur zu entnehmen.
Sozialstationen • Bereitschaftsdienst
[Montabaur Tel.Nr. 2oll
| Montabaur Tel.Nr. 3891
' R uppach-Goldhausen Tel.Nr. 5986
Niederahr
Heiligenroth
Dernbach
Hundsangen
Steinefrenz
Eitelborn
Arzbach
Hillscheid
Tel.Nr. 2289 Tel.Nr. 5477 Tel.Nr. 2771 Tel.Nr. o6435/1658 Tel.Nr. 06435/8263 Tel.Nr. o262o/296 Tel.Nr. o26o3/4432 Tel.Nr. o2624/71ol
Rechtsauskünfte
Es dürfte nicht allen Mitbürgern bekannt sein, daß beim Amtsgericht Rechtsauskünfte kostenlos eingeholt werden können. Mit dem 6.5.1975 hat das Amtsgericht Montabaur eine öffentliche Rechtsauskunftsstelle eingerichtet, deren Geschäftsordnung hier mitgeteilt wird.
Geschäftsordnung der öffentlichen Rechtsauskunftsstelle bei dem Amtsgericht in Montabaur
1. (1) Ein minderbemittelter Rechtsuchender kann sich außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens Rechtsauskünfte
auf allen Rechtsgebieten durch die öffentliche Rechtsauskunftsstelle erteilen lassen.
(2) Rechtsauskünfte werden nur mündlich erteilt.
(3) Die Inanspruchnahme der Rechtsauskunftsstelle ist kostenfrei.
2. Die öffentliche Rechtsauskunftsstelle ist für den Bezirk des Amtsgerichts Montabaur zuständig.
3. Die öffentliche Rechtsauskunftsstelle bei dem Amtsgericht 543 Montabaur nimmt ihre Tätigkeit am 6. Mai 1975 auf.
4. (1) Die Rechtsauskünfte werden von einem im Ruhestand befindlichen Richter sowie den in Montabaur praktizierenden Rechtsanwälten erteilt.
(2) Die Geschäftsstelle wird von einem Beamten des gehobenen Justizdienstes geleitet.
5. (1) Rechtsauskünfte werden donnerstags in der Zeit von 15.oo Uhr bis 17.oo Uhr erteilt.
Fällt auf Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag, so werden in dieser Woche die Rechtsauskünfte dienstags in der Zeit von 15.oo Uhr bis 17.oo Uhr erteilt.
(2) Die Geschäftsstelle der öffentlichen Rechtsauskunftsstelle ist montags bis freitags von 8.3o Uhr bis I6.00 Uhr sowie während der Sprechstunden der Rechtsauskunftsstelle geöffnet.
6. Die Geschäftsstelle ist Anlaufstelle. Sie vermittelt -gegebenenfalls auch fernmündlich - dem rechtsuchenden Bürger den Zeitpunkt für die Auskunft durch die Rechtsauskunftsstelle.
7. Es wird darauf hingewiesen, daß eine über die Auskunftoder Raterteilung hinausgehende Tätigkeit durch einen Rechtsanwalt - unbeschadet einer einstweiligen Kostenbefreiung bei Bewilligung des Armenrechts für ein gerichtliches Verfahren - mit Kosten verbunden ist.
8. Die Rechtsauskunft kann verweigert werden, wenn der Rechtsuchende in derselben Sache bereits die Rechtsauskunftsstelle oder einen Rechtsanwalt in Anspruch genommen hat.
Sprechtage für Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherungen im Mai 1975
Die Überwachungsbeauftragten der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und der Landesversicherungsanstalt Rheinland Pfalz halten die nächsten Rentenberatungen wie folgt:
1. FÜR DIE ANGESTELLTEN:
in Montabaur, Kreishaus, gr. Sitzungssaal am Mittwoch, dem 14.5.1975, von 9.3o -12.3o Uhr.
2. FÜR DIE ARBEITER
in Montabaur, am Dienstag, dem 27.5.1975, von 8.3o bis 12.oo Uhr im Kreishaus, gr. Sitzungssaal.

