Einzelbild herunterladen

Montabaur 6

Die Verwaltung kann sich nicht vorstellen, daß von einem Rats­mitglied eine derartige Äußerung gemacht worden ist.

Der Gemeinderat hat den Ausbau seinerzeit einstimmig und in voller Kenntnis der Tatsache beschlossen, daß die Anlieger nach Fertigstellung der Maßnahme zu Ausbaubeiträgen heran­gezogen werden.

Eine derartige Äußerung scheint im übrigen auch schon des­halb nicht möglich, weil eine Straße (Eitelbomer Straße) be­reits veranlagt worden ist und die Anlieger die geforderten Beiträge nach der mir erteilten Auskunft schon zu mehr als 80 % entrichtet haben.

Im Interesse einer Gleichbehandlung aller Bürger könnte es deshalb nicht hingenommen werden, daß in einer Straße, in der keine Ratsmitglieder wohnen, Beiträge erhoben werden, wäh­rend in einer anderen Straße eine Beitragspflicht verhindert würde.

Eine solche Handlungsweise würde sicherlich mit Recht von keinem Bürger verstanden werden

ANBRINGEN DER HAUSNUMMERN

Trotz verschiedentlicher Hinweise in der Vergangenheit haben es noch immer zahlreiche Eigentümer bisher unterlassen, an ihren Wohngebäuden die zutreffende Hausnummer anzu­bringen.

Ortsfremde Personen müssen sich daher nach wie vor mühselig durchfragen.

Insbesondere auswärtige Ärzte, die während der Vertretung der hiesigen Ärzte oder in Notfällen zu schwerkranken Patienten gerufen werden, stehen vor allem in den Nachtstun­den oft vor Schwierigkeiten und versäumen kostbare Zeit.

Es wird deshalb nochmals dringend gebeten, nunmehr an allen Wohngebäuden die richtige Hausnummer anzubringen.

Verloren - Gefunden

Bei der Gemeindeverwaltung ist ein Schlüsselbund mit 4 Schlüsseln als Fundsache abgegeben worden.

Der Verlierer kann den Gegenstand bei entsprechendem Eigen­tumsnachweis während der Dienststunden bei der Gemeinde­verwaltung abholen, gez. Hümmerich Ortsbürgermeister

KADENBACH Möhnenverein Kadenbach

Dienstag, den 6.5.1975, ist Versammlung für die Möhnen, in der Gastwirtschaft Fries, Inh. Knorr,

Es wird um zahlreiche Teilnahme gebeten.

Die Kadenbach ef liebliche Möhnenmädels

BUCHFINKENLAND

GACKENBACH

Rücktritt von Ortsbürgermeister Weidenfeiler

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Ortsbürgermeister Weidenfeller aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen mußte.

Bis zur Wahl des neuen Ortsbürgermeisters werden die Amts­geschäfte von dem 1. Ortsbeigeordneten Haberstock wahrge­nommen.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

Erschließungsstraße im Baugebiet "Bienenstück"

In seiner Sitzung am 18.4.1975 beschloß der Ortsgemeinderat Gackenbach, im Rahmen des Ausbaues der K 73 im Bereich des Anschlusses an die L 326 die Bürgersteige an der K 73 neu herzustellen.

Gleichzeitig soll der östliche Teil der StraßeIm Boden bis zum Haus Werner Born endgültig fertiggestellt werden und zwar mit beiderseitigem Bürgersteig.

Außerdem wurde beschlossen, den FußwegSchulweg" (vom Haus Werner Born bis zur L 326) ebenfalls fertigzustellen.

Die Straße "Im Boden soll vom Haus Werner Born bis an das Haus Hermann Jung trassenmäßig freigelegt und die Fahr­bahnfläche so hergerichtet werden (Schotterdecke), daß das Hausgrundstück Jung über diese Straße erreicht werden kann. Die Kosten für diese Straßenbaumaßnahmen betragen ca. 5o.ooo,-- DM.

Die erforderlichen Mittel werden im Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1975 bereitgestellt.

Der Gemeinderat beauftragte die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur mit den vorbereitenden Arbeiten (Planung und Auschreibung).

Über die Vergabe der Arbeiten wird gesondert beschlossen.

Bau der Bürgersteige entlang der L 326 im Bereich der Straße "Auf dem Bienenstück"

Es wurde beschlossen, den Bürgersteig entlang der L 326 im Bereich der StraßeAuf dem Bienenstück gern, dem vorlie­genden BebauungsplanAuf dem Bienenstück zu bauen und zwar in gerader Linie vom Haus Alfred Schlosser bis zum unteren Ende des Baugrundstücks Alfons Weidenfeller.

Der Gemeinderat begründete seine Entscheidung damit, daß die Bewohner des Unterdorfes über diesen Bürgersteig die Bushaltestelle am Anwesen Weidenfeller und die Schule schneller und ungefährdeter erreichen können.

Ausserdem ist zu erwarten, daß der Bürgersteig an der L 326 an der Einmündung der K 73 im Winter durch abgelagerte Schneemassen der Räumfahrzeuge unpassierbar ist.

Des weiteren ist der Bau des Bürgersteiges ohnehin erforder­lich, da zu dem Anwesen Weidenfeller eine Zuwegung ge­schaffen werden muß.

Die freie Fläche zwischen Bürgersteig und dem Hausgrundstück in einer Tiefe von ca. o,7o m soll den Grundstückseigentümern unentgeltlich abgetreten werden, wenn alle Grundstückseigen­tümer evtl, anfallende Vermessungs- und Überschreibungs­kosten übernehmen.

Standort der Buswartehalle

Die neue Buswartehalle soll nach dem Beschluß des Gemeinde­rates unmittelbar an der Haltestelle in Richtung Montabaur errichtet werden.

Über die Art und Ausstattung dieser Haltestelle wird noch ein gesonderter Beschluß gefaßt.

Postalische Bezeichnung der Ortsteile Dies und Kirchähr

Der Ortsgemeinderat lehnte die von der Deutschen Bundes­post im Schreiben vom 4.4.1975 vorgeschlagene Änderung der postalischen Bezeichnung der Ortsteile Dies und Kirchähr ab.

Man vertrat die Auffassung, daß dies ein nicht vertretbarer Eingriff in die kommunale Eigenständigkeit der Ortsgemeinde Gackenbach sei.

Darüber hinaus befürchtet man, daß durch die vorgesehene postalische Bezeichnung der Ortsgemeinde Gackenbach finanzieller Schaden entstehe.

Weiterhin vertrat der Gemeinderat die Meinung, daß die Ein­führung der angeregten postalischen Bezeichnung es Orts­fremden unmöglich macht, die gemeindemäßige Zuordnung