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Westerwald-Aktiv - 3 -

pr, Christoph Reusch

Mitglied der Jungen Union - CDU - Kandidat für den Landtag Rheinland-Pfalz

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Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Töchtern. Wohnhaft Montabaur / Eigendorf.

Familie stammt väterlicherseits von einem Bauernhof im Wester­wald. Nach Schule und Wehrpflicht, Jurastudium in Bonn und

t ln mit besonderem Schwerpunkt im Staats- und Kommunal- ht. 1971 Assessorexamen in Koblenz. Jetzt Richter am Ver- wpltungsgericht Koblenz.

Dr. REUSCH über seine politische Arbeit:

fA v.

l-i'SMs Bürger dieses Staates fühle ich mich für ihn mitverantwort- lüh und möchte helfen, seine Zukunft zu gestalten.

-rl$i glaube nicht an ein Paradies sozialistischer Prägung. Wir nassen Politik auf dem Boden unserer Staats-, Gesellschafts­und Wirtschaftsordnung machen, denn sie hat sich bewährt und muß erhalten bleiben.

ß!e CDU bemüht sich, Fehler und Schwächen dieses Systems durch eine fortschrittliche Politik zu beseitigen.

|r mich gibt

es keine Alternative zu dieser Partei. -

NOCH EINE UNWAHRHEIT

Die SPD/FDP-Koalition versucht ständig von der eigenen Unfä­higkeit mit demArgument abzulenken, bei unseren europä­ischen Nachbarn lägen Preissteigerungsrate und Arbeitslosigkeit »viel höher. Hier die Arbeitslosenquoten, die diese Behauptung tilgen strafen:

Italien &g>en

udesrepublik federlande

5 Prozent 4,8 Prozent 4,2 Prozent 3,4 Prozent

Frankreich

Großbritannien

Schweden

Österreich

2,8 Prozent 2,8 Prozent 2,0 Prozent 1,3 Prozent

BESCHÜTZENDE WERKSTÄTTE

Sozialminister Heinrich Geißler hat den Zuschuß des Landes für die Beschützende Werkstätte in Montabaur bewilligt. Nach ihrer Fertigstellung werden 150 Behinderte in dieser Werkstät­te beschäftigt und betreut. Nach einem Vorstoß der Westerwäl­der CDU-Abgeordneten in Mainz soll mit dem Bau noch in die­sem Jahr begonnen werden.

Berufsbildungszentrum Montabaur

Noch in diesem Jahr wird mit dem Bau des Berufsbildungszen­trums Montabaur begonnen. Die Landesregierung hält dieses Pro­jekt im Rahmen der Erweiterung des Schulzentrums Montabaur für besonders wichtig. Die CDU-Landtagsabgeordneten Krempel und Hoppe setzten beim Kultusministerium durch, daß dieses Be­rufsbildungszentrum vorrangig vor anderen Maßnahmen des Lan­des gefördert wird. Die Landesregierung beweist damit erneut, daß sie den Berufsschülern im Westerwald gleiche Aufstiegschan­cen vermitteln will.

Der Westerwald kann sich mit seinen Möglichkeiten zur Berufli­chen Bildung sehen lassen. In Westerburg steht eine der modern­sten Berufsschulen der Bundesrepublik Deutschland. Über 3000 Auszubildende u. Schüler nehmen die Bildungsangebote dieser Berufsbildenden Schulen in Anspruch: die Berufsschulen, die Be­rufsaufbauschulen, die Berufsfachschule, die Fachschule für In­genieurausbildung, die sozialpädagogische Fachklasse für die Aus­bildung von Kindergärtnerinnen, die Fachoberschule und das Wirtschaftsgymnasium. Bevor sich die Bundesregierung in einer fruchtlosen Ideologiediskussion um die Berufsausbildung verzet­telte, hatte die rh,-pf. CDU-Regierung bereits 1973 einAktions­programm für eine bessere berufliche Bildung gestartet. Mit 71 konkreten Reförmmaßnahmen wird in unserem Land die BerufL Bildung der studienbezogenen Ausbildung gleichgestellt u.somit Chancengerechtigkeit verwirklicht.

MACH MEHR AUS DIR

Die ständige Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik erfordert immer dringlicher ein umfassendes Angebot an Wei­terbildungsmöglichkeiten für ALLE Bürger. Deshalb hat die CDU Rheinland-Pfalz ein neues Weiterbildungsgesetz vorgelegt. Es sieht den stufenweisen Ausbau der Weiterbildung in unserem Land vor. Jeder Bürger soll die Möglichkeit haben, unter ver­schiedenen Angeboten auszuwählen. Daher werden freie Träger Kirchen und Gewerkschaften gleiche Chancen erhalten wie an­dere Einrichtungen der Fort- und Weiterbildung.

Der Weiterbildung dient auch, daß die Bürger in allen Tei­len unseres Landes Zugang zu gut ausgestatteten Bibliotheken haben. Ihre Leistungsfähigkeit muß weiter gesteigert werden. Deshalb hat die CDU in einem Bibliothekenentwicklungsplan die Schwerpunkte festgelegt

Durch die Förderung von Bildungsprogrammen im Me­dienverbund, wie z.B. dem Telekolleg I (Erwerb der Fachschul­reife), dem Telekolleg II (Erwerb der Fachhochschulreife) und dem Funkkolleg wird das Weiterbildungsangebot unter Einbe­ziehung aller technischen Möglichkeiten erweitert werden.

Das Weiterbildungsgesetz wird auch die Arbeit der Volks­hochschulen, die im Westerwald eine breite Palette von Weiter­bildungschancen bieten, unterstützen.

Vorrangiges Ziel: Arbeitsplätze sichern

Durch Sicherung der Arbeitsplätze einen hohen Beschäftigungs­stand zu halten, ist vorrangiges Ziel der CDU Rheinland-Pfalz. Dies gilt vor allem fiir die strukturschwachen Gebiete des Lan­des wie z.B. den Westerwald. Im Rahmen der beiden Sonderpro­gramme vom Frühjahr und Herbst 1974 zur Stützung der Kon­junktur sind vom Land zusätzlich 50 Millionen DM zu den vom Bund bereitgestellten Mitteln eingesetzt worden.

Die für den Investitionsbereich 1974 verfügbaren Haushaltsmit­tel wurden beschleunigt freigegeben. Insbesondere bei Straßen­baumaßnahmen wurden die Ausgaben in der zweiten J ahreshälf- te nochmals erhöht Mit Rücksicht auf die Beschäftigungslage im Baugewerbe wurden 1974 für die Modernisierung von Altbau­wohnungen 16,5 Mio. DM bereitgestellt. Die Landesregierung stemmt sich im Rahmen ihrer Mittel u. Möglichkeiten mit Nach­druck gegen den Verlust weiterer Arbeitsplätze. Eines der wich­tigsten Instrumente ist die Gewährung von Landesbürgschaften. Allein im vergangenen Jahr hat das Land Darlehen von mehr als 100 Mio. DM verbürgt, um gefährdete Betriebe zu retten. Da­mit wurden rund 10.000 Arbeitsplätze gesichert.