Montabaur - lo
in den Ausgaben auf 2oo.ooo,oo DM Mehrausgaben (bisher 4o.ooo,oo DM) festgesetzt.
§ 2
Die Hebesätze für die Gemeindesteuern werden nicht geändert. § 3
Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im laufenden Rechnungsjahr zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Gemeindekasse in Anspruch genommen werden dürfen, wird nicht geändert.
§ 4
Der Darlehensbetrag, der zur Bestreitung von Ausgaben des außerordentlichen Haushaltes dienen soll, wird nicht geändert.
II.
Der Nachtragshaushaltsplan liegt gern. § 99 Abs. 3 GO eine Woche lang und zwar in der Zeit vom 22.12.1973 bis 29.12.1973 montags bis freitags von 17 bis 2o Uhr in der Wohnung des Bürgermeisters zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.
Ruppach-Goldhausen, den 17.12.1973
Gemeinde Ruppach-Goldhausen gez. Luss, Bürgermeister
III.
Genehmigung der Nachtragshaushaltssatzung Gesehen! (Keine Bedenken)
L.S. Im Aufträge: gez. Wilhelmi
AUGST
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muiHiii,
Das Jahr 1973 neigt sich seinem Ende zu.
Ein Jahr, das nicht nur Freude und Frohsinn, sondern auch manchem Enttäuschungen und Sorgen gebracht hat.
Halten wir an der Schwelle des Jahreswechsels Rückschau und Besinnung, überlegen wir, was wir falsch gemacht haben oder hätten besser tun können.
Verbinden wir dies gleich mit dem Vorsatz, unsere Fehler der Vergangenheit im kommenden Jahr nicht zu wiederholen, Fehler anderer zu vergessen, verzeihen wir unseren Mitmenschen, ihre sicherlich nicht immer bös gemeinten, manchmal harten, uns hier und da kränkenden Worte.
Leisten wir auf diese Weise unseren Beitrag zum Frieden im kleinen, der, wie das abgelaufene Jahr gezeigt hat, weltweit immer noch nicht erreicht werden konnte und leider auch in absehbarer Zeit nicht greifbar ist.
Neben all dem lassen Sie uns, liebe Mitbürger, hier und heute auf die gemeindlichen Dinge eingehen, Angelegenheiten, für die in erster Linie wir als die von Ihnen gewählten Personen verantwortlich zeigen.
Zusammen mit unseren Gemeinderäten war es möglich, Maß- j nahmen und Projekte in Angriff zu nehmen oder durchzufüh- 1 ren, die eine Bereicherung für unsere Gemeinden darstellen 1 werden. |
Wir wollen es uns ersparen, all diese Verbesserungen oder Neue- 1 rungen aufzuzählen. Sie sind ganz sicher jedem von uns bekannt.: Doch, verehrte Damen und Herren, dies alles war nur möglich, mit Ihrer Hilfe, Ihrer Bereitschaft zur Mitarbeit und tatkräftigen Unterstützung und auch mit Ihrem finanziellen Beitrag.
Sie wissen alle genau so gut wie wir, daß die der Gemeinde verbleibenden Geldmittel nicht immer Schritt halten mit den zu erfüllenden Aufgaben.
Bedenken Sie aber immer, daß die Forderungen der Gemeinde an Sie für Einrichtungen bestimmt sind, die dem Allgemeinwohl und damit auch Ihnen dienen.
Lassen Sie uns an gleicher Stelle auch Dank sagen all denjeni- j gen, die diese Leistungen zur Mitverwaltung und -gestaltung I unserer Gemeinde im zu Ende gehenden Jahr mit erbracht haben.
Unser Dank gebührt allen Mitbürgern, die unsere Arbeit in Verwaltung und Rat in gebührender Weise unterstützen. Selbstverständlich sind hier und da einige, die sich dem kleinen Kreis derer anschließen, die grundsätzlich anderer Meinung sind und oft versuchen, vorteilhaftes Arbeiten durch ihre Einwendun gen zu verzögern oder sogar zu unterbinden.
Nichts gegen eigene Meinungsbildung, sie gehört zu jeder demokratisch verwalteten Körperschaft; Voraussetzung ist jedoch stets die sachliche und faire Diskussion.
In diesem Sinne verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeinden, dürfen wir Ihnen für die bevorstehenden Feiertage ein friedvolles, frohes Weihnachtsfest 1973 und ein erfolgbringendes, glückliches Jahr 1974 wünschen.
Eitelborn Neuhäusel
gez. Hümmerich gez. Hümmerich
Bürgermeister Bürgermeister
Kadenbach Simmern
gez. Karbach gez. Schneider
Bürgermeister Bürgermeister 1
Kindergartenverband Simmern/Neuhäusel 1
Grünes Licht für Kindergarten Simmern/Neuhäusel |
Die schriftliche Bestätigung über die Landesmittel in Höhe von 14o.ooo,oo DM ist inzwischen bei uns eingegangen. Im Vorgriff auf das Haushaltsjahr 1974 hat das Finanzministerium in Mainz den Zuschuß bewilligt.
Mit der Errichtung des gemeinsamen Kindergartens kann nun begonnen werden.
Der Kreis Unterwesterwald hat im Haushaltsjahr 1973 100.000,00 DM bereitgestellt, aus den Umlagen stehen weitere 1 60.000,00 DM zur Verfügung.
Die Verbandsversammlung hat in der letzten Sitzung Erd- und | Rohbauarbeiten an die Firma Franz Schneider, Koblenz-Horch- a heim, vergeben. Diese Firma hatte aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben.
Mit den Erdarbeiten wird bei günstiger Witterung noch in dieser Woche begonnen. Der erste Spatenstich soll Anfang Januar erfolgen.
Wir freuen uns, daß unsere Bemühungen in diesem Jahr doch noch zu einem erfolgreichen Abschluß gekommen sind und > hoffen, daß Mitte kommenden Jahres der Kindergarten seiner Bestimmung übergeben werden kann.
Schneider, Vorsitzender >
Ein Aufruf mit vollem Erfolg!
Mit dieser großzügigen Hilfe hatte niemand gerechnet, denn der Aufruf zur Spendung von Möbel und Kleidung für unsere Gastarbeiter brachte einen großen Erfolg. Unser Dank gilt den

