Montabaur - 8 -
wie die Militärdienstzeit bei der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, die Kriegsdienstzeit mit anschl. Gefangenschaft, Internierung, Verschleppung u.s.w. Die entsprechenden Nachweise für den Kriegsdienst sind Soldbuch, Wehrpaß, Entlassungsschein und Bescheinigung der Deutschen Dienststelle. Bei den anderen Ersatzzeittatbeständen, die Flüchtlings- und Ver- triebenenausweise oder sonstige den Nachweis erbringende Unterlagen.
An letzter Stelle stehen die sog. Ausfallzeiten. Dies sind u.a. Zeiten der Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Wochenbett. Zeiten des Bezuges von Schlechtwettergeld, Schul- Fach- schul - und Hochschulausbildung usw. Die Notwendigen; Nachweise über diese Zeiten stellen die Krankenkassen, Arbeitsämter und die jeweiligen Schulen aus.
Natürlich können obige Ausführungen in diesem engen Rahmen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Vielmehr sollen die interessierten Personen auf jeden Fall den Rat der Aufsichtsbeamten der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz, der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte sowie der zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung in Anspruch nehmen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die zeitraubendsten und langwierigsten Rentenverfahren diejenigen sind, bei denen für größere Zeiträume jegliche Nachweise fehlen. Hier ist es unumgänglich, daß der Rentenantragsteller auf das Jahr und den Monat genau über sein Versicherungsleben Auskunft geben kann.
In allen Zweifelsfragen stehen die zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung dem interessierten Personenkreis auf dem Gebiet der gesetzlichen Rentenversicherung gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Beim Standesamt beurkundet
PERSONENSTANDSFÄLLE 1. Woche Juli 1973 Keine Geburten
Eh eschließu ngen:
Karl Dieter Martin Staudt aus Vallendar und Hedwig Therese Noll aus Montabaur
Helmut Bernhard Rosbach aus Girod, Ortsteil Kleinholbach und Ingrid Erika Steiger geb. Bartels aus Welschneudorf Werner Josef Eberhard Hubertus Flach u. Annette Hildegard Strunk, beide aus Montabaur
Sterbefälle:
Margaretha Hildegard Kaspar geb. Gilles, Niederelbert 65 J. Louis,Artur Hamann, Stahlhofen/Uww. 64 J.
Maria Erkelenz geb. Fuhr, Koblenz 88 J.
Wilhelm Otto Lietz, Montabaur, Stadtteil Horressen 85 J. Helena Perne geb. Ohly, Nentershausen 63 J.
Achtung, für alle Manuskripteinsender!
Aus technischen und organisatorischen Gründen und um die rechzeitige Auslieferung des Amtsblatts zu gewährleisten ist es unbedingt erforderlich, daß alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Manuskripte jeden Montag bis 1 2.00 Uhr mittags bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur vorliegen. Später eingereichte, oder dem Verlag direkt zugesandte Manuskripte werden nicht eingeschaltet. Wir bitten alle Einsender von Manuskripten diesen Termin im eigenen Interesse unbedingt einzuhalten und danken allen infrage kommenden Mitarbeitern f. ihr Verständnis.
Verlag und Redaktion
MONTABAUR
Aus den Gemeinden
Änderung der Badezeit im Hallenbad der Stadt Montabaur
Die Bevölkerung wird davon in Kenntnis gesetzt, daß vom 13. Juli bis einschließlich den 3. August 1973 jeweils freitags das Hallenbad der Stadt Montabaur bis 20.30 Uhr ( anstelle des Vereinsbades) zu allgemeiner Benutzung (Familienbad) geöffnet ist, Kassenschluß wird gegen 19.45 Uhr sein.Wie bereits firüher darauf hingewiesen wurde, ist ebenfalls dienstags bis einschließlich den 7. August 1973 das Hallenbad bis 21.00 Uhr zur allgemeinen Benutzung geöffnet.
Verwaltung des Hallenfreibades der Stadt Montabaur
Bekanntmachung
Sperrmüllabfuhr
Der nächste Sperrmüllabfuhr in dem Stadtteil Eigendorf erfolgt am Donnerstag, dem 2.8.1973, in der bisher üblichen Form . Es wird darauf hingewiesen, daß keinerlei Gewerbemüll abgefahren wird und daß der Haussperrmüll entsprechend verpackt und verschnürt bereitstehen soll.
Die Sperrmüllabfuhr beginnt morgens um 6.00 Uhr
gez. Volkmann
Bekanntmachung
Sperrmüllabfuhr
Die nächste Sperrmüllabfuhr in den Stadtteilen Eschelbach und Horressen erfolgt am Dienstag, dem 31.7.1973, in der bisher üblichen Form.
Es wird darauf hingewiesen, daß keinerlei Gewerbemüll abgefahren wird und daß der Haussperrmüll entsprechend verpackt und verschnürt bereitstehen soll Die Sperrmüllabfuhr beginnt morgens um 6.00 Uhr.
gez. Volkmann
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HOLLER UND NACHBARGEMEINDEN
Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 8.6.1973
Die Gemeindevertretung beschließt die Aufstellung eines Bebauungsplanes “Gramerich”. Zunächst jedoch soll geprüft werden, ob nicht durch den gemeinsamen Flächennutzungsplan die Aufstellung des Bebauungsplanes entfällt.
Es wird beschlossen, das Kreuz in der Dorfmitte auf dem alten Platz nach dem vorliegenden Plan der Firma Mondorf & Sohn, Leuterod, aufzustellen.
Gleichzeitig wird der Ausbau von 3 Plätzen, die neu angelegt sind, beschlossen. Die Arbeiten werden an die Firma Mondorf & Sohn, Leuterod und an die Firma Koch KG, Westerburg, vergeben.
Bekanntmachung
Sperrmüllabfuhr
Die nächste Sperrmüllabfuhr in Holler erfolgt am Montag, dem 17.7.1973, in der bisher üblichen Form.

