Ausgabe 
13.7.1973
Seite
2262
 
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Montabaur - 8 -

wie die Militärdienstzeit bei der ehemaligen Deutschen Wehr­macht, die Kriegsdienstzeit mit anschl. Gefangenschaft, In­ternierung, Verschleppung u.s.w. Die entsprechenden Nach­weise für den Kriegsdienst sind Soldbuch, Wehrpaß, Entlassungs­schein und Bescheinigung der Deutschen Dienststelle. Bei den anderen Ersatzzeittatbeständen, die Flüchtlings- und Ver- triebenenausweise oder sonstige den Nachweis erbringende Unterlagen.

An letzter Stelle stehen die sog. Ausfallzeiten. Dies sind u.a. Zeiten der Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Wochen­bett. Zeiten des Bezuges von Schlechtwettergeld, Schul- Fach- schul - und Hochschulausbildung usw. Die Notwendigen; Nachweise über diese Zeiten stellen die Krankenkassen, Ar­beitsämter und die jeweiligen Schulen aus.

Natürlich können obige Ausführungen in diesem engen Rah­men nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Viel­mehr sollen die interessierten Personen auf jeden Fall den Rat der Aufsichtsbeamten der Landesversicherungsanstalt Rhein­land-Pfalz, der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte so­wie der zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeindever­waltung in Anspruch nehmen.

Es sei darauf hingewiesen, daß die zeitraubendsten und lang­wierigsten Rentenverfahren diejenigen sind, bei denen für größere Zeiträume jegliche Nachweise fehlen. Hier ist es un­umgänglich, daß der Rentenantragsteller auf das Jahr und den Monat genau über sein Versicherungsleben Auskunft geben kann.

In allen Zweifelsfragen stehen die zuständigen Sachbearbei­ter der Verbandsgemeindeverwaltung dem interessierten Per­sonenkreis auf dem Gebiet der gesetzlichen Rentenversiche­rung gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Beim Standesamt beurkundet

PERSONENSTANDSFÄLLE 1. Woche Juli 1973 Keine Geburten

Eh eschließu ngen:

Karl Dieter Martin Staudt aus Vallendar und Hedwig Therese Noll aus Montabaur

Helmut Bernhard Rosbach aus Girod, Ortsteil Kleinholbach und Ingrid Erika Steiger geb. Bartels aus Welschneudorf Werner Josef Eberhard Hubertus Flach u. Annette Hildegard Strunk, beide aus Montabaur

Sterbefälle:

Margaretha Hildegard Kaspar geb. Gilles, Niederelbert 65 J. Louis,Artur Hamann, Stahlhofen/Uww. 64 J.

Maria Erkelenz geb. Fuhr, Koblenz 88 J.

Wilhelm Otto Lietz, Montabaur, Stadtteil Horressen 85 J. Helena Perne geb. Ohly, Nentershausen 63 J.

Achtung, für alle Manuskripteinsender!

Aus technischen und organisatorischen Gründen und um die rechzeitige Auslieferung des Amtsblatts zu gewährleisten ist es unbedingt erforderlich, daß alle zur Veröffentlichung vor­gesehenen Manuskripte jeden Montag bis 1 2.00 Uhr mittags bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur vorliegen. Später eingereichte, oder dem Verlag direkt zugesandte Manu­skripte werden nicht eingeschaltet. Wir bitten alle Einsender von Manuskripten diesen Termin im eigenen Interesse unbe­dingt einzuhalten und danken allen infrage kommenden Mit­arbeitern f. ihr Verständnis.

Verlag und Redaktion

MONTABAUR

Aus den Gemeinden

Änderung der Badezeit im Hallenbad der Stadt Montabaur

Die Bevölkerung wird davon in Kenntnis gesetzt, daß vom 13. Juli bis einschließlich den 3. August 1973 jeweils freitags das Hallenbad der Stadt Montabaur bis 20.30 Uhr ( anstelle des Vereinsbades) zu allgemeiner Benutzung (Familienbad) ge­öffnet ist, Kassenschluß wird gegen 19.45 Uhr sein.Wie bereits firüher darauf hingewiesen wurde, ist ebenfalls dienstags bis einschließlich den 7. August 1973 das Hallenbad bis 21.00 Uhr zur allgemeinen Benutzung geöffnet.

Verwaltung des Hallenfreibades der Stadt Montabaur

Bekanntmachung

Sperrmüllabfuhr

Der nächste Sperrmüllabfuhr in dem Stadtteil Eigendorf erfolgt am Donnerstag, dem 2.8.1973, in der bisher üblichen Form . Es wird darauf hingewiesen, daß keinerlei Gewerbemüll abge­fahren wird und daß der Haussperrmüll entsprechend verpackt und verschnürt bereitstehen soll.

Die Sperrmüllabfuhr beginnt morgens um 6.00 Uhr

gez. Volkmann

Bekanntmachung

Sperrmüllabfuhr

Die nächste Sperrmüllabfuhr in den Stadtteilen Eschelbach und Horressen erfolgt am Dienstag, dem 31.7.1973, in der bisher üblichen Form.

Es wird darauf hingewiesen, daß keinerlei Gewerbemüll abge­fahren wird und daß der Haussperrmüll entsprechend verpackt und verschnürt bereitstehen soll Die Sperrmüllabfuhr beginnt morgens um 6.00 Uhr.

gez. Volkmann

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HOLLER UND NACHBARGEMEINDEN

Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 8.6.1973

Die Gemeindevertretung beschließt die Aufstellung eines Be­bauungsplanesGramerich. Zunächst jedoch soll geprüft wer­den, ob nicht durch den gemeinsamen Flächennutzungsplan die Aufstellung des Bebauungsplanes entfällt.

Es wird beschlossen, das Kreuz in der Dorfmitte auf dem alten Platz nach dem vorliegenden Plan der Firma Mondorf & Sohn, Leuterod, aufzustellen.

Gleichzeitig wird der Ausbau von 3 Plätzen, die neu angelegt sind, beschlossen. Die Arbeiten werden an die Firma Mondorf & Sohn, Leuterod und an die Firma Koch KG, Westerburg, vergeben.

Bekanntmachung

Sperrmüllabfuhr

Die nächste Sperrmüllabfuhr in Holler erfolgt am Montag, dem 17.7.1973, in der bisher üblichen Form.