Ausgabe 
6.2.1970
 
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halteweg erheblich länger wird, bei verschiedenen Fahrzeu­gen aber recht unterschiedlich sein kann, muß bei Glatteis nicht nur entsprechend langsam, sondern auch mit einem erheblich größeren als dem normalen Sicherheitsabstand ge­fahren werden. (OLG Hamm, Urt. v. 4.10.1968 - 3 Ss 926/68 - : DAR 1969, 251).

Es ist daher für den Kraftfahrer wichtig, die Be­dingungen zu kennen, unter denen die Gefahr der Glatteis­bildung eintritt. Unter den bereits vorstehend aufgeführten typischen physikalischen Voraussetzungen tritt Glatteis be­sonders häufig und überraschend auf Straßenstrecken auf, die in wechselnder Weise der Einwirkung von Sonne, Wind und Niederschlägen ausgesetzt sind, so vor allem auf Straßen­stellen, die durch ein Waldstück oder an einem Wald oder an einem Fluß entlangführen. Ein Wald bewirkt nicht nur, daß die Straße weniger Sonne als anderswo bekommt, son­dern er bildet auch dann, wenn er nur auf einer Seite der Straße liegt, einen Windschatten, der das Trockenwerden der Straße verzögert.

Auf Straßenstrecken mit diesen Bedingungen muß der Kraftfahrer immer, wenn die Temperatur nahe dem Nullpunkt ist, mit plötzlichen Vereisungen rechnen und sei­ne Fahrweise darauf einrichten. Glatteisgefahr besteht auch an Straßenstellen, die im Schatten von Bauwerken liegen,

\ unter Brücken verlaufen oder über Brücken führen. Der Kraft­fahrer muß bei entsprechender Witterung damit rechnen, daß selbst dann, wenn eine Straße im übrigen eisfrei ist, einzelne Stellen erfahrungsgemäß leichter zur Eisbildung neigen.

Wer bei Winterwetter über eine Bergkuppe fährt, die den Überblick über den weiteren Straßenverlauf verhin­dert, so daß er nicht erkennen kann, ob hinter der Kuppe typische Bedingungen für Glatteisbildung bestehen, muß schon vor dem Scheitelpunkt der Kuppe seine Geschwindig­keit so weit herabsetzen, daß er bei Vereisung der folgenden Gefällestrecke nicht zu bremsen braucht (BGH, Urt, v. 6.7. 1958 - III ZR 61/58 -: VersR 1959, 762).

Dem nicht ortskundigen Kraftfahrer kann aller­dings nicht zum Vorwurf gemacht werden, daß er mit Glatt­eisbildung, die auf einer nicht ohne weiteres erkennbaren Erscheinung beruht, nicht gerechnet hat (vgl. Urt. d. OLG Hamm v. 11. 10. 1968).

Gewinnliste der Weihnachtsverlosung 1969 in Montabaur

BA RPREISE:

Es entfielen auf die Losnummern:

99 131 = 1. 000, - DM, 173 267 = 500, -- DM, 131 430 =

250, -- DM, 21 532 = 125, - DM und 214 102 = 100, -- DM Sparkassenbücher über je 100,-- DM entfielen auf die Losnummern:

155 817, 157 691 und 266 615

ELNKA UFSGUTSCHEINE ü ber 50 , - - .DM entfielen auf die Losnummern:

1 129 - 2 049 - 2 795 - 15 651 - 21 246 - 31 699 - 33 880 - 40 297 - 50 206 - 53 742 - 70 048 - 85 306 - 95 059 - lo3 644 - 149 138 - 151 345 - 171 574 - 173 602 - 186 819 204 375 - 205 0 88 - 213 398 - 219 -506 - 230 797 - 249 878

über 25 ,

D M

entfielen auf die Losnummern:

91 - 3 457 - 5 894

- 21 073 -:

22 068 -

27 238 - 28 356

-

34 339 -

41 611 -

42684 - 57

587

- 62

648 -

80 731 -

81 565 -

86 640 -

87 144 - 92

540

- 101 387

- 101 630

-

101 959

- 102 592

- 104 421 -

106

622

- 107

125

- 114

471 -

121 591

- 127 736

- 134 271 -

136

722

- 138

472

- 139

287 -

143 177

- 149 370

- 159 519 -

170

451

- 170

519

- 181

849 -

182 989

- 183 041

- 185 724 -

192

602

- 195

143

- 200

008 -

206 250

- 230 513

- 231 926 -

233

251

- 233

588

- 235

179 -

272 895

-

über 10,- - DM entfielen auf die Losnummern:

625 - 3 497 - 6 890 - 7 668 - 8 639 - 9 222 - 20 004 -

20 701 - 21 377 - 22 720 - 23 059 - 30 459 - 32 419 -

37 697 - 41 294 - 41 803 - 44 700 - 45 228 - 48 557 -

49 249 - 51 378 - 52 838 - 54 684 - 60 598 - 67 813 -

69 099 - 71 131 - 76 840 - 77 125 - 77 289 - 79 299 -

79 688 - 84 707 - 85 151 - 89 309 - 92 713 - 92 825 -

93 687 - 100 431 - 100 673 - 104 261 - 109 539 - 112 810 - 113 585 - 117 479 - 123 201 - 125 101 - 130 718 - 135 782 -

139 618 - 140 806 - 140 881 - 145 531 - 146 071 - 147 191 -

155 175 - 158 513 - 166 710 - 169 088 - 169 157 -171 016 - 172 205 - 177 037 - 178 267 - 178 567 - 179 470 - 181 307 -

182 146 - 183 327 - 192 821 - 196 4 94 - 197 51 9 - 199 7 99 -

203 796 - 205 296 - 210 114 - 214 633 - 215 640 - 223 000 -

224 686 - 230 118 - 231 769 - 237 439 - 239 943 - 240 437 -

243 362 - 243 918 - 247 139 - 249 722 - 250 449 - .251 380 -

255 729 - 260 394 - 261 116 - 263 446 - 274 132 - 276 856 -

277 943 - 281 222 - 281 228

Die Gewinne können gegen Vorlage der Originallose in der A mtsapotheke - G. Windeck - in Montabaur, Bahnhof­straße, bis zum 16. Februar 1 97 0 abgeholt werden.

Die Geschäftsleute werden gebeten, die Einkaufsgutscheine bis zum 21. März 1970 beim Kassierer des Bürger- und Ge werbe Vereins Montabaur, Herrn G. Windeck - Amtsapotheke - in Montabaur einzulösen.

Sein größtes Fest

Den Jahrestag jenes Ereignisses, als er vor 22 Jahren einen Korb für einen Heiratsantrag einstecken mußte, feiert der Argentinier Esteban Perez mit einem Festbankett. Zu diesem größten Fest des Jahres versammelt er etwa 60 Gäste um sich. Seine Begrün­dung:Ich bin ein dankbarer Mensch und möchte mein Glück mit anderen teilen!

^ SDeutfcber (ßtmeinöebote

Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1.1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandlei­tung: Robert Loth.

Druck und Verlag: VERLAG HANS SCHMID GMBH 6689 Merchweiler/Saar, Telefon (068 25) 5021, Telex 0444 826 6236 Eschborn/Taunus, Telefon (06196) 41004, Telex 0415615 3501 Niederkaufungen, Telefon (056 05) 2440, Telex 09 9703

Anzeigendisposition: Josef Janz

Anzeigenschluß ist jeweils Dienstag 9.00 UlW beim Verlag

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