Ausgabe 
16.1.1970
 
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Elfriede Nugel geb. Kotetzki, Stahlhofen/UWW. 69 J.

Elisabeth Hedwig Jerrath geb. Metzber, Wallmerod 73 J.

Maria Eulberg geb. Bill, Kölbingen 88 J.

Karl Bender, Kölbingen 73 J.

Josef Fein, Heiligenroth 86 J.

Ernst Fischer, Neuhäusel 69 J.

Peter Gombert, Nomborn 82 J.

Adam Gromig, Montabaur 79 J.

Peter Paul Gerlach, Niederahr 61 J.

Franziska Labonte geb. Lehmler, Welschneudorf 68 J.

August Jung, Montabaur 83 J.

Antonie Ploschke geb. Obst, Ransbach-Baumb. 70 J.

Josef Quirmbach, Niederahr - 81 J.

Manfred Schönewolf, Langenfeld/Rhld. 26 J.

Elisabetha Maria Kochern geb. Geck, Montabaur 76 J.

Reinhold Hermann Uy, Montabaur 68 J.

Jakob Schuth, Brandscheid 78 J.

ALLGEMEINE MITTEILUNGEN

Fundamt

Beim Polizeiamt Montabaur wurden in der Zeit vom 1. 12. 1969 bis 31. 12. 1969 folgende Gegenstände als Fundsa­che abgegeben:

Gegenstand:

gefunden am:

1 Anstecknadel (gold)

f. unfallfreies Fahren

30. 11.1969

1 Damen-Ring

27.11. 1969

1 Paar Damen-Handschuhe

20. 11. 1969

1 Wagenheber

8.12.1969

1 Damen-Armband

15.12.1969

1 Pfd. Bohnenkaffee

17.12.1969

1 Herren-Strickhemd

19.12.1969

1 Herren-Armbanduhr

20.12. 1969

1 Damen-Armbanduhr

22.12.1969

1 Kn. -Unterjacke

24.12.1969

2 Paar Damen-Handschuhe

Dez. 1969

1 Herren-Armbanduhr

30.12.1969

1 Brille mit Etui

11. 12.1969

Außerdem wurde ein Kanarienvogel als zugeflogen gemeldet.

Rechtmäßige Eigentümer können sich auf dem Fundamt in Montabaur, Bahnhofstr. 32, in den Dienststun­den zwischen 8. 00 und 12. 00 Uhr melden.

Als verloren gemeldet wurden

3 Geldbörsen mit größeren Geldbeträgen. Montabaur, den 5. 1. 1970 Polizeiamt Montabaur

gez. Schmitt

Mitteilung des Gesundheitsamtes

Die Untersuchung der Kinder, die in der Zeit vom 1. 7.1964 bis 30. 6. 1965 geboren sind, findet in Montabaur, Staatl. Gesundheitsamt am

Dienstag, dem 20. 1. 1970 für die Jungen und Dienstag, dem 27. 1..1970 für die Mädchen

statt, jeweils in der Zeit von 14.30 - 16. 00 Uhr. Mit der Untersuchung ist ein sehr wichtiger Hör- und Sehtest ver­bunden.

Montabaur, den 6. 1. 1970 gez. Dr. Blaufuß, Amtsarzt

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

Briefmarken- Tauschabend

Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am

Montag, dem 19.1.1970, 20. 00 Uhr, irn Gasthof Planz-Heuser, Montabaur, Bahnhofstraße.

Leckerbissen für Kunstfreunde!

Am 18» 1. 1970 findet in Montabaur ers tm alig eine Grafikausstellung in einem Lokal statt.

"Die Zwiebel" stellt Grafiken des bekannten Künstlers Oldrich Brezansky aus Lituvinos, C. S. SR , aus. Die hier gezeigten Grafiken sind die letzten, die vor der Okkupation 1968 ins Aus­land gebracht werden konnten.

Die Ausstellung gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt, daß Grafiken dieses Künstlers bereits seit Jah­ren auf internationalen Ausstellungen zu sehen sind, u. a.

1961 in Moskau, 1965 in Warschau, 1966 in Toronto (Kanada), Greuden (Schweiz) und Kopenhagen und 1967 wiederum in Warschau.

Diese Ausstellung , die ab 11. 00 Uhr geöffnet ist, wird untermalt mit Interpretationen der Jazzgemeinschaft Gelskenkirchen/Krefeld.

Die Inhaberin, Frau Brand, Besitzerin einer An­zahl ähnlicher Grafiken und Kunstwerke, beabsichtigt, in Zukunft ständig eine größere Anzahl von Grafiken in ihrem Lokal auszustellen. Mit dieser Idee wird sie sicher bald viele Freunde und Förderer dieses Gedankens für sich gewinnen.

JANUAR

Der Winter lautlos uns begräbt.

Es schneit und friert, soweit der Raum.

Ob unterm Frost noch Leben bebt?

Das Land versinkt in stummem Traum.

Kein Vogelschrei durchstößt das All.

Liegt weißdurchglänzt die stille Flur.

Beim Gehen klingts wie feines Stahl: die Frostzeit singt sich selber nur.

Doch, wo die Wurzel Wärme spürt, da regt sich quellend schon das Blut, der Saft, im Ahnen aufgerührt, zum Herzschlag, der nun nicht mehr ruht.

Die Wasser läuten unterm Eis, im Schlag von Pulsen unterm Schnee.

Ein Harfenton? Der Schöpfer weiß, sie suchen schluchzend Strom und See.

Walter Kalb

IN EIGENER SACHE Liebe Leserinnen und Leser,

bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn in dieser Woche das Nachrichtenblatt mit Verspätung bei Ihnen eintrifft.

Unser Verlagshaus ist - wie so viele andere Be­triebe - von der Grippewelle stark betroffen. Die noch ge­sund verbliebenen Mitarbeiter werden sich bemühen, in Tag- und Nachtarbeit Ihren Wünschen gerecht zu werden.

DEUTSCHER GEMEINDEBOTE Verlag Hans Schmid GmbH

BUNTES WELTMOSAIK Als erstes die Kündigung

Der Schotte George Aitken lernte erst im Alter von 101 Jahren das Lesen und Schreiben. Erfreut nahm er den ersten Brief ent­gegen, den er nun.lesen konnte: Es war das Kündigungsschrei­ben seines Mietsherrn.

Touristen- Betreuung

Ein Handbuch für Burg- und Ruinenverwalter hat in Rom Pietro Marcello herausgegeben. Nach seiner Empfehlung sollten Türen und Fenster historischer Gebäude nicht geölt werden. Quitschende Töne erweckten ein gewisses Gruseln und mach­ten die Touristen eher geneigt, ein gutes Tri nkgeld zu geben! Textsatz: Gitta Rippel

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