Elfriede Nugel geb. Kotetzki, Stahlhofen/UWW. 69 J.
Elisabeth Hedwig Jerrath geb. Metzber, Wallmerod 73 J.
Maria Eulberg geb. Bill, Kölbingen 88 J.
Karl Bender, Kölbingen 73 J.
Josef Fein, Heiligenroth 86 J.
Ernst Fischer, Neuhäusel 69 J.
Peter Gombert, Nomborn 82 J.
Adam Gromig, Montabaur 79 J.
Peter Paul Gerlach, Niederahr 61 J.
Franziska Labonte geb. Lehmler, Welschneudorf 68 J.
August Jung, Montabaur 83 J.
Antonie Ploschke geb. Obst, Ransbach-Baumb. 70 J.
Josef Quirmbach, Niederahr - 81 J.
Manfred Schönewolf, Langenfeld/Rhld. 26 J.
Elisabetha Maria Kochern geb. Geck, Montabaur 76 J.
Reinhold Hermann Uy, Montabaur 68 J.
Jakob Schuth, Brandscheid 78 J.
ALLGEMEINE MITTEILUNGEN
Fundamt
Beim Polizeiamt Montabaur wurden in der Zeit vom 1. 12. 1969 bis 31. 12. 1969 folgende Gegenstände als Fundsache abgegeben:
Gegenstand:
gefunden am:
1 Anstecknadel (gold)
f. unfallfreies Fahren
30. 11.1969
1 Damen-Ring
27.11. 1969
1 Paar Damen-Handschuhe
20. 11. 1969
1 Wagenheber
8.12.1969
1 Damen-Armband
15.12.1969
1 Pfd. Bohnenkaffee
17.12.1969
1 Herren-Strickhemd
19.12.1969
1 Herren-Armbanduhr
20.12. 1969
1 Damen-Armbanduhr
22.12.1969
1 Kn. -Unterjacke
24.12.1969
2 Paar Damen-Handschuhe
Dez. 1969
1 Herren-Armbanduhr
30.12.1969
1 Brille mit Etui
11. 12.1969
Außerdem wurde ein Kanarienvogel als zugeflogen gemeldet.
Rechtmäßige Eigentümer können sich auf dem Fundamt in Montabaur, Bahnhofstr. 32, in den Dienststunden zwischen 8. 00 und 12. 00 Uhr melden.
Als verloren gemeldet wurden
3 Geldbörsen mit größeren Geldbeträgen. Montabaur, den 5. 1. 1970 Polizeiamt Montabaur
gez. Schmitt
Mitteilung des Gesundheitsamtes
Die Untersuchung der Kinder, die in der Zeit vom 1. 7.1964 bis 30. 6. 1965 geboren sind, findet in Montabaur, Staatl. Gesundheitsamt am
Dienstag, dem 20. 1. 1970 für die Jungen und Dienstag, dem 27. 1..1970 für die Mädchen
statt, jeweils in der Zeit von 14.30 - 16. 00 Uhr. Mit der Untersuchung ist ein sehr wichtiger Hör- und Sehtest verbunden.
Montabaur, den 6. 1. 1970 gez. Dr. Blaufuß, Amtsarzt
VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN
Briefmarken- Tauschabend
Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am
Montag, dem 19.1.1970, 20. 00 Uhr, irn Gasthof Planz-Heuser, Montabaur, Bahnhofstraße.
Leckerbissen für Kunstfreunde!
Am 18» 1. 1970 findet in Montabaur ers tm alig eine Grafikausstellung in einem Lokal statt.
"Die Zwiebel" stellt Grafiken des bekannten Künstlers Oldrich Brezansky aus Lituvinos, C. S. S„R„ , aus. Die hier gezeigten Grafiken sind die letzten, die vor der Okkupation 1968 ins Ausland gebracht werden konnten.
Die Ausstellung gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt, daß Grafiken dieses Künstlers bereits seit Jahren auf internationalen Ausstellungen zu sehen sind, u. a.
1961 in Moskau, 1965 in Warschau, 1966 in Toronto (Kanada), Greuden (Schweiz) und Kopenhagen und 1967 wiederum in Warschau.
Diese Ausstellung , die ab 11. 00 Uhr geöffnet ist, wird untermalt mit Interpretationen der Jazzgemeinschaft Gelskenkirchen/Krefeld.
Die Inhaberin, Frau Brand, Besitzerin einer Anzahl ähnlicher Grafiken und Kunstwerke, beabsichtigt, in Zukunft ständig eine größere Anzahl von Grafiken in ihrem Lokal auszustellen. Mit dieser Idee wird sie sicher bald viele Freunde und Förderer dieses Gedankens für sich gewinnen.
JANUAR
Der Winter lautlos uns begräbt.
Es schneit und friert, soweit der Raum.
Ob unterm Frost noch Leben bebt?
Das Land versinkt in stummem Traum.
Kein Vogelschrei durchstößt das All.
Liegt weißdurchglänzt die stille Flur.
Beim Gehen klingt’s wie feines Stahl: die Frostzeit singt sich selber nur.
Doch, wo die Wurzel Wärme spürt, da regt sich quellend schon das Blut, der Saft, im Ahnen aufgerührt, zum Herzschlag, der nun nicht mehr ruht.
Die Wasser läuten unterm Eis, im Schlag von Pulsen unterm Schnee.
Ein Harfenton? Der Schöpfer weiß, sie suchen schluchzend Strom und See.
Walter Kalb
IN EIGENER SACHE Liebe Leserinnen und Leser,
bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn in dieser Woche das Nachrichtenblatt mit Verspätung bei Ihnen eintrifft.
Unser Verlagshaus ist - wie so viele andere Betriebe - von der Grippewelle stark betroffen. Die noch gesund verbliebenen Mitarbeiter werden sich bemühen, in Tag- und Nachtarbeit Ihren Wünschen gerecht zu werden.
DEUTSCHER GEMEINDEBOTE Verlag Hans Schmid GmbH
BUNTES WELTMOSAIK Als erstes die Kündigung
Der Schotte George Aitken lernte erst im Alter von 101 Jahren das Lesen und Schreiben. Erfreut nahm er den ersten Brief entgegen, den er nun.lesen konnte: Es war das Kündigungsschreiben seines Mietsherrn.
Touristen- Betreuung
Ein Handbuch für Burg- und Ruinenverwalter hat in Rom Pietro Marcello herausgegeben. Nach seiner Empfehlung sollten Türen und Fenster historischer Gebäude nicht geölt werden. Quitschende Töne erweckten ein gewisses Gruseln und machten die Touristen eher geneigt, ein gutes Tri nkgeld zu geben! Textsatz: Gitta Rippel
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