Ausgabe 
11.12.1964
 
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Zahnarzt Laudage, Neuhäusel, Sim m ernstrasse,

KRANKENWAGEN

Am 12. und 13, 12, 1964 : Zentrale Montabaur, Telefon: (02602)777.

Millowitsch-Theater

Das M illowitsch-Theater beabsichtigt. am 25 Januar 1964 das Lustspiel "Etappenhase" aufzufübren Die Bürger der Stadt Montabaur und die nähere Umgebung haben diesmal .Gelegenheit den rheinischen Humoristen, den die meisten selbst nur vom Bildschirm herkennen, persönlich in seinem Element kennenzulernen.

Die Eintrittskarten werden wie folgt verkauft:

ca.' 200 Plätze ä DM 6,50.

ca. 200 Plätze S DM 5,50 ,

ca, 100 Plätze ä DM 4.50,

ca, 30 Plätze ä DM 3,50,

Friedhof

Auf dem städtischen Friedhof in Montabaur haben die ersten Arbeiten zum Ausbau der Wege begonnen Die Verlänge­rung der Friedensstrasse wird entlang dem Ehrenhain Wester - wald als Asphaltstrasse ausgebaut und dient später als Haupt­zufahrtsweg zum neuen und alten Friedhof. Zwei der ab- schüssen Wege auf dem alten Friedhof erhalten eine Bitu­mendecke und werden kanalisiert. Die W ege werden dadurch besser gangbar und die W asserabführung auf dem abfallen­den Hang zugleich reguliert.

WEIHNACHTSPREISAUSSCHREIBEN 3 a Toil

Ab Montag, den 14. Dezember 1964 sind in den Geschäften, die sich am PRIM O-Preisausschreiben beteiligen, die Teil­nahm escheine Nr. 3 erhältlich.

W ir bitten die Teilnehmer nochmals, die Lösungen noch nicht einzusenden, sondern bis zum 21. Dezember zu warten, da zu diesem Zeitpunkt die letzten Teilnahmescheine aus­gegeben werden, auf denen des "Rätsels-Lösung" an uns eingesandt werden muss.

VEREINSMITTEILUNGEN Katholischer KirchenchorSt* Cacilia 1

Montag, den 14.Dezember.und Donnerstag, den 17.12.

1964 jeweils um 20.15 Uhr Probe für den ganzen Chor im Pfarrheim.

Bund der Vertriebenen

A dventsfeier der Heimatvertriebenen !

Der Ortsbund Montabaur im BDV veranstaltet am 3. Ad­ventssonntag. den 13,12.1964 nachmittags 15,00 Uhr im Kolpinghaus Montabaur die Feierstunde für die Mitglieder, Angehörige, Freunde und Bekannte, besonders aber für die lieben Kinder.

Mitwirkende sind der Chor der Heimatvertriebenen unter Leitung von Stud Rat Dr, FRANZKE m tt Adventsiiedern und die Kindergruppe der DJO Montabaur unter Leitung von Frau Johanna Galke m it dem Spiel "Der Mond m it der

roten Nase".

Wir laden Sie nochmals herzlichst dazu ein.

Bund der Vertriebenen-Ortsbund Montabaur -

Pfadfinderschaft St. Georg

W ölflinge: Donnerstag und Freitag 17,00 Uhr Meutenstunde. Jungpfadfinder: Mittwoch 16,30 Uhr Trupprunde,

Pfadfinder: Dienstag, 20,00 Uhr Adventsfeier,

Rover: Freitag 20. 00 Uhr Roverrunde.

Bund für Vogelschutz

JJoch di |n der n!

Für die W interfütterung an den grossen Futterstellen am Schlcfieh" er

Gebück, Friedhof, Rossbergerwäldchen und Himmelfeld wer- jjjh anz den zunächst 350 Mark zurVerfügung gestellt. pjgel. 1

Die Summe wird selbstverständlich noch aufgestockt,sobald ptillor es die W interwitterung noch erforderlich machen sollte. mtz zu W ie in den Vorjahren stehen den M itgliedern des Vogel- »yorste Schutzbundes auch noch Futtermittel zur Verfügung. Die Be- fpr Ents zugsgutscheine sind bei Forstmeister Volkenlng im Regie- plnach ! rungsforstamt ernältllch. lech voi

Der Ortsverein hat seine W Interarbeit m it der Reinigung der tost zi Nistkästen fast abgeschlossen und bittet deshalb auch alle Garpit Lat« tenbesitzer, die alten Nester zu entfernen und Nisthöhlen |rar voll m it Desinfektionsmittel gegen Ungezieferbefall auszustäu- iües ges

ben.

Als nächste Veranstaltung werden ein Film abend und bei gute! Wetterverhältnissen wieder Schneewanüeiungen angekün­digt.

Ferner teilt der Ortsverein mit,dass in diesem Sommer im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit für die Vogelwarte Ra­dolfzell ca. 1000 Jungvögel,hauptsächlich Meisen, beringt worden sind. Diese Aktion soll m it dazu beitragen, den Schleier über Wanderungsbewegungen des Meisenvolkes, die eventuell saisonbedingt sein können, zu lüften. Es be­steht der Verdacht, dass die Jungmeisen ihren Brutraum ver­lassen. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, das Auf­tauchen beringter Vögel an Forstmeister Volke ning beim Re-| gierungsforstamt, Bahnhofstrasse, zu melden. Beringte Vögel dürften sich jetzt leicht an jeder Futterstelle erkennen | lassen. Ausserdem bittet der Ortsverein, die Funde beringter; verendeter Vögel im Regierungsforstamt zu melden bzw. die Ringe dort abzugeben.

Der Postillon von Wirzenborn

Oder: das gestohlene Marienbild von der Bild ches Eich.

W irzenborn : Es war um dieMitte des vorigen Jahrhundert Ein Postwagen fuhr von Limburg kommend durch Grossholba Der Postillon,, ein Bürger aus W irzenborn, sass schläfrig auf dem Kutscherbock. Erhärte einen langen Tag hinter sich, und die Schnäpse, die er unterwegs getrunken hatte, um­nebelten seine Sinne Er hatte die Zügel gelockert, denn seine beiden Pferde fanden den Weg auch ohne ihn.

Von Grossholbach kürzte er den W eg ab.

Als er an "Bilder Eich" einem Muttergottes-Bildnis zwischen Grossholbach und W irzenborn vorbei kam , hatte er plötz­lich einen sonderbaren Einfall. Er hielt seine Pferde an und entwendete die von allen verehrte Madonnenfigur. Zu Hause angekommen, versteckte er das Bildnis in der "Neben lade" der Kleiderkiste.

Als seine Frau am nächsten Morgen die Untat entdeckte, machte sie ihm die bittersten Vorwürfe. Doch lachend ant­wortete er: "W as soll schon passieren ?".

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